Bericht Großfahrt 2016

Zum ersten mal seit 11 Jahren waren wir über Pfingsten auf Großfahrt. Heuer hat es uns die sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge angetan. Nach einer 2-tägigen Probefahrt im Dezember letzten Jahres hatten wir auch den richtigen Platz gefunden. Auf einer Wiese eines Campingplatzes, mit Anschluss an die Sanitäranlagen bauten wir nach einer 5-stündigen Fahrt unser Lager auf. Bis zu 2 Stunden standen manche unserer 7 Autos mit Teilnehmern im Stau. Nach viel Geduld kamen trotzdem alle in Hohenstein an.

Das Lager stand nach routiniertem Zeltaufbau nach ca 3 h. Die Jurtenburg war einsatzbereit und auch für Feuerholz wurde gesorgt. Am Anreisetag hatte Max, ein Wölfling von uns, Geburtstag. Erstmals durfte die Familie an diesem Tag mit auf Fahrt und lud alle Teilnehmer zum Barbecue ein. Für alle war richtig gut gesorgt. An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an die Familie Smettane aus Steinwiesen.

 

Am Tag darauf ließen wir es langsam angehen, noch regnete es. Wir beschlossen auf die Festung Königstein zu fahren und die großzügig angelegte Festung mal näher zu betrachten. So konnten wir am Nachmittag bei 20 °C und blauem Himmel weit über die Elbe hinaus blicken, Ritterhelme anprobieren und auch erkannten wir, dass die Fässer in der Festung mit 3 m Durchmesser um einiges größer waren, als die Standardfässer der heutigen Zeit.
Ein richtig schöner Tag ging zu Ende.

Am Montag und Dienstag waren alle Sippen auf der Elbe unterwegs. In Königstein stiegen wir um und trieben mit 4 Kanus nun auf dem Wasser unser Unwesen. Jedem Dampfer wichen wir aus und allen Bugwellen trotzten wir erfolgreich. Trotzdem musste man zugeben, dass trainierte Wanderer noch lange keine ausdauernden Kanufahrer waren. Nach einem halben Tag am Ruder reichte es allen und man suchte sich ein nettes Plätzchen. An der Elbe entlang wuchsen Brenneseln in Massen, auf jeden Fall kein schöner Platz zum Zelten. Lediglich die großen Autobahnbrücken durchschnitten diesen Streifen. Und so verbrachten wir diese Nacht unter einer Brücke, gleich neben einem Rapsfeld auf grüner Wiese. Da unsere beiden Gaskocher nicht genug Hitze brachten, um die Schinkennudeln noch vor dem Hungertod der ersten Pfadis gar zu bekommen, schürten wir ein Feuer. Mit dessen Hilfe war alles in 30 min. fertig und wir konnten unser wohl errudertes Essen einnehmen. Mit dem Sonnenuntergang gingen wir auch direkt ins Zelt.

Am 2. Tag ging es weiter. Unser Ziel war Dresden zu erreichen. Wir ruderten an romantischen Elbschlösschen vorbei. Durch große Wellen, die die Schiffe hinter sich her zogen.  Auch war das Wetter im allgemeinen echt windig gewesen und die 3er Kanus taten sich schwer voran zu kommen. Ab und zu drehten wir uns einfach im Kreis und ließen uns treiben. Leider gab es jetzt nur Haus an Haus am Elbrand. Schöne und prächtige aber es war alles bebaut. Nach Kilometer 51 sahen wir das „Blaue Wunder“ von Dresden – eine markante Brücke mit einer für ihre Zeit einmaligen Konstruktion. Nach dem wir unter ihr durch gefahren waren, gingen wir auch schon wieder an Land. Die Kanus wurden abgeholt und wir gingen zu Fuß weiter. Da unsere Vorräte aufgebraucht waren, direkt zum nächsten Lebensmittelladen. Da es regnete, warfen wir der Frauenkirche nur einen kurzen Blick zu und fuhren direkt mit dem Zug zurück nach Königsstein.

