30. Jubiläum Deutscher Pfadfinderbund Mosaik (DPbM)

Unsere Stammesführung schlug vor, dass die Einladung für das 30. Jubiläum unseres Bundes eher für unsere älteren Pfadfinder gedacht sei, weshalb sich unser Willi angesprochen fühlte, sich beim Bundesamt des DPBM anzumelden. Leider hatte Willi keine Info über den Programmablauf bekommen. Er bat Bernd Wohlgut vom Stamm Waldläufer sich ebenfalls anzumelden und Infos einzuholen.

Für das Wochenende vom 2. – 4. März 2018 waren über 300 Teilnehmer gemeldet – 90% davon Jugendliche.

Beide dachten, sie seien in der Jugendherberge Ludwigstein untergebracht, welche heute ein Museum für die deutsche Jugend- und Pfadfinderbewegung ist –  und nahmen deshalb nur Hausschuhe und kein Fahrtengepäck mit. Doch nach Ankunft auf der Burg Ludwigstein mussten sie feststellen, dass der Großteil in Zelten bei frostigen -15 Grad Celsius übernachtet.

Da beide keine Essenssachen dabei hatten, kauften sie aus der Not heraus einen Jubiläumsbecher des Bundes. Nun konnten auch sie zur Essensausgabe in der Scheune. Nach eigenen Angaben sind sie über das Wochenende zwar nicht verhungert (sonst hätten wir ja wohl auch keinen Bericht  🙂 ), doch zugenommen haben sie sicherlich auch nicht. Beim nächsten Mal sind sie schlauer 🙂

Am Samstagnachmittag trafen sich alle zu einer Podiumsdiskussion mit allen Bundesführern der 30-Jährigen Geschichte. Es ging um die Vergangenheit und die Zukunft des Bundes. Auch Willi meldete sich zu Wort und vertrat seinen Standpunkt, dass man der Jugend den Vortritt lassen sollte, um Erfahrungen zu sammeln und durch kleinere Fehler zu Lernen. Die Älteren sollten zur Beratung mit einbezogen werden, sofern es gewünscht wird.

Am Abend wurde ein Lagerfeuer geschürt und anschließend wurde gemeinsam gesungen und über alte Zeiten und Zukunftspläne gesprochen.
Es war für Jung und Alt ein erfolgreiches Wochenende.

Der Bundesführer beendete das Lager schließlich am nächsten Morgen und bezeichnete diese als Art Klassentreffen.

Kompasslauf ERFOLGREICH

Alle waren eingeladen am Kompasslauf teil zu nehmen, der rund um Dörnach am 22. April stattfand. Los ging es am Start kurz vor dem Eingang von Dörnach. Hier wurden die Besucher von drei erfahrenen Pfadfindern in den Kompass eingewiesen. Es stellte sich heraus: „So schwer ist das gar nicht!“. So zogen alle Gruppen nach einer kleinen Sicherheitseinweisung im Zickzack quer durch den Staatsforst von Dörnach.

 

Im Gelände mussten Aufgaben erledigt und Kinder gesucht werden. Jeder hatte sichtlich Spaß dabei. Anstrengend war es aber trotzdem, denn auch wenn es nur langsam bergauf ging, es ging bergauf.
Jede Gruppe musste den Markierungen folgen, die sich hinter Bäumen und Asthäufen versteckten. Anpeilen, darauf zulaufen und die Markierung finden war das Motto.

Im Ziel gab es für alle Teilnehmer kostenlos etwas zu Essen und zu trinken. Jeder konnte in grüner Atmosphäre die erbrachte Leistung mit uns zusammen feiern. Nebenbei kam man ins Gespräch konnte die Merkzeichen, die gefunden wurden, aufzählen oder einfach nur eine traumhafte Natur genießen.

Wir danken allen 60 Beuchern und den kleinen und großen Helfern für diesen Tag!

Führerschulung 2018 erfolgreich!!

In der ersten Osterferienwoche fand auch dieses Jahr die Gruppenführerschulung des Ring Bayern statt. Dieses Jahr waren Axel (Alexander Holzmann ), Paula Smettane, Stumpf (Yannick Stumpf) und Viki Franz aus unserem Stamm dabei. Innerhalb von 10 Tagen bekamen die 4 Anwärter alles vermittelt, was sie zum Führen einer Gruppe benötigen. Nach erfolgreichem Abschließen der Schulung dürfen wir diese 4 jungen Führer nun in der Tafelrunde des Stammes begrüßen. Nicht zu vergessen auch Marie Schneider, die leider nicht an der Schulung selber teilnehmen konnte, aber dennoch als Gruppenhelfer im Stamm aktiv sein wird. Ich wünsche diesen 5 alles Gute und weiterhin viel Erfolg im Stamm, sowie viel Spaß in ihrem Amt als Gruppenführer.

Bericht Homepagetreffen 1 2018

Am Sonntag, den 11. März trafen sich Felix, Chris und Selma, um gemeinsam einen seit längerem geplanten und herbeigesehnten Schritt zu machen: Das Layout unserer Seite sollte wieder etwas moderner und zeitgemäßer wirken.

Hierfür wurde bereits vor ein paar Monaten ein passendes Theme herausgesucht und nach langer Suche ein passendes gefunden. Nach einer Testphase konnte die neue Designvorlage nun endlich auf unserer Homepage installiert werden.

Ein paar Klicks später war dies auch schon vollbracht und es wurden noch die Einstellungen entsprehcend angepasst. So wurde unter anderem ein neues Hintergrundbild, ein Favicon (Bild oben im Tab), Footer, die neue Sidebar, und der Seitentitel angepasst.
In den nächsten Wochen werden nun noch zahlreiche kleinere Änderungen erfolgen.

Wir hoffen, das neue Design gefällt euch 🙂

 

Header im alten Design
Header im alten Design

 

Holzaktion 1, 2018

Am vergangenen Samstag haben sich vier Pfadfinder im Wald versammelt, um gemeinsam für genug Brennholz im Pfadfinderheim für die kommenden zwei Jahre zu sorgen. Hierfür hat uns der Staatsforst ein paar Bäume gezeigt, die wir kostenfrei entfernen durften.
Mit Kettensäge, Seilwinde, Axt und Machete zogen wir aus, um das ganze Sturmbruchholz zu entasten,  ab zu längen und mit der Seilwinde dort hin zu schleppen, wo alles für den Abtransport zugänglich ist. Vier Stunden, 8 Wurstsemmeln und viel Schweiß und Kettensägenlärm später liegen geschätzte 6 Steer Holz nun bereit.

In einer weiteren Aktion werden wir das Holz zum Heim transportieren.
Grüße Felix der Bär

 

Bericht Skilager 2018

Tag 1: Sonntag, 10.02.
Am ersten Tag sind wir um 14 Uhr am Pfadfinderheim los gefahren nach Schwendt in Österreich.
Dort kamen wir gegen 18 Uhr am Gasthof Mairwirt an und bezogen direkt unsere Zimmer für die nächsten Tage. Zum Abendessen gab es Käsespätzle und Steak mit Zwiebeln und Spiegeleiern.

Tag 2: Montag, 11.02.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Fieberbrunn um dort Ski zu fahren.
Am ersten Tag in Saalbach haben wir uns eingefahren und die Pisten etwas erkundet. Ohne einzukehren fuhren wir den ganzen Tag durch, was uns aufgrund der guten Wetterlage nur wenig ausmachte. Zuhause angekommen entspannten wir uns noch und begaben uns dann zum Abendessen. Dieses mal gab es Schnitzel mit Stampf und Pizza und ein Eis zum Nachtisch.

Tag 3: Dienstag, 12.02.
Für heute hatten wir uns vorgenommen von unserem Einstiegspunkt Fieberbrunn bis zum Schattberg X-press zu fahren, um dort eine der wenigen schwarzen Abfahrten herunterzufahren.

Dies gestaltete sich schwerer als gedacht, da es wegen dem nicht gerade guten Wetter (starker Wind und Schneefall) nicht einfach zu fahren war. Abgesehen davon waren die meisten Schilder nicht erkennbar weil es zu stark schneite, was es uns zusätzlich erschwerte, den richtigen Weg zu finden. Trotzdem schafften wir es an unser Ziel: Die schwarze Piste, die wir mit relativ wenig Anstrengung meisterten. Doch die ersehnte Mittagspause im Tal blieb aus, da wir uns aus zeitlichen Gründen schnell auf die Rückfahrt nach Fieberbrunn begeben mussten. Damit ging unser dritter, der wohl anstrengendste Tag auf der Piste zu Ende.

Tag 4: Mittwoch, 13.02.
Nach der gestrigen Anstrengung beschlossen wir, heute nur halbtags im kleineren, aber auch näher gelegenen Skigebiet Kössen zu fahren. Heute blieb das Mittagessen nicht aus und die Wetterlage war entspannter als am gestrigen Tag. Nach der Mittagspause machten wir uns direkt auf den Weg nach Wörgel, um uns dort zu entspannen. Das dortige Hallenbad verfügte über 2 Rutschen – eine Reifenrutsche und eine normale Rutsche – ein Wellenbecken, einen gut beheizten Außenbereich und eine Sauna. Nach diesem sehr entspannenden Tag stand am Abend Arbeit an, denn die Meute Adler aus Steinwiesen brauchte ein Meutenlied. An diesem Abend entstand der erste Teil des Liedes.

Zum Abendessen mussten wir uns außerhalb des Gasthofes Mairwirt bekochen lassen, da dieser am Mittwoch Ruhetag hatte.

Tag 5: Donnerstag, 14.02.
Am letzten Skifahrtag entschlossen wir uns ins nicht weit entfernte Skigebiet St. Johann zu gehen. Auch heute machten wir es uns auf einer der vielen Hütten bequem, um dort zu Mittag zu Essen. An diesem Abend dichteten wir das Meutenlied der Meute Adler zu Ende und unternahmen eine kurze Nachtwanderung.

Tag 6: Freitag, 15.02.
Nach dem Frühstück begaben wir uns um ca. 10 Uhr, nach Begleichen der Rechnung auf den Rückweg nach Seibelsdorf. Die Fahrt verlief ohne Staus oder Behinderungen. So kamen wir um knapp 14 Uhr am Pfadfinderheim in Seibelsdorf an.
Yannick Stumpf

Hier ein paar Impressionen:

Geschichtsnacht 2018

An einem Wochenende mitten im März trafen sich 13 neugierige Pfadfinder und Wölflinge am Pfadfinderheim in Steinwiesen. Sie waren alle zusammen gekommen, um etwas über die Geschichte der Pfadfinder zu lernen. Hierbei fanden zahlreiche Fragen eine Antwort, z.B.: 

Haben Pfadfinder ein Maskottchen? 
Wieso ist die Kluft kakifarben und das Halstuch blau? 

Wie kam der Gründer auf die Pfadfinderidee? 

Wieso werden Pfadfinder manchmal mit Rittern verbunden?

Das Thema Geschichte ist trocken, deshalb haben wir beschlossen die Geschichte in einem Theaterstück nach zu spielen. Zwei Gruppen machten sich Gedanken zu verschieden Bereichen von BiPi’s (Gründer der Pfadfinder) Leben. Es wurden Verkleidungen ausprobiert und verschiedene Bühnenbilder geprobt. Nach einem kurzen Abendessen mit gefüllten Tortillas war es soweit: Bühne frei für die Geschichte der Pfadfinder. 

Jeder hatte bei den lustigen Szenen einiges zu lachen, ein Großteil von dem, was man über die Geschichte wissen muss, kam in dem Stück vor. Eine erfolgreiche Aktion, die auch schön zum Anschauen war. Felix

Bericht Jahresanfangsfeier 2018

Dieses Jahr fand unsere Jahresanfangsfeier in der gut geheizten Radspitzscheune zu Seibelsdorf statt.
Traditionell gab es natürlich wieder viel vom vergangenen Jahr zu berichten. Bereits im Frühjahr 2017
konnten wir uns über den 1.Platz beim Jugendpreis freuen. Diesen konnten wir mit einem Film über
die „Kronicher Housnkuh“ für uns entscheiden. Im weiteren Verlauf durfte jede Gruppe ihre
persönlichen Fahrten-Highlights und Aktivitäten aus den Gruppenstunden vorstellen. Des Weiteren
gab es von der Großfahrt nach Dänemark viele Bilder von Wikingermuseum, Dünenwanderung,
Nordkap und Wattwanderung zu bestaunen. Abgesehen von den Fahrten hat sich im vergangenen
Jahr auch anderweitig sehr viel getan. Mit großem Erfolg wurde eine Aufbaugruppe in Steinwiesen,
sowie die Bienenprojektgruppe „Apis mellifera“ gegründet.
Unser „Grauer Wolf“ Willi Pechtold gab einen Überblick über die Aktivitäten des Freundeskreises, der
für alle Unterhaltskosten des Pfadfinderheims aufkommt. So wird auch 2018 wieder das
„Gfrierhäuslafest“ am 3. Oktober stattfinden, zu dem bereits jetzt eine recht herzliche Einladung an alle
ergeht.
Ein besonderer Dank gilt natürlich den Gruppenführungen, sowie unserem tatkräftigen Unterstützer
Reinhardt Kirschner, der sich das ganze Jahr unermüdlich um unser Pfadfinderheim kümmert. Leider
mussten wir im vergangenen Jahr auch Abschied von unserem langjährigen Pfadfinderfreund Josef
Kalb nehmen.
Im neuen Jahr ist natürlich auch wieder viel geplant. So wird uns die Großfahrt nach Italien führen,
wo wir unter anderem am Bundeslager teilnehmen. Um neue Mitglieder zu werben und auf unsere
Tätigkeiten als Pfadfinder aufmerksam zu machen, ist ein Kompasslauf sowie ein Sommerlager
geplant, an denen jeder teilnehmen darf.

