Bericht Winterlager 2017

Am 2. Januar sind 26 Pfadfinder Wölflinge und Rover dem Hilferuf eines Herrschers gefolgt. Sie wurden informiert, dass ein Schneemonster in der Gegend sein Unwesen treibt und gebeten es zu finden. Ganz so ernst wie es sich anhört war´s natürlich nicht. : -) Nachdem wir vom Butler des Herrschers in seiner Jagdhütte im Wagenthal empfangen wurden, richteten wir uns erstmal häuslich ein. Der Weg zur Hütte war zugeschneit, daher hieß es Tragen.

Mit einer kleinen Singerunde wurde der Abend beendet.

Am zweiten Tage ging es in den Schnee. Das Wetter hat sich bis auf den Nebel beruhigt und wir konnten in Ruhe ein paar Fertigkeiten trainieren. Bogen zu bauen mag einfach sein , doch damit zu schießen ist was anderes.

In Vorbereitung auf die Dunkelheit wurden Wachsfackeln aus Kleiderresten selber hergestellt.

Sich im weißen Schnee zu tarnen ist gar nicht so einfach. Yannick zeigte den Kids wie es am Besten funktioniert.

Um ein Monster zu jagen bedarf es auch einiger Fallenbaukünste. Eine Schwingfalle schien die passende Vorrichtung zu sein. Der Fallenbauer zeigte den Kids wie´s geht.

Am Abend fand unser Stammesrat statt. Eine Versammlung, zu der die Stammesführung und alle zusätzlich vergebenen Ämter gewählt werden.
Unser Stefan trat als bisheriger Schatzmeister zurück und machte so den „Platz frei“ für jungen Nachwuchs. Lukas Mühlnickel übernimmt nun dieses Amt. Stefan Strobel wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Das Amt des Chronisten, welches bisher Lukas Mühlnickel hatte, wurde frei. Dafür eingesetzt wird künftig Yannick Yasar. Der Chronist hat die Aufgabe für eine Dokumentation aller Geschehnisse zu sorgen, zu dokumentieren welche Zeltplätze wann genutzt wurden und kümmert sich um aktuelle Gruppenbilder. Alle bisherigen Ämter wurden mit der aktuellen Besetzung übernommen. Zum Schluss wurde der Beschluss für 2017 nocheinmal verlesen.
———-> PROTOKOLL DES STAMMESRATES

Tag drei stand unter dem Motto den Jeti zu jagen, nachdem riesige Fußspuren gefunden wurden. In den umliegenden Wäldern treiben sich ängstliche Bürger, verwirrte Bogenschützen, zornige Bauern und Archäologen herum, die wir zum Monster befragten . Es wurden auch Gegenstände gefunden und genau begutachtet. Die Bürger des Landes waren dankbar und jeder hatte ein Stück einer Karte, die uns die Richtung der Höhle zeigte, in der der Yeti leben soll.

Nachdem auch noch Yannick vom Yeti entführt wurde reichte es uns, wir zogen aus um ihn einzufangen und dem Land wieder Frieden zu schenken. Nach langem Suchen an der Höhle angekommen, fanden wir ihn. Aber nicht Böse, wie wir ihn uns vorstellten. Wir fanden ein Wesen, das auch nur um´s Überleben kämpft, das Freunde gesucht hat und gar nicht so schlimm ist, wie in den Sagen beschrieben.

Wir fanden einen Freund.

Am Abend fand unsere Versprechensfeier statt. Noah Schneider und Joscha Beetz wurde das Wölflingshalstuch verliehen. Sie legten in feierlicher Runde ihr Wölflingsversprechen ab. Marie Schneider legte vor ihrer Sippenführerin das Pfadfindervesprechen ab und bekam das blaue Halstuch. Mit einem kleinen Schneeballwurf wurde unsere neue Mädchensippe zu Sippe Morgan getauft. Die Roverrunde Cervezza legte ihren Namen ab. Von nun an heißt diese Runde Sir Ector. Benannt nach dem Ziehvater von König Artus. Auch die Roverrunde Kreuzritter bekam Verstärkung durch Georg Sinkel und Maximilian Franz (France). Beide erneuerten ihr Versprechen, ihnen wurde das rote Halstuch verliehen. Zusammen mit Denis Yasar (Luxus) und Lukas Porzelt (Selma) durften Sie die Flamme des Feuers verstärken. In der Hoffnung dass es noch lange weiter brennt. 

