XXL Haijk

steigerwald 7 Tage lang wanderten wir den Steigerwald-Panoramaweg entlang. In dieser Zeit hatten wir weder ein Dach über dem Kopf, noch ein Bett unter uns. Erstmals seit 11 Jahren sind wir so eine lange Tour mal wieder gelaufen. 
  Streckenübersicht
Über 160 Km führt dieser Weg von Bad Windsheim – wo wir starteten – bis hoch in den Norden nach Bamberg. 140 dieser Kilometer haben wir in diesen 9 Tagen zurückgelegt. Das Wetter war mit 30 °C voll auf unserer Seite.

Hier unser Tagebuch mit all unseren Erfahrungen auf dieser langen Strecke.

  

Tagebuch XXl Haijk 2016

Sonntag, 21.08.2016

Tag 1

 Treffpunkt war der Kronacher Bahnhof. Um 7:40 Uhr stiegen Felix, Stefan, Selma, Axel, Baider und Stumpf  schließlich in den Zug. Die Fahrt lief gut, jedoch bemerkten wir in Nürnberg,  dass unser Anschlusszug ein ICE ist, womit wir nicht fahren durften. Mit neuem Fahrplan ging es weiter nach Bad Windsheim. Dort angekommen suchten wir die Touristeninformation auf und holten ein paar Karten. Los ging es Richtung Bamberg. Nach 1 Km setzten wir uns unter einen Baum zum Mittagessen. Dann ging es über einen Berg in ein Dorf. Leider hatte das Dorf zwei Kirchen, aber keinen Brunnen mit Trinkwasser. Noch eine Wasserholpause und weiter ging´s. Am Fuße eines Berges fiel uns auf, das Yannicks Schuhe zu klein waren, was ihm Schmerzen bereitete. Am Ziel – einer Ruine – angekommen, sahen wir eine Feuerstelle. Jeder packte mit an und schon saßen wir am Feuer mit Stockbrot und Maiskolben. Um 22 Uhr löschten wir das Feuer und schliefen ein.
Lukas

 

 

Montag, 22.08.2016

Tag 2

Nach einer unruhigen Nacht und Frühstück am Bett (bzw. Schlafsack) ging es direkt los. Mit der Zeit wurde es immer wärmer und sonniger. Mittag verbrachten wir an einer Kneippanlage, kühlten unsere Füße und füllten unser Wasser auf. Ich wusch meine Socken, dann legten wir uns hin und schliefen. Einige nahmen den KaSpa (=Klappspaten) und machten sich auf ins Abenteuer. Nach ungefähr 2 Stunden gingen wir weiter. Zwischendurch aßen Felix und Selma Weintrauben, Äpfel und alles was reif aussah. Jetzt sitzen wir in unserem zweiten Lager und essen Käsespätzle und Joghurt. Gleich gehen wir langsam Richtung Bett und morgen geht es weiter.

Axel

 

 

Dienstag, 23.08.2016

Tag 3 im Lockbuch von Captain Solenlos

Angesetzte Weckzeit : 5:45 Uhr, Wirkliche Weckzeit: 6:45 Uhr. Start um 7:30 Uhr.  Nach einigen beschwerlichen Kiespfaden kamen ich und meine Crew an einen Spielplatz. Dort erfreute ich mich an einer im Sand endenden Seilbahn. Danach widmeten wir uns einem Gruppenfoto hin:

Take 1 – Felix hat nicht genug Kraft den Auslöser zu betätigen. Take 2 – Ein paar Leute haben die Augen zu. Na gut so viel dazu.

Nachdem das geschafft war, brachen wir erneut auf. Schotterwege und Teerstraßen waren stehts bei uns. Circa 300 m nach dem Spielplatz füllten wir unsere Wasservorräte auf. Nach einigen Aufstiegen kamen wir auf den Schwanberg, wo wir Mittagssiesta machten. Nachdem Felix sich doch dazu entschied, die Bierkugel wieder einzupacken, sank die Motivation. 🙂

2 Stunden später brachen wir erneut auf. Nach einigen Auf- und Abstiegen machten wir erneut Rast, um Wasser aufzutanken. Nachdem eine sehr nette Frau mit ihrem Hund vorbei kam und uns Wasser anbot, füllten wir es bei ihr auf. Nach geschenktem Eis und einer Vitaminstärkung brachen wir auf – immer auf der Suche nach einem Schlafplatz. Wir sattelten ab und suchten. Nach dem entzückenden Essen brachten wir uns in Schlafstellung. Leider ist es zum Ende etwas kurz geworden.