Bericht Kinderfasching 2018

Am Sonntag, den 4. Februar 2018 fand ab 14 Uhr unser Kinderfasching in der Radspitzscheune in Seibelsdorf statt. Hierfür überlegen wir uns jedes Jahr ein eigenes Motto, neue Spiele und andere Dekoration.

Dem Motto „Wickie und die vielen Kinder“ kamen zahlreiche Besucher nach und so durften wir uns wenig später über eine volle Halle freuen.

Im Wechsel fanden die Spiele und Lieder statt, wobei das Highlight des Kinderfaschings die beiden Auftritte des TV Unterrodach darstellten. Gegen Ende fand dann noch die Polonaise mit anschließender kostenloser Leberkäsesemmel statt.

Bis 18 Uhr feierten alle Kinder sowie Eltern mit uns bei einer tollen Stimmung. Nebenbei sorgten wir mit Kaffee & Kuchen, Laugenstangen sowie Getränken für das leibliche Wohl. Auch unsere Tombola, bei der jedes Los gewann, erfreute sich großer Beliebtheit.

Wir möchten uns beim TV Unterrodach für die Tanzaufführungen, der Gemeinde für das Spenden der Leberkäsesemmeln, den Helfern sowie natürlich allen Besuchern bedanken.

IHR SEID SPITZE!!!

Roverfahrt nach Köstenschmölz

Die Rovergruppen Sir Ector und Kreuzritter starteten ins neue Jahr mit einer gemeinsamen Fahrt ins Wanderheim in Köstenschmölz vom 2. – 5. Januar 2018. Wie war die Freude bei den Teilnehmern groß, als sie nach und nach eintrafen und das Heim schon angenehm warm vorfanden. Schnell waren alle Sachen ausgepackt und jeder fand seinen Schlafplatz in dem großen Schlafraum.

Da es nur 9 Teilnehmer waren (Willi, Ramona, Sammy, Felix, France, Selma, Denis, Tim und Yannick), einigte man sich schnell darauf, die anderen Zimmer nicht zu belegen, weil man sonst zu viele Räume beim Nachhause fahren putzen muss. Das Wichtigste jedoch war der Einkauf. Unter Sammys Leitung und mit Felix‘ Unterstützung fuhren wir nach Schwarzenbach zur Rewe. Zum Abendbrot wollten wir Schnitzel mit Pommes Frites zubereiten. Strukturiert, wie jeder Einkauf unter der strengen Leitung von unserem Sammy über die Bühne geht, war dieser Einkauf bald „überstanden“. Es ist halt immer wieder ein besonderes Erlebnis, bei so einem Einkauf dabei zu sein.

Das Küchenteam zauberte aus den wahrlich großen Fleischstücken wirklich gute Schnitzel. Nach dem Essen und Aufräumen der Küche sangen wir noch lange, bevor die ersten in ihren Schlafsack krabbelten. Nur ein paar Unermüdliche diskutierten noch. Kaum waren alle in ihren Betten, als wir durch großes Gepolter wieder aus den Betten sprangen. Unser Willi hatte im Dunkeln den Lichtschalter nicht gefunden und stürzte die Treppe hinab. Groß war der Schrecken, als er am Treppenabsatz benommen lag. Nach dem wir 1. Hilfe geleistet hatten, wollten wir den Notarzt rufen. Leider hatten wir dort aber keinen Netzempfang und mussten so den Nachbarn mit seinem Festnetzanschluss um Hilfe bitten. Doch der Sanka fand unseren Standort nicht, sodass wir den Rettungswagen in Presseck abholten. Nach kurzer Untersuchung waren alle sich einig, dass Willi eine Nacht zur Beobachtung mit ins Kulmbacher Krankenhaus fährt. Lange noch haben alle über diesen Schrecken gesprochen, bevor endgültig Nachtruhe einkehrte.

Der erste Gedanke am nächsten Morgen war: „Wie es wohl unserem Willi geht“. So beschlossen wir, ihm am Nachmittag einen Besuch abzustatten. Doch zuerst nahmen wir an einer Besichtigung der FWO in Rieblich bei Steinwiesen teil. Während der sachkundigen Führung lernten wir viel Neues über die Ködeltalsperre und die Herstellung und Bedeutung von sauberem Trinkwasser. Zurück in der Unterkunft machten wir Mittag und spielten ein paar Spiele, bis uns „Heri“ vom Stamm Waldläufer besuchen kam.

Als alle 9 Pfadfinder im Krankenhaus aus dem Fahrstuhl stiegen und in unserer Kluft durch den Flur zu Willis Zimmer liefen, haben wir schon großes Aufsehen erregt. Willis Freude, uns zu sehen, war groß. Und wir freuten uns, als er sagte, dass wir ihn am nächsten Tag abholen sollten und er wieder mit ins Wintercamp kommt.

Heri verabschiedete sich auf dem Parkplatz und wir fuhren zurück zum Wanderheim. Dort bereiteten wir Pizza zu und ließen den Abend mit Spielen ausklingen.

Gleich nach dem Frühstück holten wir unseren Willi vom Krankenhaus ab. Nach so viel Krankenhausluft brauchte der arme Kerl erst einmal frische Luft. Die beste Medizin für ihn war ein Stadtbummel. Naja, nebenbei haben wir Steaks und Bratwürste für den Abschlussabend eingekauft, aber man muss halt Praktisches mit Nützlichem verbinden. Zurück im Heim wurden als Imbiss all die Reste der letzten zwei Tage vertilgt und schon waren wir zum nächsten informativem Ausflug bereit. In Unterrodach besuchten wir das Flößermuseum. Die Führung war sehr informativ und hat uns allen gefallen.

Am Abend gab es die gekauften Leckereien. Anschließend informierte uns Willi über die anstehenden Veranstaltungen, wobei der Arbeitseinsatz der Rover benötigt und geplant wurde. Es schloss sich ein Spieleabend an. Das „Werwolfspiel“ war wohl mit einer der Renner, ebenso „Psycho“. Spät gingen die Letzten zu Bett.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wurde gepackt, aufgeräumt und geputzt. Schon war es nach dem Abschlusskreis Zeit, um Abschied zu nehmen. Alle waren sich einig, dass es eine schöne Fahrt war und man dies wiederholen will und es wirklich sehr gut zwischen Jung und Alt funktioniert hat.

Ringlager 2018

Am Freitag den 20.Oktober 2017 machten wir uns mit 8 Leuten auf den Weg nach Süden um am diesjährigen Ringlager teilzunehmen. Die Fahrt ging nach Ingolstadt zu einem wunderschönen Zeltplatz, direkt an einem Baggersee gelegen und nicht allzu weit von der Donau entfernt. Da das Ringlager unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“ stand, musste jeder Teilnehmer während der Autofahrt noch seinen „Reisepass“ vorbereiten. Die Fahrt war so schnell vorüber, dass es uns gerade so gelang, unsere Reisepapiere rechtzeitig vor der Ankunft fertigzustellen. Gleich am Eingang wurden wir vom Sicherheitspersonal in Empfang genommen und mussten uns einer Eingangskontrolle unterziehen und unsere Gepäckstücke röntgen lassen. Anschließend wurden wir verschiedenen Unterlagern zugeteilt und konnten sogleich unsere Zelte aufbauen. Da wir die Ersten am Zeltplatz waren, durften wir anschließend in der Küche helfen. Nach und nach kamen auch die anderen Stämme an, von denen die meisten mit dem Zug angereist waren und erst noch ca. 3km Fußmarsch in Kauf nehmen mussten. Nach einem sehr guten Abendessen mit Gemüseeintopf und Würstchen gab es in jedem Unterlager noch eine kleine Singerunde am Feuer. Am nächsten Morgen bekamen wir Besuch von Phileas Fogg, der uns bat Ihn zu unterstützen. Er hatte vorher eine Wette mit anderen Mitgliedern des Reform Club in London abgeschlossen und benötigte nun unsere Hilfe. Natürlich entschlossen wir uns Ihn bei seiner Reise um die Welt zu helfen. Damit die Chancen möglichst hoch waren, die Wette zu gewinnen, hatte jede Gruppe ihre eigene Reiseroute die sie bewältigen musste. Auf der Reise mussten dann verschiedene Aufgaben erledigt und Rätsel gelöst werden. Des Weiteren erfuhr man einige wissenswerte Informationen zu den einzelnen Ländern. Bei der Einreise musste man sich natürlich immer erst das richtige Visum besorgen. Solange man das Visum noch nicht bekommen hatte durfte man sich natürlich nicht von den Grenzbeamten erwischen lassen, was die Spannung zusätzlich steigerte. Auch das Wetter war uns an diesem Wochenende sehr wohlgesonnen, sodass wir bei fast sommerlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen kamen. Am Abend hatten dann alle Gruppen Ihre Weltreise fast zur gleichen Zeit abgeschlossen, sodass sich keiner als Verlierer fühlen musste. In einer großen Singerunde wurde dies dann ausgiebig gefeiert und Phileas Fogg bedankte sich nochmals für die Unterstützung. Am Sonntag waren die Zelte schnell abgebaut, sodass wir bereits gegen Mittag wieder zu Hause waren.
Stefan

Frankenwald verbindet

FRANKENWALD VERBINDET
Ich darf mich riesig bei allen bedanken die dieses Lager ermöglicht haben allen Vorran Wilfried Pförtsch für die Idee, bei Familie Neubauer für den Lagerplatz, dem deutschen Staatsforst mit Herrn Goldammer für die Unterkunft im Revier und den Wald den wir nutzen durften. Außerdem Herrn Heinz vom Frankenwaldverein für die Führung über den Naturlehrpfad. Und den Anwohnern von Kleintettau, die uns zu jederzeit unterstützt haben. Allen 17 Kids die dieses Lager genossen haben und riesigen Spaß hatten sei ebenfalls gedankt.
Die Erlebnisse die wir unterhalb beschreiben wären ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen.

DANKE

   
Spähtruppankunft
MITTWOCH 23.08.2017
Obwohl unser Zeltlager erst am Donnerstag startete, fuhren ich und drei Steinwiesener Pfadis schon am Mittwoch los gemeinsam fuhren wir nach Kleintettau. Dort angekommen wurde alles Material entladen und sich zuerst um eine Beschilderung gekümmert. Diese half unseren Gästen den Zeltplatz auch zu finden. Im Anschluss daran malten wir ein kleines „Eingangsplakat“ alle waren kreativ und mit vollem Herzen bei der Sache. Im Lauf des Nachmittags kamen noch zwei Wölflinge dort an und wir spannten einen Regenschutz dorthin wo unsere Lagerküche zum stehen kam. Nach einem kleinen Abendessen gingen wir noch in den Wald und machten Feuerholz. Da es Staatsforst war hatten wir dazu auch die Erlaubnis vom Forst bekommen. Die ersten beiden Zelte wurden aufgebaut um für die Nacht gerüstet zu sein. Der Abend wurde mit vorlesungen von Benni aus einem Buch beendet. Danke an Max, Lena und Paul Klinger das Sie den Spähtrupp mit mir übernommen haben.  
Lagerbeginn
DONNERSTAG 24.08.2017
Der erste Tag begann, nachdem wir nunr insgesamt zu 13nt waren konnte es losgehen. Zusammen bauten wir das Gemeinschaftszelt die Großjurte auf um für Regenfälle vorbereitet zu sein. Die Küche wurde durch die Roverrunde Ector (Willi, Sammy, Ramona) in Betrieb genommen. Nachdem alles stand gab es Nudelsuppe.
Nachmittags holte uns Bernd (Deutsche Staatsforsten) am Platz ab. Gemeinsam mit ihm wurden wir über den NAhe gelegenen Waldlehrpfad geführt. auf dem Hinweg sahen wir bereits viele Tierspuren, Planzen und Skelettreste jeder war gespannt auf das kommende. An einem kleinen Weiher an der Millionenstraße begann der Pfad. Bernd zeigte uns wie man ganz einfach unter Wasser sehen kann und was für Bäume in unserem „Wald der Zukunfst“ wachsen sollten. Da Tannen in diesem Wald selten sind Planzte jeder einen kleinen Sprössling ein. Die Namen auf den Schildern erinnern an uns. Neben der Zapfenwurfanlage und den vielen Schautafeln hatte Bernd immer ein Extra in peto. So hat uns ein echtes ausgestopftes Wildschwein erschreckt und wir konnten sehr viel interessantes über die Tierwelt erfahren.  Der Abend kam schnell und wir beendeten ihn mit einer Singerunde.
 
