Meutenlager 2022
Meutenlager 2022

Meutenlager 2022

Am Freitag trafen sich 18 Kinder gemeinsam um das diesjährige Meutenlager zu verbringen. Erstmal so gemacht war die Anreise mit dem Fahrrad, das Gepäck war per Transporter unterwegs zum Lagerplatz. Die Radtour führte uns kreuz und quer durchs Steinachtal. Am Platz angekommen, schlugen wir unsere Zelte auf, das kleine Gewitter hatte keinen beeindruckt. Nach ein paar Spielen unter traumhaftem Himmel zog sich die Sonne langsam zurück und die Nacht begann. Stumpf der von den Indianerstämmen des Steinachtales auch „großes Bleichgesicht“ genannt wurde lud uns zu einem Rat der Stämme ein. Hier konnten wir belauschen, das Unfrieden herrschte, Rosegold wurde geplündert, Silber gestohlen und Gold geraubt. Das Kriegsbeil wurde ausgegraben und die Regeln verlangen, dass 24 h später sich alle Stämme im Krieg befinden. Nun mussten wir zusammenhelfen, um das zu verhindern.

Am Tag darauf teilten wir uns auf die drei Stämme auf, Stumpf führte uns auf Drahteseln zu den Zelten der Häuptlinge, welche an drei Orten im Tal platziert waren. Dort angekommen mussten wir eine erste Prüfung meistern, mit Sumpfwandern, Wasserschöpfen und Geschicklichkeitsübungen mussten wir uns als würdig beweisen. Zum Dank teilte der Häuptling mit uns Wasser, Essen und seinen Federschmuck. Ein paar Spiele ließen das Heimweh mancher schon fast vergessen.

Am Nachmittag machten wir uns auf die Suche nach den drei Rohstoffen der Stämme, schnell erkannten wir, dass wir uns gegenseitig unterstützen können anstatt gegeneinander zu arbeiten. Gemeinsam fanden wir viele Minen, in denen noch Rohstoffe lagen. Diese wurden geborgen und den Häuptlingen übergeben. Nach drei Stunden aufregender Schatzsuche radelten wir schließlich zurück zum Lagerplatz. Stumpf war schon fleißig am Kochen als die Letzten eintrafen.

Am Abend kam der Rat der Stämme erneut zusammen. Gemeinsam wurden die gefundenen Vorkommen an Edelmetall geprüft. Alle Häuptlinge konnten nun wieder ihre Stämme bedienen. Der Frieden wurde wiederhergestellt, das Kriegsbeil wurde der Steinach übergeben und somit wieder begraben. Die Häuptlinge luden uns ein zum Friedensfest. Es begann mit einem Tanz und endete mit Stockbrot und Schokofondue.

Wir danken der Stadt Stadtsteinach für den Lagerplatz, den wir nutzen durften. Ebenso Herrn Villa aus Triebenreuth und seinem Pächter für die gemähte Wiese. Ohne euch wäre dieses Lager nicht möglich gewesen. Ebenso Danken wir der Gastwirtin des Ferienbauernhofes Neumühle, die uns mit Trinkwasser versorgte.

DANKE

 

 

 

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