3 Fakten über Felix

  1. Er ist geladen wie eine Batterie.
  2. Er ist zu 50 % „Behindert“.
  3. Er hat eine Brennesel-Phobie.

3 Fakten über Peter

  1. Er nennt sich auch Baider.
  2. Er ist eine Standheizung.
  3. Er hat eine „Magic Hand“.
 

3 Fakten über Axel

  1. Er ist nicht multitaskingfähig.
  2. Er benutzt zu viel Muckenspray.
  3. Er ist ein Warmduscher.

3 Fakten über Lukas P.

  1. Er heißt auch Selma.
  2. Kann seinen (Schlaf-)sack auf und zu machen.
  3. Ist sehr genau wenn es um sein Körpergewicht geht.
Stumpf

 

 

Mittwoch, 24.08.2016

Tag 4

Nachdem wir uns vorgenommen hatten, um 5 aufzustehen, standen wir um 5:30 Uhr dann endlich auf. Selma, der „Brotschmierer“, verteilte Nutellabrote.

Das Ziel des Tages: Ebrach.

Nachdem wir über traumhafte Lichtungen gelaufen sind, hörten wir schon die A3, die wir sogleich mit einer Brücke überquerten. Vor uns lag Sonne, Hitze, Teer und Staub. Nach 1 Km erreichten wir Gräfenneuses. Eine Kekspause später und mit müllentleertem Topf fanden wir uns auf einer ebenso romantischen Teerstraße wieder, die noch dazu bergauf führte. Im Dorf Kleingossingen begegneten wir dem 1. Wanderer, der auch den Steigerwaldweg wanderte. Er gab uns einen Tipp: Frisch gebackenes Brot gleich um die Ecke. Ruck zuck waren wir da und wurden von dem Hund Felix begleitet. Leider konnten wir bei dem netten Bauernpaar nur noch ein Brot ergattern, da der Rest bestellt war. Wir zogen weiter. In einem traumhaften Tal voller Wiesen, Weiher und Bäche liefen wir unserem Ziel entgegen: „Dem Schwimmbad“. Dieses erreichten wir harte 4 Km später. In Ebrach angekommen, tauchten wir ein ins eiskalte Nass. Das Bad war ungeheizt und eiskalt! Das erste mal nach 4 Tagen duschten wir uns. Wir genossen eine Brotzeit, füllten Wasser und Klopapier auf und entspannten uns. Auch wurden wir von einem 4-Jährigen interviewt. 3 h später verließen wir das Bad unter staunenden Blicken wieder. Am Rande der Hauptstraße rasteten wir erneut. Peter, Selma Lukas, Stefan und ich gingen einkaufen. Nach der Bäckerei liefen Peter und Lukas mit Brot beladen wieder zurück. Selma, Stefan und ich suchten den Markt „um’s Eck“ auf. Ein ziemlich cooler Dorfladen mit breiter Auswahl, der alles hatte was das Herz begehrt. Die Frau an der Kasse meinte: „Ihr seid die ersten, die mit Kochtopf einkaufen“. Frisch beladen ging es weiter am Biberschutzgebiet und dem Fledermauspfad vorbei zum letzten Aufstieg des Tages. Langsam aber immerhin auf einem Schotterpfad. Die Schutzhütte war nicht vorhanden, die Schilder zeigten immer eine andere Enfernung an und die Horde begab sich auf Schlafplatzsuche. 20 Km lagen heute hinter uns. Respekt an die Truppe für diesen Tag. Nun liegen wir im Laub, Essen Stampf mit Sauce und Joghurt. Die Sonne geht langsam unter tosendem Stechfliegengebrumme unter.