Der Wald wieder sauber
DONNERSTAG 25.08.2017
Am Donnerstag trauten wir unseren Augen kaum. Alle Wasserkanister waren aufgedreht, und unser Eingangsplakat wurde abgerissen uns mitgenommen. Feige hatte sich die Kleintettauer Jugend einen bösen Spaße erlaubt. So fuhren wir los um die Kanister wieder auf zu füllen. Nach einem kurzen Frühstück beseitigten wir den Müll die vor unserem Lagerplatz im Wald verstreut war. An diesem Ort wurde wohl des öfteren gefeiert. Nur den Müll kann man doch beseitigen wenn man damit fertig ist. Wir haben das für die Jugend übernommen und gleich einen Mülleimer gebaut, damit der nächste Müll hoffentlich dort reinkommt. Am NAchmittag wurden uns von Bernd weiße Tücher zur Verfügung gestellt, und wir malten das Eingangsplakat neu ! Paralell bauten die Jungs drachen aus Müllsäcken selber. Da wurde geschnitten und geklebt. Am späteren Nachmittag wurden wir von Viki und Stumpf über den Kühlerpfad ganz in der Nähe geführt. Der Abend wurde mit dem Nachtspiel „Ein Licht im Wald“ beendet.
 
Die Ausweise bitte
SAMSTAG 26.08.2017
Unser letzter Tag begann gewitterig. Es draschte ind er NAcht was runter kam und Blitz und Donner begleiteten uns auch noch in der Früh. So verbrachten wir den Vormittag im zelt, es wurden Halstuchknöten gebastelt und Inselfangen gespielt. Nachdem das Wetter Mittags wieder besser wurde und die sonne rauskam begaben wir uns in den Wald. Dort erwartete uns ein Geländespiel. Ziel war es vom Rücken der Gegenspieler Namen zu entfernen und diese beim Polizerevier gegen Schmuggelware ein zu tauschen. Diese brachten wir in unserem Lager in Sicherheit. Da wir direkt an der Grenze zu Thüringen waren geab es natürlich auch Grenzbeamte die uns kontrollierten ob wir Schmuggelgut mit uns führen. Ein verrückter Pilzsammler bei dem Sachen gekauft und getauscht werden konnten war auch mit dabei.  Nach einer kurzen Kaffepause wurden die Grenzbeamten suaer und warn auf der Suche nach den beiden Lagern. Wir mussten als alles so schnell wie möglich in ein Geheimversteck verlagern ohne das uns die Grenzbeamten sahen oder uns die Gegenspielr in die quere kamen. Ein lustiges Spiel das schnell zu ende war denn es war bereits Abend.
 
 
Die Verprechensfeier
Für jeden der Pfadfinder werden möchte ist die Versprechensfeier ein einmaliger Höhepunkt und ein Erlebnis da man nie wieder vergessen wird. Nachdem aus Steinwiesen 5 Kids zu uns gestoßen sind die die geholfen haben, treu zu den Gruppenstunden erscheinen und gehorsam und Respekt dem Älteren erwiesen haben bekam die 5 Kids ihre Halstücher verliehen. Alle legten das Versprechen ab und wurden in den Kreis der Pfadfinder aufgenommen. “ Eines wünsch ich mir, tragt das weiter was wir hier tun und lasst euch nicht auslachen weil ihr Pfadfinder seid.  Ihr die ihr in dieser Runde steht seid weiter, großer und stärker wie viel Jugendliche die das doppelte Alter haben.“ so die Schlussworte von mir.
 

 

 

Tagebuch Großfahrt 2017

Großfahrt Dänemark 2017

Liebe Teilnehmer und Leser

Es hat mich riesig gefreut mit euch zusammen die Großfahrt antreten zu dürfen. Ich kann sagen das diese eine sehr abwechslungsreiche Großfahrt war auf der wir viele Sachen unternommen und erlebt haben.

Danke allen die diese Fahrt vorbereitet haben und jedem der dabei war. Diese Großfahrt wird jedem von euch noch lange in Erinnerung sein. 

Alle die dabei waren stehen gemeinsam am nördlichsten Punkt in Dänemark ein beeindruckendes Erlebnis links hinter uns die Nordsee, rchts neben uns die Ostsee.

 

 

 

 

 

Samstag, 29.07.2017

Tag 1

Vormittags um 11:30 Uhr trafen sich Stefan, Selma und ich am Heim. Gemeinsam holten wir die zwei Busse aus Kronach. Nach einer kurzen Einweisung konnten wir auch schon los. Danach suchten wir am Nachmittag noch alles an Material zusammen und um 17 Uhr kamen auch schon alle anderen. Gemeinsam beluden wir die Busse und kochten das erste Essen. Außerdem wurde der Ablauf der Fahrt kurz erklärt. Um 20 Uhr gingen alle Fahrer in´s Bett. Der Rest blieb noch länger auf.
Felix

Sonntag, 30.07.2017

Tag 2

Früh um 00:30 Uhr wurden wir geweckt. Nachdem auch Lorenz da war, fuhren wir um 1 Uhr los. Die Fahrer wechselten sich in 2h-Schichten ab. So wurde die Fahrt für keinen zur Belastung. Um 8 Uhr trafen wir in Hamburg ein – direkt am alten Elbtunnel fanden wir genügend Parkplätze. Nach einem kurzen Frühstück teilten wir uns in Gruppen auf und erkundeten die Stadt. Nach kurzer Zeit fing es leider an zu regnen und wir zogen uns in die Autos zurück. Linda, Greta und Andi stießen nun zu uns. Da wir mit Hänger langsamer waren, konnten die drei um 5 Uhr losfahren und waren gleich schnell. Nach Hamburg hatten wir trotz der vielen Baustellen keinen Stau. Alle erwarteten gespannt die Fahrt über die Grenze. Ein junger Beamter winkte uns anerkennend durch. Ab sofort galt außerorts 70 für alle. Nachdem mein Navigator auf dem Weg zum Zeltplatz einschlief, musste ich die richtige Autobahnausfahrt alleine finden. Ganz schnell ging es vom flachen “Nichts” in ein bewaldetes Tal nahe Silkeborg. Unser erster von drei Zeltplätzen lag direkt am See und es gab Kanus, Fässer zum Floßbau sowie Feuerholz und Feuerstelle.Der Schlüssel zum Haus am Zeltplatz war für uns in einem Safe hinterlegt. Alles war echt perfekt. Nach dem Zeltaufbau und einem Abendessen waren alle um 20 Uhr im Bett.>>> Wir waren angekommen!!
Felix

Montag, 31.07.2017

Tag 3

Noch fertig vom Vortag vereinbarten wir, dass erst auf 9 Uhr geweckt wird. Nachdem alle aufgestanden waren, konnten wir auch schon frühstücken. Endlich gestärkt haben wir uns vorgenommen, uns etwas “einzurichten”. Das bedeutet, dass wir den Weg zu den Zelten mit ein paar Schubkarren Hackschnitzel versahen,  die Holzstücke spalteten und sogleich bei der Feuerstelle aufschlichteten. Als Mittagessen gab es Brotzeit. Anschließend durfte jeder noch etwas entspannen 🙂 . Später losten wir aus, wer mit Linda und Chris eine “Wanderung in die Umgebung” unternimmt und wer mit Felix am See badet. Da der riesige See unmittelbar neben unserem Zeltplatz nicht sonderlich zum Baden einlud, bekamen wir vom Verantwortlichen des Zeltplatzes den Tipp, dass in ein paar hundert Metern ein klarer See mit ebenso warmem Wasser ist. Der eine Teil wanderte schließlich mit Felix dorthin. Linda und Chris entschieden sich, die Wanderung etwas kürzer zu halten und so trafen sich beide Gruppen am See. Das klare, relativ warme Wasser und das sandige Ufer ließen uns keine andere Wahl, als direkt in´s kühle Nass zu springen. 🙂 Nach einer ausführlichen Baderunde kehrten wir schließlich wieder zum Zeltplatz zurück. Im Anschluss fing das Küchenteam bestehend aus Chris, Bierla und Linda das Kochen an: Es gab Kartoffelpüree mit Bacon und Karotten-Erbsen-Gemüse. Für die Vegetarier gab es vegetarische Schnitzel, die zwischenzeitlich für einen kleinen Küchenbrand sorgten 😀 . Auf jeden Fall war das Essen sehr lecker und wir hatten keine Reste. Im Anschluss gab es noch eine Singerunde, mit der wir den Abend ausklingen ließen.
Selma
 

Dienstag, 01.08.2017

Tag 4

Ausflug der Sippe Morgan nach Aarhus Am Morgen ist die Sippe Morgan erst in die Jurte zum Frühstücken gegangen. Dann haben wir uns fertig gemacht und die Rucksäcke gepackt. Anschließend fuhren wir los nach Aarhus. Dort angekommen haben wir dann erstmal circa eine halbe Stunde einen Parkplatz gesucht und dann auch gefunden. Danach sind wir Richtung Stadtmitte gelaufen und dann an den Hafen. Dort war eine riesige Weltkugel aufgebaut, welche Teil eines Klimaprojektes war. Da wurden wir dann neugierig und sind rein gegangen, um einen Film über den Klimaschutz in Dänemark anzuschauen. Nach 40 Minuten war der Film zu Ende. Daraufhin sind wir echt was Gutes Essen gegangen. Zum Schluss sind wir noch im nahe gelegenen Aldi Essen einkaufen gegangen und dann nach einem echt schönen Tag mit Linda, Greta, Marie, Viki und Marlene schon wieder zurück zum Zeltplatz gefahren. Paula  
Floßbau Währenddessen hat die Gruppe, welche ein Floß bauen wollte, ihr Material zusammengesucht. Wir hatten 6 Fässer, Seile und Holzstangen zur Verfügung. Nach dem Zusammenbau haben wir eine Testfahrt gemacht, welche erfolgreich beendet wurde. Anschließend wurde der Boden darauf gebaut, dann sind wir damit auf den See gefahren und haben dabei Kekse gegessen. Richi
Geländespiel Zu Beginn des Geländespiels sind wir Richtung Wald gelaufen. Dort hat uns Felix erklärt, wie das Spiel funktioniert. Der Sinn des Spiels lag darin, Zettel zu suchen und Aufgaben zu lösen, um „den gefallenen Baum“ zu finden. Zwischendrin haben wir noch Mittag gegessen. Wie immer mittags: Brotzeit. Dann hatten wir den Baum gefunden. Somit gab es einen kleinen Snack. Die Hälfte des Geländespiels sind wir mit dem Kanu auf dem See gefahren, um die Zettel zu suchen. Ganz zum Schluss durften wir noch mit dem Kanu auf dem Wasser herumfahren. Max
Bei der Ankunft am Zeltplatz waren alle so hungrig, dass wir erst einmal eine Melone gegessen haben. Danach sind die Sipplinge mit den Jüngeren zu dem Luftkissen gegangen. Währenddessen sind die Mädels vom Einkaufen wieder gekommen. Deshalb sind wir zurückgegangen und packten das Essen mit aus. Nach dem Abendessen sind wir ins Haus und haben das berühmte Kochlöffelspiel gespielt. Bevor die Wölflinge schlafen gegangen sind, gab es noch eine Singerunde.Richi
     

Mittwoch, 02.08.2017

Tag 5

Um 8:00 Uhr wurden wir durch unseren Stammesführer Felix geweckt. Schon eine halbe Stunde später durften wir das leckere Frühstück genießen! Danach machten wir uns auf den Weg zum Wikingermuseum Fyrkat. Dort angekommen wurden wir schon von einer netten Wikingerfrau begrüßt. Sie erklärte uns etwas über das Wikingerdorf. Nun teilten wir uns in drei Gruppen auf und erforschten nach und nach das Dorf. Neben vielen Wikingerklamotten konnten wir auch kleine Fladenbrote backen. Sogar eine Schmiede konnte man begutachen. Nach einer ausgiebigen Erkundungstour machten wir uns über das Mittagessen auf dem dortigen Spielplatz. Besonders Bierla und Ich hatten großen Hunger 🙂 .Nun machten wir uns noch zur nahe gelegenen Wikingerfestung auf.Um 16 Uhr begaben wir uns wieder auf den Heimweg und ließen den Tag am Zeltplatz gemütlich ausklingen.
Lorenz

Donnerstag, 03.08.2017

Tag 6

Wir wurden früh aufgeweckt. Etwas später machten wir Frühstück. Vormittags bastelten wir in Gruppen gemeinsam Drachen aus einem zurecht geschnittenen Müllsack, Stecken, Nylonschnur und Draht. Nachdem wir Mittag gegessen hatten, fuhren wir ins Papiermuseum, wo wir selbst Papier hergestellt haben. Wieder am Zeltplatz haben wir einen Kochwettbewerb gemacht, bei dem zwei Gruppen gegeneinander antraten. Anschließend aßen wir die zubereiteten Gerichte gemeinsam mit der Jury. Danach hat die Jury bekannt gegeben, dass beide Gerichte sehr lecker waren, aber dass die Gruppe Fabi der Gewinner ist.Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Singerunde.
Joscha