 

Ihr wollt wissen, was unsere Wölflinge während                                             

des Kanuhaijks der Sippen gemacht haben? Hier Klicken

Am Mittwoch machten wir unseren wohl tourismusreichsten Ausflug zur Bastei. Die Bastei war ein Bollwerk aus Holz gewesen, das hoch über der Elbe jeden Feind sah, sobald er sich näherte. Die Bastei im Inneren verfügte über eine eigene Zisterne und hält einer 2-jährigen Belagerung locker stand. Und jetzt kamen wir. Die Absturzgefahr war enorm. So durften unsere Wölflinge sich nach einem kurzen Walk über die Brücke in der Umgebung näher umsehen. Die Sippen besuchten das innere der Bastei, wo man nochmal einmalige Ausblicke genießen konnte. Am selben Tag noch sind wir zur körperlichen Grundhygiene in ein Hallenbad gefahren (Freibäder hatten leider noch zu) .

 

Der Donnerstag war ein Ausflug in die Umgebung wert. Wir wanderten über Hohenstein zur Wolfsschlucht, welche mit dem kleinen Kuhstall und der Gaukgrotte eine einmalige und märchenhafte Landschaft bot, die erkundet werden wollte. Auch gab es viele Felsen zum Klettern. Alle waren hier eindeutig in ihrem Element. Wir konnten die Festung Hohenstein bewundern, die auf einem hohen Felsen gebaut wurde und die echt coole Natur bewundern. An diesem Tag begannen direkt im Anschluss die Vorbereitungen für den Abschlussabend. Und so war auch jener ein einmaliger Tag. Diesen ließen wir mit Gästen in der Jurtenburg ausklingen . Spontan setzte sich eine Familie aus Berlin dazu und sang einfach mit, die Stimmung war ganz oben.

Am Freitag machte sich eine Kleingruppe von 10 Personen auf, die Schrammsteine zu erkunden. Eine einmalige Felsformation, die mit Klettersteigen, Wanderwegen und Aussichtsplattformen versehen ist. Wir fuhren zum nächsten Parkplatz und machten uns zu Fuß auf in die luftigen Höhen. Nachdem wir zuerst unterhalb der Felsen vorbei mussten, um den steilen Pfad zu besteigen, konnten wir nur erahnen, was wir an Ausblick genießen werden.
Nachdem Yannick Stefans Herausforderung annahm und den Weg in 18 statt angegebenen 60 Minuten lief, kamen wir kaum hinterher.
Am ersten Gipfel erwartete er uns aber strahlend und lachend. Ausblick soweit das Auge reicht, senkrecht in die Tiefe ging es.  Und auch das Wetter war mit 25 °C echt sommerlich und wir genossen die Solarenergie. Nachdem wir 4 Stunden lang Höhenluft geatmet hatten, gingen wir wieder der Heimat entgegen. Dies war unser letzter Abend und jeder hatte sich für diesen Abend was kleines überlegt.

So sorgte die Sippe Iwain für ein lustiges Spiel während des Abendessens. Die Sippe Gareth organisierte die Singerunde. Die Meute Schneehase führte einen Cup-Song auf. Das Küchenteam hat Rotkäppchen neu aufgelegt und mit Hexe im Fleischwolf präsentiert. Die Sippe Excalibur sorgte für zwei lustige Spiele während der Feuerrunde. Auch die Meute Fledermaus hatte sich selbstständig ein Rollenspiel einfallen lassen und aufgeführt. Erstmals gab es auch eine Käseplatte, die zu später Stunde noch gereicht wurde. Ein lustiger Abend wurde von einer kleinen Ansprache des Stammesführers, die alle ein kleines bisschen nachdenklich stimmte, beendet.

Eine wunderschöne Fahrt nahm nun ihr Ende. Ein richtig großer Dank gilt dem Platzbetreiber der Entenfarm zu Hohenstein. Egal ob es Holzstangen für den Zeltaufbau waren, das Feuerholz für´s Lagerfeuer oder die sofortige Bereitschaft eine ganze Wiese für andere Camper zu sperren, zeichnet diesen Platz aus. So zivilisiert hatten wir selten gezeltet und waren doch ungestört. Besucht unbedingt mal diese Seite ENTENFARM/HOHENSTEIN. Und wer weiß, vielleicht fahrt ihr auch einmal in diese Richtung. Wir haben uns den Platz auf jeden Fall gemerkt.