Felix

Donnerstag, 25.08.2016

Tag 5 im Lockbuch von Offizier Sandalenschuh

Angesetzte Weckzeit: 5:45 Uhr, Wirkliche Weckzeit: 6:15 Uhr Start: 7:30 Uhr. Nach einigen flachen Wegen wurde es schon wieder steiler. Etwa so: /  . Nach diesem Anstieg machten wir Rast, da es sehr heiß war. Nach dieser Pause gingen wir wieder bergab, um den höchsten Berg zu erklimmen. Nachdem wir diesen erklommen hatten, hat sich die Gruppe dazu entschlossen, doch die Wasserreserven aufzufüllen inklusive der zwei Kanister. Trotz dem zusätzlichen Gewicht raste Felix mit 10 Kg mehr die nächsten Berge hoch. Da die Gruppe gezweit war, haben wir – also Stumpf, Selma, Stefan und Alex – uns dazu entschieden, eine Kekspause zu machen. Als wir am Zabelstein angekommen waren, schlugen wir gleich unser Lager auf in der Burgruine Zabelstein, die extrem groß war. OK Bye
Stumpf

 

Freitag, 26.08.2016

Tag 6

Guten Morgen an Tag 6. Wieder einmal hatten wir verschlafen! – NEIN, wir stellten den Wecker wieder auf 5 Uhr, um ihn  auszuschalten und dann planmäßig um 6:15 Uhr aufzustehen.

Nachdem uns Lukas unsere Marmeladenbrote schmierte, konnten wir getrost unsere 7 Sachen – wenn wir überhaupt so viel zu verstauen hatten – aufräumen und uns vom idyllischen Schloss Zabelstein in Richtung Etappenziel 7 machen. Neben dem „Bed and Breakfast“ war auch die meist nur geringe Anzahl an Mückenstichen verantwortlich, für die wie immer gute Laune 🙂  .

Diese war auch ausschlaggebend dafür, dass wir zurückblickend durchschnittlich 20-25 Km täglich zurücklegten und am Morgen des 6. Tages schon 6,5 Etappen geschafft hatten. Also begaben wir uns um 7:15 auf den Weg nach Eschenau. In Oberschwappach angekommen, stand erst einmal ein Dixiklo am Ortsende, wasFelix und ich gleich für´s große Geschäft nutzten und nebenbei unseren etwas knappen Klopapiervorrat auffüllten. Appropos Geschäft, danach fiel uns auf, dass wir heute an keinem mehr vorbei kommen werden. Deshalb begaben sich Stefan, Lukas und ich auf einen insgesamt 6 km langen Umweg, um auch den morgigen Tag erfolgreich zu überstehen. Währenddessen liefen die anderen den Steigerwaldweg entlang bis zum großen  Knetzberg.

Also liefen wir mit doppelter Geschwindigkeit. Da sahen wir gerade, dass ein Bäcker 200 m entfernt anhielt. Wir sprinteten zu ihm und kauften 2 Brote und je ein kleines Gebäck für unterwegs.

Hetzen wirkt Wunder: Im Nu erreichten wir das kleine Lädchen in Westheim und kauften alles Notwendige für den morgigen Tag. Wie immer stärkten wir uns unterwegs mit Trauben, Äpfeln, Birnen und Zwetschgen. Lukas gab bergauf Richtung Treffpunkt das Tempo vor, welches er erneut verdoppelte. So stiegen Stefan und ich den Berg so schnell hinauf, dass wir eine dreiviertel Stunde auf Alex, Stumpf, Felix und Peter aufholten.

Wobei man den vieren zu Gute halten muss, dass Sie ebenfalls eine „romantische“ (hust-hust) Teerstraße bergauf laufen mussten (wie leider schon öfters) an diesem Weg. Auf jeden Fall kamen wir oben wieder und fast zur selben Zeit an und feierten dies erst mal mit einer Kekspause.

Der 8. Etappe folgend, kamen wir zu unserem Mittagessen im Wald kurz vor Zell am Ebersberg. Nach ausführlichen 2,5 Stunden Mittagspause ging es gestärkt unzählige Höhenmeter bergauf und -ab, dafür aber mit toller Aussicht und an zahlreichen Weinbergen vorbei. Nach wenigen Kilometern füllten wir zum 2. Mal für heute Wasser auf, was bei wolkenlosen, sonnigen 30°C ja auch kein Wunder war. Zum Ziel für heute wurde eine Hütte angepeilt. Voller Vorfreude nochmal einige Höhenmeter erklommen, sahen wir sogar ein Schild. Die Mysteriöse Wanderhütte kann also tatsächlich noch da und nicht weitergewandert sein, dachten wir uns. Und so war es auch – die Hütte war noch da. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht dass diese uns nicht reinlassen wird. Erst kurz darauf erfuhren wir, dass die Hütte zugesperrt ist, weshalb wir uns davor einen Schlafplatz suchten.