Freitag, 04.08.2017

Tag 7

Um 8.30 hat uns Felix geweckt. Im Anschluss gab es Frühstück. Da heute der Wechsel zum zweiten Zeltplatz auf dem Plan stand, verstauten wir unser Gepäck in den beiden Autos. Danach haben wir die Zelte abgebaut. Nach einiger Zeit Fahrt in Richtung Norden Dänemarks wurde der Trupp am zuvor ausgemachten Ort raus gelassen, um gemeinsam mit Andi auf Haijk zu gehen.Die anderen kamen gut am Zeltplatz an und bauten zuerst die Großjurte und danach alle anderen Zelte auf.Später gab es Abendessen. Der Tag wurde mit der Singerunde beendet.
Phoebe
Haijk des Trupps Um 14.30 Uhr wurde der Trupp mit Andy in Hals an der Ostseeküste “ausgesetzt”. Von dort aus haben wir den örtlichen “MANY”-Markt besucht, um neues Brot zu kaufen. Zum Glück war in der Nähe des besagten Marktes der Wanderweg gen Norden. Durch einen Golfplatz und einigen Vorgärten der heimischen Tourismusanlagen sind wir pausenlos rund 6 km zu unserer ersten Rast an einem Aussichtspunkt in Hou marschiert. Während unserer Pause haben wir genüsslich Kekse verspeist, die wir neben einem noch warmen Grill gefunden haben und sind weiter gelaufen :). Dann kam eine ganze Zeit nichts. Mit zunehmender Dunkelheit haben wir Angst bekommen, keinen Schlafplatz mehr zu finden. Denn wir wollten in sogenannten “Shelters”, also kleinen Holzhütten schlafen und nahmen deshalb keine Zelte mit. Doch auch die Mitarbeiter eines kleinen Zeltplatzes konnten uns auf die Frage wo wir solche Shelter finden keine Antwort geben. Voller Verzweiflung haben wir bei einem Bauern gefragt, ob er sich hier auskennt und uns helfen könne. Nach einem kurzen Gespräch kam Chris ohne Erfolg wieder. Nach weiteren 3 km Fußmarsch ist der Bauer uns mit dem Motorrad hinterher gefahren. Er übergab uns eine Karte auf der die Übernachtungsmöglichkeit eingezeichnet war. An dieser angekommen, haben wir gekocht und es uns in den zwei kleinen Hütten gemütlich gemacht. Am Samstagmorgen um 10 Uhr sind wir dann gemütlich aufgestanden, haben gefrühstückt und sind anschließend weitergelaufen. Nach weiteren 7 km sind wir in Droninglund angekommen, wo uns Stefan mit unserem 9-Mann-Bus abgeholt hat.
Bierla
   

Samstag, 05.08.2017

Tag 8

Früh ging es gemütlich und ohne Weckruf los, da der Trupp zusammen mit Andy auf Haijk war. Nach dem Frühstück stand das Lagerbauwerk auf dem Plan. Also machten wir uns Gedanken darüber, was wir bauen wollten … Nach einigem Überlegen wollten wir ein Lagertor bauen. Hierfür schafften wir zuerst einige Holzstangen heran und banden das Vierbein. Nachdem dieses aufgestellt war, banden die Wölflinge die Leiter. Viki kam auf die Idee daraus eine Hängematte zu bauen. So machten wir uns nun Gedanken, wie wir dies am Besten umsetzen können. Wir entscheiden uns, Schnüre zu spannen und diese zu verweben. Als nach 1,5 Stunden die erste Reihe gespannt war, gab es Käsenudeln. Wie gerufen kamen nun auch die Haijker wieder. Direkt nach dem Essen ging der Bau weiter. Wir bemerkten nach dem Spannen der Seile, dass das Verweben der Seile viel zu aufwendig ist. Deshalb beschlossen wir, dass wir in entgegengesetzter Richtung nochmal Seile spannen und es dann nach weiteren 1,5 Stunden genug sein soll. Endlich konnten wir die Hängematte zu dritt testen: Die ersten Schritte waren zwar wackelig, doch mit ein paar Flokatis war es echt gemütlich :). Abends gab es den leckeren Fisch mit Bratkartoffeln. Nach einer Singerunde gings dann ins Bett.
Axel

Sonntag, 06.08.2017

Tag 9

Morgens wurden wir geweckt. Dann haben wir gefrühstückt. Kurze Zeit später sind wir an die Nordsee gefahren und sind dort circa eine halbe Stunde geblieben. Anschließend sind wir weiter zum Nordcap gefahren, wo Nord- und Ostsee aufeinander treffen. Dort haben wir tote Quallen gesehen und später auch noch einen Seehund. Außerdem haben wir uns am Nordcap zwei Bunker angeschaut.Im Anschluss ging es wieder zurück zum Zeltplatz, wo es später noch Hot Dogs gab.
Joscha

Montag, 07.08.2017

Tag 10

Wir wurden um 8 Uhr geweckt. Dann haben wir Frühstück gemacht. Nun sind 12 Leute in die Stadt Aalborg gefahren, wo wir verschiedene Aufgaben, die wir von Linda bekommen haben, lösen mussten.Danach machten wir eine Mittagspause.Später ging es noch mit einigen Aufgaben weiter.Um 16 Uhr schließlich sind wir wieder zurück zum Zeltplatz gefahren.Wenig später gab es dann auch schon Abendessen.
verfasser unbekannt 🙂

Dienstag, 08.08.2017

Tag 11

Der Morgen begann wie immer mit einem Weckruf und dem damit verbundenen Frühstück. Danach machten wir uns auf Richtung Salzcenter bzw. Ozeonarium.
Ausflug ins Salzcenter Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir auch am Salzcenter an. Dort konnte man zuerst durch ein Museum gehen, in dem die Herstellung sowie Bedeutung von Salz in unserem Leben erklärt wurde. Da die Praxis nicht fehlen darf, konnte man im Außenbereich dabei zusehen, wie Salz gewonnen wird. Zudem konnte man ein nachgebautes Bergwerk besuchen, in dem ein Kino zu finden war. Durch dieses Kino wurde man in verschiedene Bergwerke der Welt geführt. Zum Abschluss konnte man noch ein Bad in einem Salzwasserpool, welcher den Wassergehalt des Toten Meeres aufweist, genießen. Um dem Besuch noch einen schönen Abschluss zu verpassen, gönnte sich jeder noch ein Eis. @ Bierla und Selma: Diabetiker (beide nahmen das riesige Eis 🙂 ) Danach machten wir uns schon wieder auf den Heimweg.
Chris
Ausflug ins Ozeonarium nach Hirtshals Nach einer guten Dreiviertelstunde Fahrt, kamen wir am Ozeanarium an. Am Eingang bekamen wir Explorerpässe, um Aufgaben im Aquarium zu lösen. Als erstes besuchten wir diverse Aquarien, an denen wir Stempel für unsere Pässe sammeln konnten. Danach gingen wir zusammen zur Robbenfütterung. Nachdem der Hunger der Robben gestillt worden war, machten auch wir Mittag. Nach ausgiebiger Brotzeit gingen wir weiter durchs Ozeanarium und schauten uns die verschiedenen Fische an. Es gab sogar ein Streichelbecken. Als letztes besuchten wir die Fütterung im großen Aquarium. Dort wurde sehr viel über den darin lebenden Mondfisch erzählt. Nach Ende der Fütterung gingen wir noch in die Cafeteria und beendeten unseren Besuch im Ozeanarium mit einem Eis, bevor wir uns an die Rückfahrt machten. Auf dem Heimweg legten wir noch einen kleinen Zwischenstopp im Supermarkt ein, um fürs Abendessen einzukaufen.
Linda
Am Abend gab es dann Nudeln. Den Abend ließen wir dann noch gemütlich ausklingen.

Mittwoch, 09.08.2017

Tag 12

Nachdem uns Felix um 8 Uhr aufgeweckt hat, gab es süße Nudeln zum Frühstück. Anschließend wurden die Zelte zusammengelegt und alle Sachen in den Bussen sowie im Anhänger verstaut. Der eine Bus ist für die nächsten Tage einkaufen gegangen, während der andere die Dänemarkabzeichen besorgt hat. Als sich gegen 14 Uhr endlich alle am neuen Zeltplatz im Apfelwald wieder versammelt haben, wurden die nassen Planen zum Trocknen ausgelegt und die Jurte und ein Alexzelt für die Wölflinge aufgebaut. Nachdem die Küche auch fertig eingeräumt war, ging es auf zur Ostsee. Dort wurde im Salzwasser gebadet. Zurück auf dem Zeltplatz wurde geduscht, Essen gekocht und Feuerholz geholt. Nach dem Abendessen wurde Paulas Geburtstag gefeiert, gesungen und noch ein Spiel gespielt.
Marie und Viki

Donnerstag, 10.08.2017

Tag 13

Um 6 Uhr sind wir aufgewacht. Nach dem Frühstück fuhren wir 2 Stunden Auto. Pünktlich um 10 Uhr waren wir in Römö, um dort eine Wattwanderung zu machen. Wir konnten dort viel Interessantes kennenlernen. Danach gingen wir ins Wattmuseum. Anschließend ließen wir am Strand in Römö unsere selbstgebauten Drachen steigen. Nun legten wir auf der Heimfahrt noch einen Zwischenstopp beim Walfischknochenzaun ein, welcher sich leider als weniger spektakulär als angenommen herausstellte. Wieder zurück am Zeltplatz sind manche dann noch Baden gegangen.
Phoebe

Freitag, 11.08.2017

Tag 14

Heute durften wir etwas länger schlafen, nämlich bis 9:30 Uhr. Dann wurden wir geweckt und es gab Frühstück. Hierbei erzählte uns Felix, was für den heutigen Tag geplant ist. Für den Vormittag gab es zwei Möglichkeiten: Baden am Meer oder ein Geländespiel, bei dem man etwas über die Geschichte der Pfadfinder lernen konnte. Lorenz
Baden am Strand Ich entschied mich für das Baden am Strand. Um 10:30 Uhr sind Selma und ich mit ein paar anderen zum Strand aufgebrochen. Dort angekommen fiel uns auf, dass das Wasser sehr kalt ist und wir verschoben das Baden ein wenig und lagen nur am Strand. Nach einer halben Stunde trauten sich einige doch ins Wasser und schwommen zur nahe gelegenen Plattform. Danach unterhielten wir uns noch circa 1,5 Stunden und lagen am Strand.
Lorenz
Geschichtsstunde Als wir uns in der Gruppe zusammengefunden haben, hat Felix uns erklärt, was wir machen müssen. Er hat nämlich Zettel mit Infos über die Geschichte im ganzen Wald verteilt sowie fünf Zettel mit Fragen vollgeschrieben. Nachdem wir uns in Zweiergruppen aufgeteilt hatten, liefen wir los, um die Fragen zu beantworten. Jedoch mussten wir immer wieder in die Jurte zurück, wo Felix unsere Antworten kontrollierte und die Punkte vergeben hat. Nach einiger Zeit wurden die Punkte zusammengezählt und das Gewinnerteam stand fest: Viki und Axel waren die Sieger. Sie bekamen eine Rolle Kekse und eine halbe Packung Gummibärchen als Belohnung. Es wurde noch einmal alles besprochen und Fragen zur Geschichte geklärt. Auf 14 Uhr kam die Gruppe vom Baden wieder und es gab Mittagessen.
Viki
Nach dem Mittagessen um 14 Uhr räumten alle zusammen, um am nächsten Morgen pünktlich los zu kommen. Als dies geschafft war, gab es auch schon ein super Abendessen und wir gingen zum Abendprogramm über. Heute hatte jede Gruppe etwas vorbereitet. Der Tag endete mit der Abzeichenverleihung und der Namenstaufe von Axel.Lorenz

Bericht Haijk Sippe Morgan 2017

Am Mittwoch trafen wir uns zum aufteilen aller Materialien,sodass jeder eine Zeltplane,zwei Heringe und ein Seil, sowie sein Essen und drei Liter Wasser in seinem Rucksack hatte.
Am Freitag starteten wir dann um halb elf in Rauhenberg Richtung Bischofsmühle, dort kehrten wir ein und machten eine einstündige Pause, auf halb einse gings weiter. Nach einigen malen bergauf, bergab haben wir beschlossen, von dreiviertel vier bis halb fünf nochmal oberhalb des Gasthof Fels pause zu machen, bevor wir uns auf zum letzten Stück nach Wallenfels zum Campingplatz machten. Als wir schon fast da waren, bemerkten wir, dass der Flößerweg außenrum nach Wallenfels geht und wir anschließend wieder ein Stück zurück laufen hätten müssen, da wir aber nach 25 km geschafft waren,wurde beschlossen über die Bundesstraße zu gehen und bei der Brücke die kleinen Stufen hinunter zugehen, so waren wir um halb sieben am Zeltplatz. Dort bauten wir unsere Lock mit der aufm Weg gesuchten Zeltstange auf, doch leider ist sie beim spannen zerbrochen … Da wir alle mit unseren Nerven am Ende waren, wurde Paula’s Dad angerufen, der uns eine bessere Zeltstange, sowie eine Axt vorbeibrachte. Nachdem das Zelt stand, haben wir uns unser Essen gekocht und noch ein bisschn geredet. Auf zehne sind wir dann schon langsam schlafen gegangen. Dafür sind wir alle am nächsten Tag um dreiviertel sieben schon auf den Beinen gewesen. Nach dem Frühstück und dem Zusammenpacken sind wir auf achte Richtung Unterrodach los gelaufen. Nach weiteren 7km hatten wir keine kraft mehr und ließen uns dann in Elabrück von Marie’s Mama zum McDonalds in Oberrodach fahren, dort haben wir ein zweites Frühstück gemacht. Anschließend ließen wir uns auf elfe abholen.
Viki

Bericht Haijk Sippe Gareth 2017

1. Tag

Am ersten Tag starteten wir um ca. 16 Uhr am Pfadfinderheim in Waldbuch zum ersten Tagesziel Zeyern, wo wir den ersten Stopp am Spielplatz einlegten und uns an der Kneippanlage etwas abkühlten. Danach legten wir unser Tagesziel Erlabrück fest, wir erreichten es gegen 18 Uhr und da wir bis jetzt noch keine Lebensmittel bei uns hatten, mussten sich zwei von drei Leuten (Alex, Felix) dazu besinnen, nach Steinwiesen zu laufen und dort etwas zu Essen für die zwei noch folgenden Tage zu kaufen. Da wir spät dran waren, kamen wir ca. 5 Minuten vor Schließung des Ladens und konnten somit den Haijk gerade noch retten. Nachdem das Nachtlager aufgebaut war, gingen wir noch im Fluss schwimmen, bevor wir uns das Abendessen (Käsespätzle) schmecken ließen.