 

Ein sehr erfolgreiches Winterlager nahm so langsam aber sicher sein Ende. Mittlerweile hatte es 30 cm Schnee und wir durften zuerst mal den Anhänger und die Autos ausgraben, um überhaupt von der Stelle zu kommen. Die Hütte wurde wieder in Urzustand versetzt und sauber gemacht.

Einen herzlichen Dank an das Küchenteam der Rover von Sir Ector. Sie haben uns 4 Tage lang mit dem Besten, was die Küche bieten konnte, verköstigt und immer für genügend Nachschub gesorgt. Ein Dank an Sammy, Ramona und Willi.

Verantwortlich für diese Aktion war die gesamte Sippenführung. Vertreten durch Selma, Linda, Felix, Beezo und Peter.

Felix Bär

Bericht Guppenführerschulung

Irgendwann im Leben eines Pfadfinders kann es sein, dass die Stammesführung an Einen heran tritt und die Frage stellt: „Möchtest du in die Gruppenführung?“. Gruppenführer zu sein bedeutet nicht nur viel Spaß, sondern auch die Kontrolle über eine Sippe/Meute zu haben und für deren Tun verantwortlich zu sein. Das Ganze ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und fordert – wenn man es richtig macht – einiges an Eigeninitiative und Stunden.
Eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist und eine große Herausforderung birgt.

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Wer diese Frage mit Ja beantwortet, sollte auf die Sippen/Meutenführerschulung des Ringes gehen. Dort bekommt jeder individuell viele Werkzeuge an die Hand, die er nutzen kann. Es wird die Körpersprache trainiert, vieles über die Art der Gruppenführung, die Herangehensweise bei der Planung eines Lagers und auch wie genau eine Gruppenstunde aussehen sollte, bzw. warum wir Anfangs- und Abschlusskreise machen getan. Es geht weit in das Rechtliche hinein, wo Grenzen erreicht werden und auch Pädagogik hat eine große Bedeutung.
Eine Schulung dauert 10 Tage. Das Team setzt sich zusammen aus Gruppenführern, die ihre Erfahrung und ihr Wissen gern weitergeben möchten, Stammesführer aus den Stämmen des Ringes und auch die Ringführung ist meistens vertreten.
Im Team der SiFü 2016 waren neben mir auch Christoph Scheller und Yannick Yasar, die einige Referate vorbereiteten und die Schulung wesentlich auch in der Küche etc. unterstützten. Vielen Dank an diese beiden.

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Ein noch größerer Dank gilt den beiden, die die Herausforderung annehmen, in die Gruppenführung zu gehen! Sie ließen sich 10 Tage lang alles mitgeben, was man braucht und wissen sollte. Meinen Respekt an diese beiden, denn eines ist gewiss:
Nur durch erfahrene, kreative und selbstaktive Gruppenführer kann unser Stamm auch in Zukunft die Qualität weitergeben, die er sich in den vergangenen 62 Jahren angeeignet hat.

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Lorenz Vitz und Peter Lindenberger

VIELEN DANK

Das Aufbaulager

Eine Woche vor Jubiläum startete unser Aufbaulager. Nachdem wir im Voraus das große Vierbein schon aufgebaut und verankert hatten, ging es direkt daran, den richtigen Standort für unser Lagertor auszuwählen. Nachdem wir am Samstag Abend den ersten Turm stehen hatten, wurde der zweite etwas kleiner gebaut. 🙂 Parallel wurden alle Planen für die Jurtenburg zusammengeknüpft und verschraubt. Am Sonntag Abend wurden die Jurten hochgezogen und auch das Lagertor stand schon fast mit „Treppenhaus“. In den kommenden Tagen wurde das Tor fertiggestellt, Buden, Bierbänke und Verpflegung herangefahren und der Backofen fertig gemauert! An der Jurtenburg wurden die über 5000 Knöpfe geschlossen, Stangen eingezogen und der erste Regen zeigte, das die Burg noch abgespannt werden musste!