Stefan hatte Nudeln mit Tomatensauce gekocht, welche wir so gut wie restlos nach der vorherigen Anstrengung  verschlangen. Nachdem wir noch eine Stunde füllten, wird es nun noch Tee geben und anschließend werden wir gegen 21 Uhr in den Schlafsack kriechen und versuchen uns vor den Stechmücken in Sicherheit zu bringen und dann gemütlich einschlafen.

Selma

 

Samstag, 27.08.2016

Tag 7, „Der Sieg“

Nach einer Stärkung in der Früh begaben wir uns auf den Siegesmarsch nach Eltmann. Es waren nur noch 10 Km. Der Bergfried auf Eltmann war abgesperrt. Hier verließen wir den Steigerwaldweg und hielten Kurs nach Ebelsbach. Von dort ging es mit dem Zug direkt zurück nach Kronach. Kapitän Sohlenlos präsentierte in Kronach noch Stolz die Überreste seiner Solen. Die Schuhe wurden auf ewig vernichtet.

Stumpf

 

Trupp 2 XXL haijk

Unsere Truppe: Felix, Stefan, Selma, Lukas, Peter, Stumpf und Axel

Truppe xxl haijk

  FAZIT:

 Der Panoramaweg ist ein Weg, der seinen Namen leider nur zur Hälfte verdient. Es gibt viele Möglichkeiten das Panorama zu sehen, nur sehr viele Aussichtstürme waren verschlossen, die Wegführung über Hauptstraßen und Betonwege ist mehr als fragwürdig und echt hart für die Füße. Romantische Pfade gibt es nur zwischen Iphofen und Eltmann zu entdecken. Panorama – so sind wir der Meinung – ist etwas anderes und für die Länge von 160 km hätte mehr drinn sein müssen.
Wir sind den Weg trotz allem gerne gelaufen. Die Anstiege waren zwar heftig, aber nicht unmöglich.

 

 

 

Bericht Großfahrt 2016

Zum ersten mal seit 11 Jahren waren wir über Pfingsten auf Großfahrt. Heuer hat es uns die sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge angetan. Nach einer 2-tägigen Probefahrt im Dezember letzten Jahres hatten wir auch den richtigen Platz gefunden. Auf einer Wiese eines Campingplatzes, mit Anschluss an die Sanitäranlagen bauten wir nach einer 5-stündigen Fahrt unser Lager auf. Bis zu 2 Stunden standen manche unserer 7 Autos mit Teilnehmern im Stau. Nach viel Geduld kamen trotzdem alle in Hohenstein an.

Das Lager stand nach routiniertem Zeltaufbau nach ca 3 h. Die Jurtenburg war einsatzbereit und auch für Feuerholz wurde gesorgt. Am Anreisetag hatte Max, ein Wölfling von uns, Geburtstag. Erstmals durfte die Familie an diesem Tag mit auf Fahrt und lud alle Teilnehmer zum Barbecue ein. Für alle war richtig gut gesorgt. An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an die Familie Smettane aus Steinwiesen.

 

Am Tag darauf ließen wir es langsam angehen, noch regnete es. Wir beschlossen auf die Festung Königstein zu fahren und die großzügig angelegte Festung mal näher zu betrachten. So konnten wir am Nachmittag bei 20 °C und blauem Himmel weit über die Elbe hinaus blicken, Ritterhelme anprobieren und auch erkannten wir, dass die Fässer in der Festung mit 3 m Durchmesser um einiges größer waren, als die Standardfässer der heutigen Zeit.
Ein richtig schöner Tag ging zu Ende.