2. Tag
Wir starteten um ca. 9 Uhr zum Tagesziel – der Ködeltalsperre -, das Frühstück bestand aus Cornflakes und Tee. Das Wetter war mehr oder weniger auf unserer Seite: Es regnete nicht, aber es war ein bisschen heiß um zu haijken. Doch das störte uns natürlich nicht. Wir kamen um ca. 18 Uhr an unserem geplanten Schlafplatz an und badeten wieder in einem Fluss, um uns von der Anstrengung des Tages zu erholen. Als Essen gab es die vom Vortag übrig gebliebenen Käsespätzle und Nudeln.

3. Tag
Am letzten Tag starteten wir um 10 Uhr und liefen auf unser Tagesziel – das Nordhalbener Naturbad – zu. Als wir Nordhalben erreicht hatten, liefen wir dank unserer guten Koordinationsfähigkeiten erst mal ans falsche Ende, welches – wie wir festgestellt haben – nicht wirklich gut ausgeschildert ist. Nachdem wir ein paar nette Nordhalbenerinnen nach dem Weg zum Schwimmbad fragten, gelangten wir endlich zum Tagesziel, wo wir uns um 12 Uhr abholen ließen.
Bei Fragen wendet euch bitte an die Sippe Gareth.
Gez. Yannick Stumpf

 

Bericht Johannisfeuer Waldläufer 2017

Am Freitag den 23.06.2017 machten sich Felix, Stefan, Yannick S., Willi, Ramona, Sammy und Chris auf zum Johannisfeuer des Pfadfinderstammes Waldläufer. Am Freitagabend angekommen, bauten wir unsere Kohte auf. Danach ging es langsam auch schon los. Die ersten Gäste kamen und der Grill war schon mächtig am Braten. Wir hatten gut gespeist. Im Anschluss wurde das Feuer entzündet. Danke an dieser Stelle an die Feuerwehr Grafenwöhr, die das Johannisfeuer erst ermöglichten. Nach einem gemütlichen Abend gingen wir dann gegen 2 Uhr ins Bett. Am nächsten Tag halfen wir dann noch beim Aufräumen bevor es Heim ging. Ein gelungenes Johannisfeuer und danke für die Einladung!! Chris

Bericht Stammeslager 2017

Stammeslager

Vom 30.06 bis zum 02.07 fand mal wieder unser all jährliches Stammeslager statt. Auch diesmal

hat es uns wieder ins wunderschöne Schney bei Lichtenfels gezogen. Die Ankunft am Freitag

ging wie immer reibungslos von statten. Auch das Wetter hat beim Zeltaufbau glücklicherweise mitgespielt. Nachdem Zeltaufbau gab es erst mal Abendessen und danach konnten sich unsere Wölflinge noch auf den bevorstehenden Postenlauf vorbereiten. Später gab es dann noch eine gemütliche Singerunde.

Am nächsten Tag ging es früh um halb acht los . Der Tag begann wie immer mit einem herzhaften Frühstück , dass durch unsere Küchenmannschaft vorbereitet wurde. Danach gab es im Auftrag der Küche eine Topfputzaktion bei der jede Gruppe einen Topf bekam und los putzen musste. Die Sippe Morgan konnte bei diesem Wettbewerb mit dem saubersten Topf überzeugen. Nun ging es gleich los mit dem Postenlauf , bei dem die Wölflinge wieder zeigen konnten , was übers Jahr gelernt haben.

Während dessen haben sich die Sippe Morgan und die Sippe Gareth auf eine kleine Kanutour begeben. Nach 2 Stunden kamen dann die Sippen wieder von ihrer Kanutour zurück und so konnte sich nun auch der Trupp zu einer kleinen Tour aufmachen. Auf 14 Uhr gab es dann Mittagessen.

Nach einer kleinen Pause ging es auch gleich weiter mit dem Programm. So konnten die Sippen und Meuten in einem Kanuspiel ihr Können zeigen.
Nach einem sehr guten Abendessen ging es auch schon langsam in den wichtigsten Teil des Stammeslagers über; die Versprechensfeier. Hier nochmal die Versprechensfeier zusammengefasst:

Wölflinge: Abzeichen Jungwolf: Noah Schneider, Linus Huth

Sternwolf: Leon Sigmund ,Max Smettane ,Fabian Rehwald, Pheobe Böttger

Stammwolf : Armin Schwarz ,Marlene Vitz

Halstuch: Lennard Witzgall

Sippe: Halstuch: Armin Schwarz, Leon Sigmund, Linus Huth, Marlene Vitz

Gruppenführung: Lukas Mühlnickel – Meutenführung Schneehase

Tim Bauer – Meutenführung Fledermaus

Selma – Truppführung

Chris – Sippenführung Gareth

Am Sonntag früh machten wir uns nach dem Frühstück gleich auf und bauten die Zelte ab, sodass wir pünktlich um 10 Uhr in Schney losfahren konnten. An dieser Stelle Danke an alle, die dabei waren. Ohne euch würde das Stammeslager nicht existieren. Großes DANKE !! Chris

Bericht Bundessingefest 2017

Dieses Jahr zwischen dem 16.06.17 und dem 18.06.17 stand das 29. BuSiFe (Bundessingfest) auf den Plan. Am Samstag um 16 Uhr begaben wir uns also zu viert auf den Weg Richtung Erlangen (Möhrendorf) zum Stamm Silberfüchse, der das Fest organisierte. An dem großen Lager nahmen rund 500 Pfadfinder aus ganz Deutschland teil.  Nach einer 1,5 stündigen Fahrt waren wir dann da. Der Parkplatz war also gefunden und so machten wir uns auf den Weg zum Zeltplatz. So hätten wir gleich anfangen können, die Kohte aufzubauen. Naja, wenn die Stange nicht noch im Auto gewesen wäre :). Nachdem diese dann auch da war und das Zelt stand, gab es auch schon Essen. Es gab Bratwürste mit Stampf und Sauerkraut, was im Gesamten extrem lecker war. Abends gab es dann noch eine kleine Singerunde und dann ging es schon ins Bett.

Morgens um 9:00 gab es auch schon Frühstück. Bis Mittag war dann der Singewettstreit angesagt. In 5 Kategorien traten verschiedene Gruppen aus verschiedenen Stämmen gegeneinander an. Ein Jury bestehend aus 7 Personen – ebenfalls aus ganz Deutschland – und bewertete die Gruppen nach Liedauswahl, Darstellung und vielen anderen Kriterien. Es waren sehr viele selber geschriebene Lieder dabei und auch einige aus fremden Sprachen, deren Handlung zu Beginn kurz erläutert wurde. Auch die Auswahl der Instrumente war extrem vielseitig. Erlaubt war alles, was ohne Strom Klang erzeugen konnte. So waren Trompeten, Hörner, Klarinetten, Geigen und auch Kontrabass am Start. Untermalt von Rasseln, Kachon, Flöte und auch Violine. Die Darbietungen waren teilweise echt überragend gut.  Mittags gab es Brotzeit und danach ging es weiter mit den letzten Auftritten. Bis auf eine kleine Infoaktion war der ganze Nachmittag frei zum Baden im Teich, der gleich neben dem Zeltplatz lag oder zum entspannen… .
Zum Abendessen gab es Kloß mit Soße und Blaukraut. Dann am Abend war auch schon Siegerehrung der einzelnen Kategorien. Die Sieger trugen bei Fackellicht nochmals eines ihrer Lieder vor. Als Trophäe nahmen die Sieger einen Bundeswimpel mit nach Hause, den Sie nun ein Jahr lang unter ihrer Stammesfahne tragen dürfen. Bis es nächstes Jahr erneut zu einem Singewettstreit kommt und die Wimpel weiter gegeben werden.  Die ganze Nacht war dann noch Singerunde. Dann  war es auch schon Zeit zum Schlafen.

Am Morgen gab´s wieder um 9:00 Frühstück, wobei es manche nicht so mit der Pünktlichkeit hatten. Als danach das Zelt lag und eingepackt wurde, ging es zur Jurtenburg, die durch die vielen Leute schnell abgebaut wurde. Zum Schluss machten wir noch eine große Müllkette und nach vielen Abschieden ging es schon Richtung Auto und Heim.

Im Gesamten war es eine geile Aktion, bei der man viele Leute getroffen hat und Kennenlernen konnte. Da kann man sich schon auf nächstes Jahr freuen.

Gut Pfad Axel

Alexander Holzmann / Steinwiesen

Bericht 1. Homepagetreffen 2017

Am 9. April trafen sich Chris, Felix und ich, um mal wieder ein paar neue Ideen für die Homepage auszutesten. Diesmal stand das “Stundenplan-Plug-in” und die Suche nach einem neuen Theme auf dem Programm.

Das Stundenplan-Plug-in ermöglicht es uns, eine Übersicht aller Gruppenstunden sowie aller Lager anzuzeigen. Der Vorteil für uns ist, dass das Handling und somit der Aufwand beim Ändern von Gruppen- oder Lagerinfos im Vergleich zu bisher erheblich vereinfacht wird. Ihr könnt die Gruppenübersicht z.B. nach Gruppenführern oder Lager nach Gruppe filtern. Natürlich werden euch alle Infos, die ihr bisher bekommen habt, auch hier angezeigt, allerdings übersichtlicher. Einige Daten haben wir bereits eingetippt, der Rest wird noch folgen.

Anschließend waren wir auf der Suche nach einem neuen passenden Theme, da unser aktuelles leider nicht mehr up-to-date ist. So soll unsere Webseite künftig besser auf mobilen Geräten angezeigt werden. Außerdem es wird eine Suchfunktion geben.

Nachdem wir einige Themes gefunden hatten, die wir uns vorstellen konnten, testeten wir diese auf unserer Testseite. Leider waren wir davon nicht allzu begeistert.

Plötzlich fand Chris ein Theme, das auf uns einen tollen Eindruck gemacht hat. Leider kamen wir noch nicht dazu, dieses ausführlicher unter die Lupe zu nehmen. Das werden wir allerdings in den nächsten Wochen noch tun :).

Altkleidersammlung Steinwiesen

Am 11.03.2017 um 9 Uhr fuhr ich zum Pfadfinderheim nach Steinwiesen. Ich half das erste mal bei der Altkleidersammlung. Da kam mir schon Thomas Trebes (ehem. 1. Vorstand des Freundeskreises) entgegen und wir unterhielten uns über die Zeit.
Vom Stamm König Artus waren wir mit Alexander Holzmann, Max Smettane und Peter Lindenberger (der auch die Aufbaugruppe mit betreuen wird) dabei. Zusätzlich war der Freundeskreis mit circa 13 Personen vertreten. Nun galt es gemeinsam mit 3 Transportfahrzeugen den groooooooßen LKW-Anhänger zu beladen.

So machten wir uns auf den Weg durch die Straßen Steinwiesens. Viele Kleidersäcke standen am Rande der vielen Straßen für uns bereit. Einen nach dem anderen luden wir auf. Nachdem das Fahrzeug voll war, ging es zum Entladen an den LKW-Anhänger. Der Freundeskreis und die Pfadfinder arbeiteten Hand in Hand und so wurden in extrem kurzer Zeit viele Kleidersäcke verladen. Der Vorsitzende des Freundeskreises der Pfadfinder Steinwiesen e.V. – Arno Kuhnlein – hatte die wohl wichtigste Aufgabe diese Tages: Er holte den Leberkäse und die Semmeln.

So saßen wir im Heim, ließen es uns schmecken und freuten uns über die vielen Spenden aus der Gemeinde Steinwiesen. Manche Einwohner schauten überrascht, andere freuten sich die Pfadfinder aktiv und live wieder zu sehen. War es doch vor ein paar Wochen noch gar nicht sicher, dass die Pfadfinder wieder aktiv werden würden. Das WIR war das Endprodukt dieses Tages. Der Stamm König Artus und der Freundeskreis halfen sich gegenseitig. Ehemalige Pfadfinder unterstützen Pfadfinder und umgekehrt.