20 Kids unterstützten uns die ganze Woche im Wechsel. Großen Dank dafür! Auf euch ist Verlass!

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Taktische Vorbereitung

Im Rahmen unserer Planungsfahrt vom 2. bis 4. Januar setzten wir uns lange Zeit zusammen. Gemeinsam wurden Teile des Programms erarbeitet. Ein zeitlicher Ablauf der Vorberitungen wurde festgelegt.  Die Jurtenburg, welche den Lagerplatz schmücken soll, wurde geplant und auch die Einladung von Sponsoren, Vereinen und vielen Freunden wurde in die Wege geleitet.

Nun heißt es tüchtig sein wir feiern rein:-)

 

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Haijk Jungpfadfinder auf der Großfahrt

Der erste Haijk ist immer was ganz besonderes. Zum Einen ist es eine Situation, die man noch nie erlebt hat, zum Anderen freut man sich darauf, das zu erleben, was wir erleben durften. Nicht der Versuch wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. So gingen 7 Sipplinge und 6 Führer los. Nach dem gemeinsamen Packen, der Information, was wir vorhaben und den Beschlüssen über die Essensplanung, stiegen wir voll bepackt in den Zug Richtung Titisee. Von da ging es in nord-westlicher Richtung in das 4 km entfernte Dörfchen Hinterzarten. Hart war die Strecke und Einige klagten über Schulterschmerzen und Erschöpfung. Es war für jeden Körper ungewohnt, die Last zu tragen. Wir schlugen die südliche Richtung ein und hatten nun einen direkten Blick auf den Feldberg. Am ersten Abend schliefen wir im Wald unter „Kröten“ (eine einfache Zeltkonstruktion) auf weichem Moos gebettet. Ich war gerade eingeschlafen, da erleuchteten Blitze den Himmel. Man hörte den Sturm duchs Tal rauschen und auch das Donnern war laut und beängstigend. Es goss in Strömen, was zur Folge hatte, dass viele Schlafsäcke und alle Zeltplanen patschnass waren, was das Rucksackgewicht erhöhte. Am Freitag kamen wir gut voran und nach einem heftigen Aufstieg standen wir vor dem Gipfel. Bei 15°, heftigem Wind und peitschendem Regen kämpften wir uns zum Aussichtsturm. Gott sei Dank hatte er eine geschlossene, beheizte Plattform, wo wir in bester Aussicht Mittag aßen. Bei Dauerregen ging es wieder hinab und wir schlugen die Richtung Schluchsee ein. Es wollte jedoch immer noch nicht aufhören zu regnen. So fanden wir schon um 17 Uhr einen geeigneten Schlafplatz, eine verlassene Wanderhütte mit Schornstein. Trockenes Holz war vorhanden und so knisterte schon bald ein Feuerchen in der Hütte. Sie hatte einen Vorraum, wo wir die nassen Zeltplanen aufhängen konnten. Alles war genial. Am Tag darauf besserte sich das Wetter. Wir machten am Falkenauer Bahnhof Rast und beschlossen ohne Sicht auf den Schluchsee heimzufahren. Ein geiler erster Haijk, fanden viele Sipplinge und es wird auf jeden Fall nicht der Letzte gewesen sein. 🙂

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Großfahrt Schwarzwald

Plangemäß und reibungslos verlief die Fahrt nach Villingen. In 5 Autos waren wir unterwegs zur Großfahrt. Die Zelte wurden bei sonnigen 38° aufgebaut. Den ersten Tag ließen wir ruhig angehen.

Wir begannen mit dem Bau unserer Burg. Ziel war es, zwei Türme, einen Verbindungssteg und eine Zugbrücke zu errichten in die zwei Fahnenmasten integriert werden sollten. Ein strammes Ziel, an der Umsetzung half jeder Mann mit.