Am Montag und Dienstag waren alle Sippen auf der Elbe unterwegs. In Königstein stiegen wir um und trieben mit 4 Kanus nun auf dem Wasser unser Unwesen. Jedem Dampfer wichen wir aus und allen Bugwellen trotzten wir erfolgreich. Trotzdem musste man zugeben, dass trainierte Wanderer noch lange keine ausdauernden Kanufahrer waren. Nach einem halben Tag am Ruder reichte es allen und man suchte sich ein nettes Plätzchen. An der Elbe entlang wuchsen Brenneseln in Massen, auf jeden Fall kein schöner Platz zum Zelten. Lediglich die großen Autobahnbrücken durchschnitten diesen Streifen. Und so verbrachten wir diese Nacht unter einer Brücke, gleich neben einem Rapsfeld auf grüner Wiese. Da unsere beiden Gaskocher nicht genug Hitze brachten, um die Schinkennudeln noch vor dem Hungertod der ersten Pfadis gar zu bekommen, schürten wir ein Feuer. Mit dessen Hilfe war alles in 30 min. fertig und wir konnten unser wohl errudertes Essen einnehmen. Mit dem Sonnenuntergang gingen wir auch direkt ins Zelt.

Am 2. Tag ging es weiter. Unser Ziel war Dresden zu erreichen. Wir ruderten an romantischen Elbschlösschen vorbei. Durch große Wellen, die die Schiffe hinter sich her zogen.  Auch war das Wetter im allgemeinen echt windig gewesen und die 3er Kanus taten sich schwer voran zu kommen. Ab und zu drehten wir uns einfach im Kreis und ließen uns treiben. Leider gab es jetzt nur Haus an Haus am Elbrand. Schöne und prächtige aber es war alles bebaut. Nach Kilometer 51 sahen wir das „Blaue Wunder“ von Dresden – eine markante Brücke mit einer für ihre Zeit einmaligen Konstruktion. Nach dem wir unter ihr durch gefahren waren, gingen wir auch schon wieder an Land. Die Kanus wurden abgeholt und wir gingen zu Fuß weiter. Da unsere Vorräte aufgebraucht waren, direkt zum nächsten Lebensmittelladen. Da es regnete, warfen wir der Frauenkirche nur einen kurzen Blick zu und fuhren direkt mit dem Zug zurück nach Königsstein.

 

Ihr wollt wissen, was unsere Wölflinge während                                             

des Kanuhaijks der Sippen gemacht haben? Hier Klicken

Am Mittwoch machten wir unseren wohl tourismusreichsten Ausflug zur Bastei. Die Bastei war ein Bollwerk aus Holz gewesen, das hoch über der Elbe jeden Feind sah, sobald er sich näherte. Die Bastei im Inneren verfügte über eine eigene Zisterne und hält einer 2-jährigen Belagerung locker stand. Und jetzt kamen wir. Die Absturzgefahr war enorm. So durften unsere Wölflinge sich nach einem kurzen Walk über die Brücke in der Umgebung näher umsehen. Die Sippen besuchten das innere der Bastei, wo man nochmal einmalige Ausblicke genießen konnte. Am selben Tag noch sind wir zur körperlichen Grundhygiene in ein Hallenbad gefahren (Freibäder hatten leider noch zu) .

 

Der Donnerstag war ein Ausflug in die Umgebung wert. Wir wanderten über Hohenstein zur Wolfsschlucht, welche mit dem kleinen Kuhstall und der Gaukgrotte eine einmalige und märchenhafte Landschaft bot, die erkundet werden wollte. Auch gab es viele Felsen zum Klettern. Alle waren hier eindeutig in ihrem Element. Wir konnten die Festung Hohenstein bewundern, die auf einem hohen Felsen gebaut wurde und die echt coole Natur bewundern. An diesem Tag begannen direkt im Anschluss die Vorbereitungen für den Abschlussabend. Und so war auch jener ein einmaliger Tag. Diesen ließen wir mit Gästen in der Jurtenburg ausklingen . Spontan setzte sich eine Familie aus Berlin dazu und sang einfach mit, die Stimmung war ganz oben.