Genau so wird es in Steinwiesen weitergehen. Zusammen mit Eltern, die uns unterstützen und mit Kindern, die uns helfen, wollen wir das Heim in Steinwiesen wieder zu dem machen, was es einst war. Der Mittelpunkt einer Jugendbewegung, der in Deutschland rund 260.000 Mitglieder angehören.

Wir danken der Bevölkerung in der Gemeinde Steinwiesen für die zahlreichen Kleiderspenden.

 

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Bericht Skilager 2017

Vom 25.2.17 bis zum 1.3.17 begaben wir uns zu siebt nach Österreich, um am Wilden Kaiser Ski zu fahren (unser Hotel lag aber in Deutschland). Am 25.2. ging es um 10 Uhr bei Felix in Oberrodach los. Nachdem alles eingeladen war, ging es auch schon los. Als wir dann 3,5  Stunden später in Neubeuern ankamen und uns in den zwei Zimmern eingerichtet hatten, gab es Brotzeit im Zimmer. Danach ging es gleich ins Bett.
Am nächsten Tag gab es um 8 Uhr Frühstück. Gleich danach fuhren wir direkt zum wilden Kaiser. Nachdem alle angezogen waren und die Liftkarten gekauft waren, ging es gleich auf die Piste. Auf Mittag trennten wir uns und fuhren in Kleingruppen. Wir vereinbarten, dass wir um 15.30 wieder am Auto sind. Als ein Teil dann pünktlich beim Auto wartete, fehlten Felix und Chris. Nachdem wir eine Viertelstunde gewartet hatten, riefen wir sie an. Wie sich herausgestellt hatte, waren sie am anderen Ende vom Skigebiet und dachten es hieß halb 5 am Auto.
Als wir dann zurück im Hotel waren und jeder geduscht war, gab es wieder Brotzeit im Zimmer und anschließend noch eine Runde Munschkin. Dann ging es in´s Bett.
Am 27.2.17 – dem zweiten kompletten Tag – ging es ein bisschen früher, nämlich um halb 8 zum Frühstück. Kurz darauf ging´s wieder zum Auto und dann zum Lift. Heute hatten wir aber vor, früher aufzuhören um dann in die Therme zu gehen. Nach einem unglaublich warmen Tag trafen wir uns alle wieder am Auto (diesmal pünktlich;) ). Danach fuhren wir nach Kitzbühel zur Therme. Als wir dann drinnen waren und ein paar mal gerutscht sind, bekamen wir einen kleinen Anschiss vom Bademeister. Daraufhin waren wir nur noch in dem einzigen kleinen Becken, das es gab. Im Gesamten war die Therme nicht sonderlich spannend: Es gab ein Schwimmerbecken, zwei Rutschen und noch ein kleines warmes Becken. Nach einer Stunde war uns schon langweilig. Wieder im Hotel gab es Brotzeit und dann ging es ins Bett. Am letzten vollständigen Skitag ging es wieder früh los, um den ganzen Tag Ski fahren zu können. Am letzten Abend gab es schließlich keine Brotzeit sondern wir sind im Restaurant nebenan eingekehrt.

Am Abreisetag sind wir um 7:30 aufgestanden, haben gemütlich gefrühstückt und haben uns auf den Heimweg gemacht.
Im Gesamten waren es fünf schöne Tage.
Axel

Bericht Internetnacht

Als erstes: Was ist die Internetnacht überhaupt? Eine Gruppe eines anderen Stammes dachte sich wohl: “… Lasst mal für die anderen Stämme ein Spiel programmieren, in dem sie sich mit den anderen in vielen verschiedenen Aufgaben messen können“.
An der Internetnacht ging es darum, dass wir auf einem Spielfeld verschiedene Kisten finden. Hinter jeder steckt eine ganz andere Art von Aufgabe, die es zu lösen galt.

Jetzt zu unseren Erlebnissen ;D :
Wir trafen uns am 28. Januar 2017 um 17.30 Uhr, da die Seite ab 18 Uhr online ging. Nachdem wir unsere Computer aufgebaut hatten und ein Teil von uns einkaufen war, kochten wir eine Art Gyrossuppe mit Zaziki. Zugegeben sie war lecker, aber für das Auge eher weniger. 🙂

Endlich ging es los. Wir legten mit den ersten Aufgaben los.
Profilfoto erstellen usw.
Doch dann kamen die lustigen Aufgaben: Wie weit kommst du mit 120€ ohne zu laufen?
Mache dieses Musikvideo nach, Erstelle eine Kettenreaktion, usw.

Als die Seite gegen 24 Uhr schloss, waren wir geistig am Ende.
Die Ergebnisse gab es erst gegen 2 Uhr ( wir waren 14ter von 50).

Also gingen diejenigen, die in der Nähe wohnten, nach Hause. Der Rest schlief geschlossen beim Felix. Morgens noch schnell gefrühstückt und dann wieder heim ;D.
Eine Nacht halt … Lukas M.

Bericht Winterlager 2017

Am 2. Januar sind 26 Pfadfinder Wölflinge und Rover dem Hilferuf eines Herrschers gefolgt. Sie wurden informiert, dass ein Schneemonster in der Gegend sein Unwesen treibt und gebeten es zu finden. Ganz so ernst wie es sich anhört war´s natürlich nicht. : -) Nachdem wir vom Butler des Herrschers in seiner Jagdhütte im Wagenthal empfangen wurden, richteten wir uns erstmal häuslich ein. Der Weg zur Hütte war zugeschneit, daher hieß es Tragen.

Mit einer kleinen Singerunde wurde der Abend beendet.

Am zweiten Tage ging es in den Schnee. Das Wetter hat sich bis auf den Nebel beruhigt und wir konnten in Ruhe ein paar Fertigkeiten trainieren. Bogen zu bauen mag einfach sein , doch damit zu schießen ist was anderes.

In Vorbereitung auf die Dunkelheit wurden Wachsfackeln aus Kleiderresten selber hergestellt.

Sich im weißen Schnee zu tarnen ist gar nicht so einfach. Yannick zeigte den Kids wie es am Besten funktioniert.

Um ein Monster zu jagen bedarf es auch einiger Fallenbaukünste. Eine Schwingfalle schien die passende Vorrichtung zu sein. Der Fallenbauer zeigte den Kids wie´s geht.

Am Abend fand unser Stammesrat statt. Eine Versammlung, zu der die Stammesführung und alle zusätzlich vergebenen Ämter gewählt werden.
Unser Stefan trat als bisheriger Schatzmeister zurück und machte so den „Platz frei“ für jungen Nachwuchs. Lukas Mühlnickel übernimmt nun dieses Amt. Stefan Strobel wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Das Amt des Chronisten, welches bisher Lukas Mühlnickel hatte, wurde frei. Dafür eingesetzt wird künftig Yannick Yasar. Der Chronist hat die Aufgabe für eine Dokumentation aller Geschehnisse zu sorgen, zu dokumentieren welche Zeltplätze wann genutzt wurden und kümmert sich um aktuelle Gruppenbilder. Alle bisherigen Ämter wurden mit der aktuellen Besetzung übernommen. Zum Schluss wurde der Beschluss für 2017 nocheinmal verlesen.
———-> PROTOKOLL DES STAMMESRATES

Tag drei stand unter dem Motto den Jeti zu jagen, nachdem riesige Fußspuren gefunden wurden. In den umliegenden Wäldern treiben sich ängstliche Bürger, verwirrte Bogenschützen, zornige Bauern und Archäologen herum, die wir zum Monster befragten . Es wurden auch Gegenstände gefunden und genau begutachtet. Die Bürger des Landes waren dankbar und jeder hatte ein Stück einer Karte, die uns die Richtung der Höhle zeigte, in der der Yeti leben soll.

Nachdem auch noch Yannick vom Yeti entführt wurde reichte es uns, wir zogen aus um ihn einzufangen und dem Land wieder Frieden zu schenken. Nach langem Suchen an der Höhle angekommen, fanden wir ihn. Aber nicht Böse, wie wir ihn uns vorstellten. Wir fanden ein Wesen, das auch nur um´s Überleben kämpft, das Freunde gesucht hat und gar nicht so schlimm ist, wie in den Sagen beschrieben.

Wir fanden einen Freund.

Am Abend fand unsere Versprechensfeier statt. Noah Schneider und Joscha Beetz wurde das Wölflingshalstuch verliehen. Sie legten in feierlicher Runde ihr Wölflingsversprechen ab. Marie Schneider legte vor ihrer Sippenführerin das Pfadfindervesprechen ab und bekam das blaue Halstuch. Mit einem kleinen Schneeballwurf wurde unsere neue Mädchensippe zu Sippe Morgan getauft. Die Roverrunde Cervezza legte ihren Namen ab. Von nun an heißt diese Runde Sir Ector. Benannt nach dem Ziehvater von König Artus. Auch die Roverrunde Kreuzritter bekam Verstärkung durch Georg Sinkel und Maximilian Franz (France). Beide erneuerten ihr Versprechen, ihnen wurde das rote Halstuch verliehen. Zusammen mit Denis Yasar (Luxus) und Lukas Porzelt (Selma) durften Sie die Flamme des Feuers verstärken. In der Hoffnung dass es noch lange weiter brennt. 

 

Ein sehr erfolgreiches Winterlager nahm so langsam aber sicher sein Ende. Mittlerweile hatte es 30 cm Schnee und wir durften zuerst mal den Anhänger und die Autos ausgraben, um überhaupt von der Stelle zu kommen. Die Hütte wurde wieder in Urzustand versetzt und sauber gemacht.

Einen herzlichen Dank an das Küchenteam der Rover von Sir Ector. Sie haben uns 4 Tage lang mit dem Besten, was die Küche bieten konnte, verköstigt und immer für genügend Nachschub gesorgt. Ein Dank an Sammy, Ramona und Willi.

Verantwortlich für diese Aktion war die gesamte Sippenführung. Vertreten durch Selma, Linda, Felix, Beezo und Peter.

Felix Bär

Bericht Ostseefahrt – Sippen Camelot und Iwain

Am 9. September trafen sich die Sippen Iwain und Camelot am späten Nachmittag am Pfadfinderheim in Waldbuch, um sich  auf den Weg nach Rostock zu machen. Nach ungefähr vier Stunden Fahrt hielten wir an, um für die nächsten Tage Essen einzukaufen.

Nach weiteren drei Stunden Fahrt kamen wir am Zeltplatz direkt  am Meer an und bauten zügig die Zelte für die Nacht auf, um dann noch mal kurz in´s Meer gehen zu können. Nach dem kurzen Badeausflug gingen wir zurück zu den Zelten, um uns schlafen zu legen. Der nächste Morgen begann mit einem köstlichen Frühstück, nach dessen Ende wir uns für die heutige Fahrradtour vorbereiteten. Wir brachen auf Richtung Rostock und fuhren auf einem kleinen Fahrradweg mitten durch einen Laubwald bis hin zu einem kleinen Dorf, von dem aus wir Richtung Meer weiterfuhren. Doch kurz vor dem Meer haben zwei Teilnehmer der Fahrradtour durch Scherben auf dem Fahrradweg einen platten Reifen bekommen, wodurch wir leider gezwungen waren, die Fahrradtour abzubrechen. Abends machten wir am Strand ein Lagerfeuer und aßen und sangen noch zusammen. In den frühen Morgenstunden standen wir auf, um uns nach einer kleinen Stärkung auf den  Heimweg nach Waldbuch zu machen.

Bericht Erste-Hilfe-Kurs am 22. Oktober 2016

Am 22. Oktober traten sechs Gruppenführer und ein Sippling zum Erste-Hilfe-Kurs bei uns im Heim an. In knapp 5 Stunden lernten wir, wie man sich in Unfallsituationen verhält, wie die stabile Seitenlage sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung korrekt durchgeführt wird und wie man Wunden fachmännisch versorgt.

Natürlich hoffen wir alle, dass wir unser Wissen niemals in der Praxis anwenden müssen.

Für den Ernstfall sind wir jetzt aber gut gerüstet.

Planungstreffen für das Jahr 2017 im Pfadfinderheim in Steinwiesen

Am Wochenende trafen sich 12 Gruppenleiter vom Stamm König Artus zum Planungstreffen im Pfadfinderheim Steinwiesen. Das Heim wurde dankenswerterweise vom Freundeskreis der Pfadfinder Steinwiesen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Am Freitag Abend nach dem Abendessen war die Diskussion über das Stammesbrauchtum angesetzt. Wünsche und Anregungen wurden entgegen genommen. Der Vorschlag über das Projekt „Handmade“ (wir wollen Nahrungsmittel selbst herstellen) wurde mit Begeisterung angenommen.
Den Abend haben wir mit einer Singerunde beendet.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück direkt mit der Planung für 2017 los. Das Highlight war die Planung zur Großfahrt nach Dänemark, welche in den Sommerferien stattfinden soll. Außerdem wird unser Stammeslager wieder in Schney bei unseren Kanufreunden stattfinden. Für unsere Wölflinge findet natürlich wieder ein Meutenlager und für die Sipplinge das Skilager statt.
Zusätzlich finden noch zahlreiche weitere Aktionen der Sippen und Meuten zum Beispiel Tagesausflüge beziehungsweise Haijks statt.
Des Weiteren lädt der Stamm zu Kinderfasching, Jugendfreizeit, Gfrierhäuslafest und Weihnachtsmarkt ein.
Natürlich finden wie bisher auch weiterhin die wöchentlichen Gruppenstunden in unserem Pfadfinderheim in Waldbuch statt.