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DANKE auch dem Vorbereitungsteam für ihre Arbeit:

 

 

PROGRAMM:  Stefan und Lorenz

MATERIAL: Yannick, Peter und Bierla

ABENDPROGRAMM: Felix, Lukas

ABRECHNUNG: Stefan und Lukas

KÜCHENTEAM: Willi, Ramona, Sammy und Chris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt Heim: Sippe Camelot Regalbau 2.0

 Natürlich baut sich so ein Hochregal nicht in einer Gruppenstunde und da das ganze auch ein paar Kg tragen muss, steht die Sicherheit und Gründlichkeit an erster Stelle.

Schritt eins war ja bereits getan, im zweiten Schritt schraubten wir für unser Hochregal Bretter auf die zuvor an der Wand befestigten Balken. Das Regal hat eine Trapezform, wenn man von oben drauf schaut, das heißt jedes Brett wurde anders gesägt, ein Standardmaß gab es nicht. Yannick hat die Bretter dann von oben verschraubt, er war der leichteste. 🙂

Geschafft, das Hochregal steht. Nun gehts an das Regal darunter. Zwischen Fliesenboden und Hochregal befestigten wir senkrecht tragende Latten. Diese sorgen dafür, das wir die Regalböden auch einwandfrei befestigen können.

Es war nur nicht einfach, die Latten am Fließenboden zu verschrauben. Der Sockel war innen hohl! Das heißt kein Dübel hält. Der Trick: Erst reindrehen ohne zu drücken. So fasste auch die letzte Schraube im Boden. Das Regal steht! Bis um 24 Uhr wurde gebohrt und gesägt. Und natürlich auch gleich übernachtet. 🙂

Fertig geworden sind wir nicht, aber es sind ja Ferien. Ich denke, das wir das auch noch fertig stellen werden. 🙂

 

 

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Projekt Heim: Küchenregalbau

Sippe Camelot Regalbau

20 März 2015

Stauraum ist bei uns im Heim leider grade NOCH wenig vorhanden. Darum hat sich die Sippe Camelot dazu entschlossen, in ihren Gruppenstunden zwei Regale für die Aufbewahrung von Essen, Gasflaschen und die neuen Kühltruhen zu bauen.

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Das Erste entstand am 13. März. Ein Teil sägte Bretter in die richtigen Längen und bohrt sie in die Wand, während der Rest den alten Kühlschrank und ein Regal im Nebenraum ausbauten. Zum Schluss war der Nebenraum leer und der Schrank für die neuen Metalltruhen mit den Lebensmitteln fertig gestellt.

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Regalbau

 

 Im zweiten Teil, hat die Sippe Pendragon das Regal noch abgeschliffen. Mit Holzlasur wurde es noch gegen äußerliche Einflüsse geschützt. 1,5 Stunden wurde geschliffen und gestrichen, und das mehrmals hintereinander.

 

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Gruppenstunde: Knoten

Wir haben in der Gruppenstunde Knoten geübt. Wir haben uns ein Tuch über die Augen gebunden und haben sie blind geübt. Es hat mir und den anderen richtig gut gefallen und hat richtig viel Spaß gemacht.

Danach haben wir einen Feuermachwettbewerb gemacht. Wir sollten ein Feuer in 10 Minuten machen. Dazu mussten wir Holz spalten und mit Papier anzünden. Die Hälfte von uns hat es geschafft, aber trotzdem hat es uns allen viel Spaß gemacht.  🙂 🙂

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Meutenstunde zum Thema Wind

Meutenstunde zum Thema Wind 

 17 März 2015

Nachdem sich die Meuten Schneehase und Fledermaus am Heim getroffen hatten, ging es schon los zu den Windrädern bei Eisenwind. Nochmal vielen Dank an die Elternteile, die bereit waren, uns dorthin zu fahren. Dort angekommen breiteten wir die Picknickdecken aus und setzten uns in einen Halbkreis. Als erstes stellten sich die Jungführer Lukas und Bierla vor. Danach erklärten Linda, Petra und Selma die Windräder, deren Funktion und Geschichte. Als nächstes spielten wir eine Runde Kettenfangen, wonach die lang ersehnten Spurbücher verteilt wurden. Zum Schluss gab es noch eine Runde Kettenfangen, nach dessen Ende wir wieder zum Heim fuhren.

Es hat den Wölflingen total gefallen, sie konnten sich bei den Spielen austoben, haben etwas über Windräder gelernt und haben die Jungführer besser kennengelernt.

Mir (Jungführer) hat es gefallen mit den Wölflingen zu toben und sie kennenzulernen. Sowohl ich, als auch der Bierla, freuen sich auf die gemeinsame Zeit mit der Meute Schneehase.