Am Freitag machte sich eine Kleingruppe von 10 Personen auf, die Schrammsteine zu erkunden. Eine einmalige Felsformation, die mit Klettersteigen, Wanderwegen und Aussichtsplattformen versehen ist. Wir fuhren zum nächsten Parkplatz und machten uns zu Fuß auf in die luftigen Höhen. Nachdem wir zuerst unterhalb der Felsen vorbei mussten, um den steilen Pfad zu besteigen, konnten wir nur erahnen, was wir an Ausblick genießen werden.
Nachdem Yannick Stefans Herausforderung annahm und den Weg in 18 statt angegebenen 60 Minuten lief, kamen wir kaum hinterher.
Am ersten Gipfel erwartete er uns aber strahlend und lachend. Ausblick soweit das Auge reicht, senkrecht in die Tiefe ging es.  Und auch das Wetter war mit 25 °C echt sommerlich und wir genossen die Solarenergie. Nachdem wir 4 Stunden lang Höhenluft geatmet hatten, gingen wir wieder der Heimat entgegen. Dies war unser letzter Abend und jeder hatte sich für diesen Abend was kleines überlegt.

So sorgte die Sippe Iwain für ein lustiges Spiel während des Abendessens. Die Sippe Gareth organisierte die Singerunde. Die Meute Schneehase führte einen Cup-Song auf. Das Küchenteam hat Rotkäppchen neu aufgelegt und mit Hexe im Fleischwolf präsentiert. Die Sippe Excalibur sorgte für zwei lustige Spiele während der Feuerrunde. Auch die Meute Fledermaus hatte sich selbstständig ein Rollenspiel einfallen lassen und aufgeführt. Erstmals gab es auch eine Käseplatte, die zu später Stunde noch gereicht wurde. Ein lustiger Abend wurde von einer kleinen Ansprache des Stammesführers, die alle ein kleines bisschen nachdenklich stimmte, beendet.

Eine wunderschöne Fahrt nahm nun ihr Ende. Ein richtig großer Dank gilt dem Platzbetreiber der Entenfarm zu Hohenstein. Egal ob es Holzstangen für den Zeltaufbau waren, das Feuerholz für´s Lagerfeuer oder die sofortige Bereitschaft eine ganze Wiese für andere Camper zu sperren, zeichnet diesen Platz aus. So zivilisiert hatten wir selten gezeltet und waren doch ungestört. Besucht unbedingt mal diese Seite ENTENFARM/HOHENSTEIN. Und wer weiß, vielleicht fahrt ihr auch einmal in diese Richtung. Wir haben uns den Platz auf jeden Fall gemerkt.

grossfahrt16

DANKE auch dem Vorbereitungsteam für ihre Arbeit:

 

 

PROGRAMM:  Stefan und Lorenz

MATERIAL: Yannick, Peter und Bierla

ABENDPROGRAMM: Felix, Lukas

ABRECHNUNG: Stefan und Lukas

KÜCHENTEAM: Willi, Ramona, Sammy und Chris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenstunde: Knoten

Wir haben in der Gruppenstunde Knoten geübt. Wir haben uns ein Tuch über die Augen gebunden und haben sie blind geübt. Es hat mir und den anderen richtig gut gefallen und hat richtig viel Spaß gemacht.

Danach haben wir einen Feuermachwettbewerb gemacht. Wir sollten ein Feuer in 10 Minuten machen. Dazu mussten wir Holz spalten und mit Papier anzünden. Die Hälfte von uns hat es geschafft, aber trotzdem hat es uns allen viel Spaß gemacht.  🙂 🙂

This post is part of the following threads: Berichte Sippe Gareth, Thread: Alles, Thread: Berichte unserer Fahrten – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Projekt Heim: Treppenbau

Hi Leute,

Wir haben in einer Gruppenstunde die Treppe vor dem Heim renoviert. Wir mussten alle Stufen rausreißen und mussten die Steine zurecht klopfen. Dann konnten wir die Stufen wieder hineinsetzen und haben, damit die Stufen gerade sind, Erde darunter geschoben. Nach einer Stunde waren wir damit fertig und haben danach noch ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegessen.

zurück

This post is part of the following threads: Berichte Sippe Gareth, Thread: Alles, Thread: Berichte unserer Fahrten – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Der Haijk