Des Weiteren gab es einen Tagesausflug zu den Rheinfällen nach Schaffhausen, wo wir uns einen ganzen Tag lang nicht satt genug sehen konnten und beeindruckt waren von der Gewalt, mit der das Wasser über die spitzen Felsen schoss. Auch eine Fahrt mit der Säuschwänzlebahn wurde gemacht, die Museumsbahn fuhr über wunderschöne Täler und man konnte erahnen wie hart die Arbeit früher war, um diese Strecke zu bauen, was auch in einem Museum verdeutlicht wurde. Auf dem Flugplatz in Schwenningen schauten wir uns Flugzeugmodelle aus vergangenen Zeiten an, die liebevoll restauriert wurden. Fasziniert waren die Kids davon, als sie in ein Flugzeug einsteigen durften. Auch gingen unsere neuen Sipplinge das erste mal auf Haijk. Hierzu im Bereich Sippe ein Bericht. Auch dem Ganztagsgeländespiel fieberte jeder entgegen und spielte eifrig mit.

Es war eine schöne Großfahrt, es war Harmonie die man spüren konnte. Es war teilweise hart für jeden aber genauso wurde man mit der Schönheit des Schwarzwaldes wieder belohnt. Ich denke, dass auch alle Teilnehmer euch dasselbe erzählt haben. Das war Pfadfinderei, die man spüren konnte.

Ein Kompliment an alle!

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Roverprobe

Auch Rover müssen sich beweisen und Durchhaltevermögen zeigen. 😉 Diese „Durchhalteprobe“ kann ganz verschieden aussehen und liegt im Ermessen des Stammesführers. Die letzte Roverprüfung bestand darin, eine komplette Nacht durchzumachen. Es wurde kontrolliert, dass keiner einschläft. Natürlich ohne sich am Tag danach hinzulegen. Geschlafen wurde erst am nächsten Abend.

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Jungwolfabzeichen

Das Jungwolfabzeichen wird verliehen, wenn ein Wölfling 60 % der Fragen am Postenlauf richtig beantwortet hat. Es ist ein oberflächliches Wissen in allen Bereichen und mit ziemlich wenig Aufwand zu erreichen. Voraussetzung für alle Probenabzeichen ist das Halstuch. Das ist der erste Schritt, den jeder Wölfling in Richtung Abzeichen tut und auch das verdient vollen Respekt, vor allen Dingen wenn man das Alter berücksichtigt.

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Postenlauf

Bei jedem Stammeslager  gibt es einen Postenlauf. Jeder Wölfling nimmt daran teil, sofern er am Stammeslager teilnimmt. In diesem Lauf gibt es 14 Posten an denen die Kids Fragen beantworten bzw. Fertigkeiten zeigen, die sie gelernt haben. Für jede Stufe der drei Abzeichen gibt es andere Fragen. Am Ende rechnen wir die Punkte, die vergeben wurden in Prozent um, um sie vergleichen zu können, da die Höchstpunktzahl je Posten immer variiert.;-) Je nach dem, wie der Satz ist, hat er das Abzeichen „bestanden“ oder darf es im nächsten Jahr noch einmal versuchen. Hierbei ist anzumerken, dass auch das Verhalten des Wölflinges im Allgemeinen gewertet wird. Entsprechend wird dann auf- bzw. abgerundet. 😉Big Boss

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Halstuchverlust

Too SadVerliert ein Wöfling sein Halstuch, lässt es außerhalb des Schlafplatzes liegen, oder vergisst es irgendwo, so muss dieser Pfadfinder ein kleines Lied im Morgenkreis alleine vortragen. So lernt Derjenige ziemlich schnell, dass man auf seine Sachen aufpassen muss.  🙂

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Voraussetzungen fürs Halstuch

Voraussetzungen gibt es bei uns relativ wenige. In anderen Stämmen muss eine Prüfung abgelegt werden. Bei uns gibt es zwei Voraussetzungen, von denen eine erfüllt werden muss, um beim Stammeslager, das jährlich einmal stattfindet, sein Halstuch verliehen zu bekommen.

Der Wölfling ist länger als ein Jahr regelmäßig bei den Gruppenstunden.

Der Wölfling war bei einer Stammesaktion mit mindestens einer Übernachtung im Vorfeld zugegen und hat daran teilgenommen.

Eigentlich kein Problem für Diejenigen, die regelmäßig da sind.

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