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Bericht Backofenbau

Hierzu werden wir nach und nach immer wieder einige Updates zum aktuellen Stand des Backofens veröffentlichen.

Das Fundament gießen

Am Samstag, den 13. August 2016 trafen sich Bierla und Selma, um das Fundament für den Backofen zu gießen. Selma kaufte zuvor fünf 40kg-Säcke Estrich-Beton ein, welche direkt mit dem eigenen großen Baufahrzeug (alias Bobby-Car) an Ort und Stelle gebracht wurden.

Anschließend begann Bierla, jeweils immer einen halben Sack mit einer Schaufel Maurersand und Wasser zu mischen. Währenddessen schaufelte Selma noch etwas Schotter aus dem Loch für´s Fundament (der Großteil wurde von der Sippe Iwain bereits entfernt). Nach einigen Schaufeln Schotter entstand ein Loch von 110x150cm mit einer Tiefe von 10 cm.

So verbrauchten beide also insgesamt 4,5 Säcke, bis die oben genannten Maße erreicht wurden. Anschließend wurde das Fundament noch glatt gestrichen, mit der Wasserwaage nachgemessen und letztlich mit einer Plane abgedeckt.

Die Brennkammer

Von Donnerstag, den 18. auf Freitag, den 19. August 2016 traf sich die Sippe Iwain, um dieses Sippenprojekt nun so richtig zu beginnen. Um 10 Uhr ging´s los.

Anfangs wurden die Steine erst einmal nur so hingelegt.
Anfangs wurden die Steine erst einmal nur so hingelegt.
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Nach und nach wurden dann die äußeren 2 Reihen der Brennkammer hochgemauert.

 

Als nach einigen anstrengenden Stunden die ersten paar Reihen hochgemauert wurden und die Höhe des 20 cm hohen Türchens erreicht wurde, konnte dieses ebenfalls mit eingemauert werden.

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Nun kamen die inneren Steine dran.

Die inneren Ziegelsteine wurden schließlich mit Schamottemörtel befestigt, damit unser Ofen auch den hohen Temperaturen stand hält.

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Auch der Spaß kam nicht zu kurz 🙂

Nach einer Stärkung mit Käsenudeln und etwas Abkühlung mitttels Wasserbomben, konnte es wieder an die Arbeit gehen.

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Und weiter ging es mit dem Mauern.

Abends saßen wir schließlich noch gemütlich am Feuer.P1050259

Geschafft ging es dann um 23.30 Uhr in den Schalfsack.

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Und nun kam noch ´ne Reihe drauf.

 

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück noch mal weiter.

Nun kamen außen noch mal Ziegelsteine drauf. Innen wird dann später die Backplatte aus Schamotte drauf liegen.

Auch innen wurden noch einige Reihen hoch gemauert.

XXL Haijk

steigerwald 7 Tage lang wanderten wir den Steigerwald-Panoramaweg entlang. In dieser Zeit hatten wir weder ein Dach über dem Kopf, noch ein Bett unter uns. Erstmals seit 11 Jahren sind wir so eine lange Tour mal wieder gelaufen. 
  Streckenübersicht
Über 160 Km führt dieser Weg von Bad Windsheim – wo wir starteten – bis hoch in den Norden nach Bamberg. 140 dieser Kilometer haben wir in diesen 9 Tagen zurückgelegt. Das Wetter war mit 30 °C voll auf unserer Seite.

Hier unser Tagebuch mit all unseren Erfahrungen auf dieser langen Strecke.

  

Tagebuch XXl Haijk 2016

Sonntag, 21.08.2016

Tag 1

 Treffpunkt war der Kronacher Bahnhof. Um 7:40 Uhr stiegen Felix, Stefan, Selma, Axel, Baider und Stumpf  schließlich in den Zug. Die Fahrt lief gut, jedoch bemerkten wir in Nürnberg,  dass unser Anschlusszug ein ICE ist, womit wir nicht fahren durften. Mit neuem Fahrplan ging es weiter nach Bad Windsheim. Dort angekommen suchten wir die Touristeninformation auf und holten ein paar Karten. Los ging es Richtung Bamberg. Nach 1 Km setzten wir uns unter einen Baum zum Mittagessen. Dann ging es über einen Berg in ein Dorf. Leider hatte das Dorf zwei Kirchen, aber keinen Brunnen mit Trinkwasser. Noch eine Wasserholpause und weiter ging´s. Am Fuße eines Berges fiel uns auf, das Yannicks Schuhe zu klein waren, was ihm Schmerzen bereitete. Am Ziel – einer Ruine – angekommen, sahen wir eine Feuerstelle. Jeder packte mit an und schon saßen wir am Feuer mit Stockbrot und Maiskolben. Um 22 Uhr löschten wir das Feuer und schliefen ein.
Lukas

 

 

Montag, 22.08.2016

Tag 2

Nach einer unruhigen Nacht und Frühstück am Bett (bzw. Schlafsack) ging es direkt los. Mit der Zeit wurde es immer wärmer und sonniger. Mittag verbrachten wir an einer Kneippanlage, kühlten unsere Füße und füllten unser Wasser auf. Ich wusch meine Socken, dann legten wir uns hin und schliefen. Einige nahmen den KaSpa (=Klappspaten) und machten sich auf ins Abenteuer. Nach ungefähr 2 Stunden gingen wir weiter. Zwischendurch aßen Felix und Selma Weintrauben, Äpfel und alles was reif aussah. Jetzt sitzen wir in unserem zweiten Lager und essen Käsespätzle und Joghurt. Gleich gehen wir langsam Richtung Bett und morgen geht es weiter.

Axel

 

 

Dienstag, 23.08.2016

Tag 3 im Lockbuch von Captain Solenlos

Angesetzte Weckzeit : 5:45 Uhr, Wirkliche Weckzeit: 6:45 Uhr. Start um 7:30 Uhr.  Nach einigen beschwerlichen Kiespfaden kamen ich und meine Crew an einen Spielplatz. Dort erfreute ich mich an einer im Sand endenden Seilbahn. Danach widmeten wir uns einem Gruppenfoto hin:

Take 1 – Felix hat nicht genug Kraft den Auslöser zu betätigen. Take 2 – Ein paar Leute haben die Augen zu. Na gut so viel dazu.

Nachdem das geschafft war, brachen wir erneut auf. Schotterwege und Teerstraßen waren stehts bei uns. Circa 300 m nach dem Spielplatz füllten wir unsere Wasservorräte auf. Nach einigen Aufstiegen kamen wir auf den Schwanberg, wo wir Mittagssiesta machten. Nachdem Felix sich doch dazu entschied, die Bierkugel wieder einzupacken, sank die Motivation. 🙂

2 Stunden später brachen wir erneut auf. Nach einigen Auf- und Abstiegen machten wir erneut Rast, um Wasser aufzutanken. Nachdem eine sehr nette Frau mit ihrem Hund vorbei kam und uns Wasser anbot, füllten wir es bei ihr auf. Nach geschenktem Eis und einer Vitaminstärkung brachen wir auf – immer auf der Suche nach einem Schlafplatz. Wir sattelten ab und suchten. Nach dem entzückenden Essen brachten wir uns in Schlafstellung. Leider ist es zum Ende etwas kurz geworden.

3 Fakten über Felix

  1. Er ist geladen wie eine Batterie.
  2. Er ist zu 50 % „Behindert“.
  3. Er hat eine Brennesel-Phobie.

3 Fakten über Peter

  1. Er nennt sich auch Baider.
  2. Er ist eine Standheizung.
  3. Er hat eine „Magic Hand“.
 

3 Fakten über Axel

  1. Er ist nicht multitaskingfähig.
  2. Er benutzt zu viel Muckenspray.
  3. Er ist ein Warmduscher.

3 Fakten über Lukas P.

  1. Er heißt auch Selma.
  2. Kann seinen (Schlaf-)sack auf und zu machen.
  3. Ist sehr genau wenn es um sein Körpergewicht geht.
Stumpf

 

 

Mittwoch, 24.08.2016

Tag 4

Nachdem wir uns vorgenommen hatten, um 5 aufzustehen, standen wir um 5:30 Uhr dann endlich auf. Selma, der „Brotschmierer“, verteilte Nutellabrote.

Das Ziel des Tages: Ebrach.

Nachdem wir über traumhafte Lichtungen gelaufen sind, hörten wir schon die A3, die wir sogleich mit einer Brücke überquerten. Vor uns lag Sonne, Hitze, Teer und Staub. Nach 1 Km erreichten wir Gräfenneuses. Eine Kekspause später und mit müllentleertem Topf fanden wir uns auf einer ebenso romantischen Teerstraße wieder, die noch dazu bergauf führte. Im Dorf Kleingossingen begegneten wir dem 1. Wanderer, der auch den Steigerwaldweg wanderte. Er gab uns einen Tipp: Frisch gebackenes Brot gleich um die Ecke. Ruck zuck waren wir da und wurden von dem Hund Felix begleitet. Leider konnten wir bei dem netten Bauernpaar nur noch ein Brot ergattern, da der Rest bestellt war. Wir zogen weiter. In einem traumhaften Tal voller Wiesen, Weiher und Bäche liefen wir unserem Ziel entgegen: „Dem Schwimmbad“. Dieses erreichten wir harte 4 Km später. In Ebrach angekommen, tauchten wir ein ins eiskalte Nass. Das Bad war ungeheizt und eiskalt! Das erste mal nach 4 Tagen duschten wir uns. Wir genossen eine Brotzeit, füllten Wasser und Klopapier auf und entspannten uns. Auch wurden wir von einem 4-Jährigen interviewt. 3 h später verließen wir das Bad unter staunenden Blicken wieder. Am Rande der Hauptstraße rasteten wir erneut. Peter, Selma Lukas, Stefan und ich gingen einkaufen. Nach der Bäckerei liefen Peter und Lukas mit Brot beladen wieder zurück. Selma, Stefan und ich suchten den Markt „um’s Eck“ auf. Ein ziemlich cooler Dorfladen mit breiter Auswahl, der alles hatte was das Herz begehrt. Die Frau an der Kasse meinte: „Ihr seid die ersten, die mit Kochtopf einkaufen“. Frisch beladen ging es weiter am Biberschutzgebiet und dem Fledermauspfad vorbei zum letzten Aufstieg des Tages. Langsam aber immerhin auf einem Schotterpfad. Die Schutzhütte war nicht vorhanden, die Schilder zeigten immer eine andere Enfernung an und die Horde begab sich auf Schlafplatzsuche. 20 Km lagen heute hinter uns. Respekt an die Truppe für diesen Tag. Nun liegen wir im Laub, Essen Stampf mit Sauce und Joghurt. Die Sonne geht langsam unter tosendem Stechfliegengebrumme unter.

Felix

Donnerstag, 25.08.2016

Tag 5 im Lockbuch von Offizier Sandalenschuh

Angesetzte Weckzeit: 5:45 Uhr, Wirkliche Weckzeit: 6:15 Uhr Start: 7:30 Uhr. Nach einigen flachen Wegen wurde es schon wieder steiler. Etwa so: /  . Nach diesem Anstieg machten wir Rast, da es sehr heiß war. Nach dieser Pause gingen wir wieder bergab, um den höchsten Berg zu erklimmen. Nachdem wir diesen erklommen hatten, hat sich die Gruppe dazu entschlossen, doch die Wasserreserven aufzufüllen inklusive der zwei Kanister. Trotz dem zusätzlichen Gewicht raste Felix mit 10 Kg mehr die nächsten Berge hoch. Da die Gruppe gezweit war, haben wir – also Stumpf, Selma, Stefan und Alex – uns dazu entschieden, eine Kekspause zu machen. Als wir am Zabelstein angekommen waren, schlugen wir gleich unser Lager auf in der Burgruine Zabelstein, die extrem groß war. OK Bye
Stumpf

 

Freitag, 26.08.2016

Tag 6

Guten Morgen an Tag 6. Wieder einmal hatten wir verschlafen! – NEIN, wir stellten den Wecker wieder auf 5 Uhr, um ihn  auszuschalten und dann planmäßig um 6:15 Uhr aufzustehen.

Nachdem uns Lukas unsere Marmeladenbrote schmierte, konnten wir getrost unsere 7 Sachen – wenn wir überhaupt so viel zu verstauen hatten – aufräumen und uns vom idyllischen Schloss Zabelstein in Richtung Etappenziel 7 machen. Neben dem „Bed and Breakfast“ war auch die meist nur geringe Anzahl an Mückenstichen verantwortlich, für die wie immer gute Laune 🙂  .