In vier Himmelsrichtungen strömten Sipplinge und die größeren der Wölflinge aus. Sie erkundeten die Umgebung und mussten viele merkwürdige Aufgaben lösen. Egal was es war, jede Gruppe schaffte es perfekt. Alle kamen in Zelt oder Haus für die Nacht unter und auch die Essensgelegenheiten waren vielseitig.  🙂 Jede der vier Gruppen hatte die Aufgabe, einen Apfel und ein Ei gegen etwas zu tauschen. So kamen eine Hängematte, ein Fahrrad und viele andere Gegenstände in unsere Hände. Man vermerke, dass dies die erste Wandererfahrung für die Wölflinge der Meute Wildschwein war. Ein Abenteuer, das jeder der fünf gerne wieder erleben möchte. Dank gilt allen, bei denen die Gruppen aufgetaucht sind, wie man hört, sollen einige Pfadieltern beteiligt gewesen sein. 🙂

Hijk Gruppe Selma

This post is part of the following threads: Berichte Stammesjubiläum, Thread: Alles, Thread: Berichte unserer Fahrten – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Nachtrag Geländeaktion

Und jetzt komme ich und das, was die Sippen erlebt haben. Diese Aktion war genial, actionreich und voller Spannung. Alle fieberten auf diese Aktion hin, alle waren froh, wie es losging und man muss sagen, auch uns als Führung hat diese Aktion super viel Spaß gemacht. Wir freuten uns, dass so viele Kids mit dabei waren, wann es hieß, „Etwas im Wald“. Und hier kommen die Erfahrungsberichte aus den Sippen Camelot
und Phönix.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken.

 

This post is part of the following threads: Thread: Alles, Thread: Berichte unserer Fahrten – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Roverprobe

Auch Rover müssen sich beweisen und Durchhaltevermögen zeigen. 😉 Diese „Durchhalteprobe“ kann ganz verschieden aussehen und liegt im Ermessen des Stammesführers. Die letzte Roverprüfung bestand darin, eine komplette Nacht durchzumachen. Es wurde kontrolliert, dass keiner einschläft. Natürlich ohne sich am Tag danach hinzulegen. Geschlafen wurde erst am nächsten Abend.

This post is part of the following threads: Thread: Alles, Thread: Fragen? – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Jungwolfabzeichen

Das Jungwolfabzeichen wird verliehen, wenn ein Wölfling 60 % der Fragen am Postenlauf richtig beantwortet hat. Es ist ein oberflächliches Wissen in allen Bereichen und mit ziemlich wenig Aufwand zu erreichen. Voraussetzung für alle Probenabzeichen ist das Halstuch. Das ist der erste Schritt, den jeder Wölfling in Richtung Abzeichen tut und auch das verdient vollen Respekt, vor allen Dingen wenn man das Alter berücksichtigt.

This post is part of the following threads: Thread: Alles, Thread: Fragen? – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Postenlauf

Bei jedem Stammeslager  gibt es einen Postenlauf. Jeder Wölfling nimmt daran teil, sofern er am Stammeslager teilnimmt. In diesem Lauf gibt es 14 Posten an denen die Kids Fragen beantworten bzw. Fertigkeiten zeigen, die sie gelernt haben. Für jede Stufe der drei Abzeichen gibt es andere Fragen. Am Ende rechnen wir die Punkte, die vergeben wurden in Prozent um, um sie vergleichen zu können, da die Höchstpunktzahl je Posten immer variiert.;-) Je nach dem, wie der Satz ist, hat er das Abzeichen „bestanden“ oder darf es im nächsten Jahr noch einmal versuchen. Hierbei ist anzumerken, dass auch das Verhalten des Wölflinges im Allgemeinen gewertet wird. Entsprechend wird dann auf- bzw. abgerundet. 😉Big Boss

This post is part of the following threads: Thread: Alles, Thread: Fragen? – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.

Probenabzeichen

Big BossBei uns gibt es drei Probenabzeichen. Der Sinn bzw. Zweck dahinter ist folgender: Das Abzeichen (bei den Wölflingen eine Pfote, bei den Pfadfindern ein Knoten) zeigt jedem, was für Eigenschaften dieser hat. Was dieser kann, etc. Das ist hilfreich, um bei Geländespielen z.B. die richtige Aufstellung treffen zu können, auch wenn Derjenige die Kids nicht kennt.  Für die Kids ist es ein Ansporn und dann natürlich Anerkennung. 🙂

This post is part of the following threads: Thread: Alles, Thread: Fragen? – ongoing stories on this site. View the thread timelines for more context on this post.