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Projekt Heim: Treppenbau

Hi Leute,

Wir haben in einer Gruppenstunde die Treppe vor dem Heim renoviert. Wir mussten alle Stufen rausreißen und mussten die Steine zurecht klopfen. Dann konnten wir die Stufen wieder hineinsetzen und haben, damit die Stufen gerade sind, Erde darunter geschoben. Nach einer Stunde waren wir damit fertig und haben danach noch ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegessen.

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Bericht Meutenlager 2014

Meula 2014

Lehental


Wie alle Jahre machte auch dieses Jahr unser Stamm ein Meutenlager mit den drei Meuten Schneehase, Fledermaus und Wildschwein. Nachdem wir uns am Heim getroffen haben, ging es auch sofort los. Auf nach Lehental!!! Ratz fatz waren die Zelte aufgestellt und Willis 5-Sterne-Feldküche war schon am Dampfen. Als das Essen fertig gekocht war, spachtelten wir Würstchengulasch. Nach dem Essen erkundeten wir den Zeltplatz, bis Felix zur Singerunde gerufen hat. Nach ein oder zwei Liedern kam plötzlich ein armer Bauersmann aus dem Geäst des Waldes herausgekrochen, der vermutlich unser Gejaule gehört hat. Sein Name war Odin. Er war ein sehr armer Mann und seine Frau war auch noch sterbenskrank. Er bat uns, für ihn so viel Gold zu sammeln, wie wir konnten. Natürlich nahmen wir diese Mission an.
Mit dem lieblichen Ruf  ,, Aufstehen!“ wurden wir geweckt. Nach dem Frühstück kam dieser Odin erneut und sagte, dass es ganz in der Nähe einen Händler gebe und dieser würde einige Sachen brauchen, die wir finden könnten. Schon vormittags brachen wir auf, um unserem neuen Freund zu helfen. Nach einer kleinen Wanderung trafen wir auf den Händler, der einige Dinge erwähnte, die er uns abkaufen würde. Nach einer Zeit hatten wir alles zusammen und der Händler hatte uns einen ganzen Sack Gold gegeben. Später kam er nochmal am Zeltplatz vorbei und wollte noch Feuerholz von uns haben. Das hatten wir schnell zusammen. Wie erwartet bekamen wir noch eine saftige Belohnung. Ein großes Ziel stand uns noch vor Augen: Die Stadt des Sheriffs. Als wir dort ankamen, erwartete uns einer seiner Wachmänner, der einen fetten Goldsack in der Hand hielt. Er versuchte zu entkommen, aber er schaffte es nicht. Stolz gingen wir zum Lager zurück und als es dämmerte, kam Odin und wir gaben im das Gold. Er war sehr glücklich, dass er endlich seiner Frau Medizin kaufen konnte. Nach dem Krätzensong gingen wir dann ins Bett.

Am Morgen des nächsten Tages rissen wir die Zelte ein, packten sie ordentlich zusammen und beluden die Autos mit Kindern, Zelten und Gepäck. Am Heim freuten sich die Eltern sehr, dass wir wieder da waren. Allmählich trennten sich unsere Wege. Bierla

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Wann ist Gruppenstunde ?

Gruppenstunden sind in jeder Woche pro Gruppe einmal. In den Ferien findet aufgrund des Fahrtenangebots keine Gruppenstunde statt. Meistens sind wir auf Großfahrt oder bei anderen Aktionen, die bei mehrtägigen Übernachtungen auf die Ferien fallen. Bei Feiertagen regelt das die Stammespost, hier geben wir die Infos bekannt.

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Was machen wir da?

Die Gruppenstunden sind zum Einen in ein Thema gegliedert, über das in einer Meutenversammlung abgestimmt wird, z.B. die 4 Elemente. Über dieses Thema laufen die Gruppenstunden eines halben Jahres. Alles, was zu diesem Thema passt, wird gemacht. So beschäftigten wir uns beispielsweise mit dem Luftdruck, lernten was Feuer kann, ob Wasser auch wirklich nass ist und wie eine Quelle entsteht. In dieses Thema lassen wir Pfadfinderelemente mit einfließen. Das schöne dabei ist: Keine Gruppenstunde wiederholt sich inhaltlich wieder.

Abwechslung pur, für jeden und immer.

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