Diese war auch ausschlaggebend dafür, dass wir zurückblickend durchschnittlich 20-25 Km täglich zurücklegten und am Morgen des 6. Tages schon 6,5 Etappen geschafft hatten. Also begaben wir uns um 7:15 auf den Weg nach Eschenau. In Oberschwappach angekommen, stand erst einmal ein Dixiklo am Ortsende, wasFelix und ich gleich für´s große Geschäft nutzten und nebenbei unseren etwas knappen Klopapiervorrat auffüllten. Appropos Geschäft, danach fiel uns auf, dass wir heute an keinem mehr vorbei kommen werden. Deshalb begaben sich Stefan, Lukas und ich auf einen insgesamt 6 km langen Umweg, um auch den morgigen Tag erfolgreich zu überstehen. Währenddessen liefen die anderen den Steigerwaldweg entlang bis zum großen  Knetzberg.

Also liefen wir mit doppelter Geschwindigkeit. Da sahen wir gerade, dass ein Bäcker 200 m entfernt anhielt. Wir sprinteten zu ihm und kauften 2 Brote und je ein kleines Gebäck für unterwegs.

Hetzen wirkt Wunder: Im Nu erreichten wir das kleine Lädchen in Westheim und kauften alles Notwendige für den morgigen Tag. Wie immer stärkten wir uns unterwegs mit Trauben, Äpfeln, Birnen und Zwetschgen. Lukas gab bergauf Richtung Treffpunkt das Tempo vor, welches er erneut verdoppelte. So stiegen Stefan und ich den Berg so schnell hinauf, dass wir eine dreiviertel Stunde auf Alex, Stumpf, Felix und Peter aufholten.

Wobei man den vieren zu Gute halten muss, dass Sie ebenfalls eine „romantische“ (hust-hust) Teerstraße bergauf laufen mussten (wie leider schon öfters) an diesem Weg. Auf jeden Fall kamen wir oben wieder und fast zur selben Zeit an und feierten dies erst mal mit einer Kekspause.

Der 8. Etappe folgend, kamen wir zu unserem Mittagessen im Wald kurz vor Zell am Ebersberg. Nach ausführlichen 2,5 Stunden Mittagspause ging es gestärkt unzählige Höhenmeter bergauf und -ab, dafür aber mit toller Aussicht und an zahlreichen Weinbergen vorbei. Nach wenigen Kilometern füllten wir zum 2. Mal für heute Wasser auf, was bei wolkenlosen, sonnigen 30°C ja auch kein Wunder war. Zum Ziel für heute wurde eine Hütte angepeilt. Voller Vorfreude nochmal einige Höhenmeter erklommen, sahen wir sogar ein Schild. Die Mysteriöse Wanderhütte kann also tatsächlich noch da und nicht weitergewandert sein, dachten wir uns. Und so war es auch – die Hütte war noch da. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht dass diese uns nicht reinlassen wird. Erst kurz darauf erfuhren wir, dass die Hütte zugesperrt ist, weshalb wir uns davor einen Schlafplatz suchten.

Stefan hatte Nudeln mit Tomatensauce gekocht, welche wir so gut wie restlos nach der vorherigen Anstrengung  verschlangen. Nachdem wir noch eine Stunde füllten, wird es nun noch Tee geben und anschließend werden wir gegen 21 Uhr in den Schlafsack kriechen und versuchen uns vor den Stechmücken in Sicherheit zu bringen und dann gemütlich einschlafen.

Selma

 

Samstag, 27.08.2016

Tag 7, „Der Sieg“

Nach einer Stärkung in der Früh begaben wir uns auf den Siegesmarsch nach Eltmann. Es waren nur noch 10 Km. Der Bergfried auf Eltmann war abgesperrt. Hier verließen wir den Steigerwaldweg und hielten Kurs nach Ebelsbach. Von dort ging es mit dem Zug direkt zurück nach Kronach. Kapitän Sohlenlos präsentierte in Kronach noch Stolz die Überreste seiner Solen. Die Schuhe wurden auf ewig vernichtet.

Stumpf

 

Trupp 2 XXL haijk

Unsere Truppe: Felix, Stefan, Selma, Lukas, Peter, Stumpf und Axel

Truppe xxl haijk

  FAZIT:

 Der Panoramaweg ist ein Weg, der seinen Namen leider nur zur Hälfte verdient. Es gibt viele Möglichkeiten das Panorama zu sehen, nur sehr viele Aussichtstürme waren verschlossen, die Wegführung über Hauptstraßen und Betonwege ist mehr als fragwürdig und echt hart für die Füße. Romantische Pfade gibt es nur zwischen Iphofen und Eltmann zu entdecken. Panorama – so sind wir der Meinung – ist etwas anderes und für die Länge von 160 km hätte mehr drinn sein müssen.
Wir sind den Weg trotz allem gerne gelaufen. Die Anstiege waren zwar heftig, aber nicht unmöglich.

 

 

 

Bericht Stammeslager 2016

Vom 22.07. bis 24.07. traf sich der Pfadfinderstamm König Artus zu seinem wichtigsten Lager im Jahr – dem Stammeslager. Los ging es am Freitag, den 22.07. in Waldbuch. Von dort aus fuhren wir nach Schney bei Lichtenfels. Nach der Ankunft auf dem dortigen Campingplatz wurden erst einmal die Zelte aufgebaut. Am selben Abend gab es gleich ein Highlight. Erstmals in der Stammesgeschichte wurde eine Fahnenweihe durchgeführt, d. h.  jede Gruppenfahne wurde offiziell geweiht.

Am nächsten Tag ging es für die Kleinen im Stamm – die Wölflinge – zur Sache, denn es stand der Postenlauf an, bei dem das zuvor gelernte Wissen getestet wurde und somit Abzeichen erlangt werden konnten. Nachdem das geschafft war, ging es für alle zum Kanufahren. Auch wenn das Wetter teils nicht so mitgespielt hat, hatten alle viel Spaß. Am Abend ging es zur wichtigsten Runde, die es im Stamm König Artus gibt, der Versprechensfeier.

 

Hier noch einmal die Versprechensfeier im Detail:

Zuerst wurden die Leistungsabzeichen verteilt. In der Meute bekamen den Jungwolf: Yannis Roth, Leon Sigmund, Fabian Rehwald, Max Smettane und Paula Smettane. 

Den Sternwolf: Armin Schwarz und Marlene Vitz

und den Stammwolf gab es für Amelie und Cathi Fischer.

 

 Nachdem alle in der Meute ihr Abzeichen bekommen hatten, wurden in den Sippen die Leistungsabzeichen durch die Gruppenführer überreicht. Folgende Sippen bekamen das 3.Gradabzeichen: Die Sippe Gareth und Berin Becic sowie Peter Lindenberger aus der Sippe Iwain

Außerdem wurde Christoph Scheller das 2.Gradabzeichen verliehen.

Nun waren alle Abzeichen vergeben und es ging mit den Halstüchern weiter.

Zum aller ersten mal durften wir im Stamm ein Bieberhalstuch an unsere Kleinste im Stamm übergeben. 

Als nächstes wurde Lorenz Vitz als Meutenhelfer in die Meute Fledermaus aufgenommen und bekam sein oranges Halstuch .

Auch folgender Wölfling bekam sein oranges Halstuch: Linus Huth.

Im nächsten Schritt wurde die Führung der Meute Schneehase von Petra Fischer an unseren Bierla übergeben.

Bierla hatte gleich die Ehre, folgendem Wölfling  der Meute Schneehase ihr oranges Halstuch zu übergeben: Greta Vitz.

Natürlich gab es auch in den Sippen Veränderungen. Zunächst wurde Peter mit der Übergabe des blauen Halstuches als Sippenhelfer in die Sippe Gareth aufgenommen. Danach wurde die Führung der Sippe Iwain an unseren Selma übergeben, der die Ehre hatte, Berin Becic ein blaues Halstuch zu übergeben und ihn damit in der Sippe Iwain willkommen zu heißen.

 

Nun gab es eine große Veränderung: Nach langem wurde eine Mädchensippe gegründet, die unter der Führung der neuen Sippenführerin Linda Goller steht. Diese besteht aus Amelie und Cathi Fischer, Paula Smettane und  Victoria Franz.

Zum Schluss gab es auch noch in der Roverschaft eine Veränderung: Die ehemalige Meutenführerin Petra wurde herzlich in der Roverrunde Cerveza aufgenommen.

Außerdem wurde aus der ehemaligen Sippe Kreuzritter die Roverrunde Kreuzritter.

 

Nach alledem ließen die Pfadfinder den Abend wie immer durch eine Singerunde ausklingen. Am nächsten Morgen war auch die Abreise schon wieder angesagt. Also mussten alle Zelte abgebaut und verladen werden, sodass es pünktlich um 10.00 Uhr wieder nach Hause ging.

Bilder der

Versprechensfeier :

 

 

Bericht Großfahrt 2016

Zum ersten mal seit 11 Jahren waren wir über Pfingsten auf Großfahrt. Heuer hat es uns die sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge angetan. Nach einer 2-tägigen Probefahrt im Dezember letzten Jahres hatten wir auch den richtigen Platz gefunden. Auf einer Wiese eines Campingplatzes, mit Anschluss an die Sanitäranlagen bauten wir nach einer 5-stündigen Fahrt unser Lager auf. Bis zu 2 Stunden standen manche unserer 7 Autos mit Teilnehmern im Stau. Nach viel Geduld kamen trotzdem alle in Hohenstein an.

Das Lager stand nach routiniertem Zeltaufbau nach ca 3 h. Die Jurtenburg war einsatzbereit und auch für Feuerholz wurde gesorgt. Am Anreisetag hatte Max, ein Wölfling von uns, Geburtstag. Erstmals durfte die Familie an diesem Tag mit auf Fahrt und lud alle Teilnehmer zum Barbecue ein. Für alle war richtig gut gesorgt. An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an die Familie Smettane aus Steinwiesen.

 

Am Tag darauf ließen wir es langsam angehen, noch regnete es. Wir beschlossen auf die Festung Königstein zu fahren und die großzügig angelegte Festung mal näher zu betrachten. So konnten wir am Nachmittag bei 20 °C und blauem Himmel weit über die Elbe hinaus blicken, Ritterhelme anprobieren und auch erkannten wir, dass die Fässer in der Festung mit 3 m Durchmesser um einiges größer waren, als die Standardfässer der heutigen Zeit.
Ein richtig schöner Tag ging zu Ende.

Am Montag und Dienstag waren alle Sippen auf der Elbe unterwegs. In Königstein stiegen wir um und trieben mit 4 Kanus nun auf dem Wasser unser Unwesen. Jedem Dampfer wichen wir aus und allen Bugwellen trotzten wir erfolgreich. Trotzdem musste man zugeben, dass trainierte Wanderer noch lange keine ausdauernden Kanufahrer waren. Nach einem halben Tag am Ruder reichte es allen und man suchte sich ein nettes Plätzchen. An der Elbe entlang wuchsen Brenneseln in Massen, auf jeden Fall kein schöner Platz zum Zelten. Lediglich die großen Autobahnbrücken durchschnitten diesen Streifen. Und so verbrachten wir diese Nacht unter einer Brücke, gleich neben einem Rapsfeld auf grüner Wiese. Da unsere beiden Gaskocher nicht genug Hitze brachten, um die Schinkennudeln noch vor dem Hungertod der ersten Pfadis gar zu bekommen, schürten wir ein Feuer. Mit dessen Hilfe war alles in 30 min. fertig und wir konnten unser wohl errudertes Essen einnehmen. Mit dem Sonnenuntergang gingen wir auch direkt ins Zelt.

Am 2. Tag ging es weiter. Unser Ziel war Dresden zu erreichen. Wir ruderten an romantischen Elbschlösschen vorbei. Durch große Wellen, die die Schiffe hinter sich her zogen.  Auch war das Wetter im allgemeinen echt windig gewesen und die 3er Kanus taten sich schwer voran zu kommen. Ab und zu drehten wir uns einfach im Kreis und ließen uns treiben. Leider gab es jetzt nur Haus an Haus am Elbrand. Schöne und prächtige aber es war alles bebaut. Nach Kilometer 51 sahen wir das „Blaue Wunder“ von Dresden – eine markante Brücke mit einer für ihre Zeit einmaligen Konstruktion. Nach dem wir unter ihr durch gefahren waren, gingen wir auch schon wieder an Land. Die Kanus wurden abgeholt und wir gingen zu Fuß weiter. Da unsere Vorräte aufgebraucht waren, direkt zum nächsten Lebensmittelladen. Da es regnete, warfen wir der Frauenkirche nur einen kurzen Blick zu und fuhren direkt mit dem Zug zurück nach Königsstein.

 

Ihr wollt wissen, was unsere Wölflinge während                                             

des Kanuhaijks der Sippen gemacht haben? Hier Klicken

Am Mittwoch machten wir unseren wohl tourismusreichsten Ausflug zur Bastei. Die Bastei war ein Bollwerk aus Holz gewesen, das hoch über der Elbe jeden Feind sah, sobald er sich näherte. Die Bastei im Inneren verfügte über eine eigene Zisterne und hält einer 2-jährigen Belagerung locker stand. Und jetzt kamen wir. Die Absturzgefahr war enorm. So durften unsere Wölflinge sich nach einem kurzen Walk über die Brücke in der Umgebung näher umsehen. Die Sippen besuchten das innere der Bastei, wo man nochmal einmalige Ausblicke genießen konnte. Am selben Tag noch sind wir zur körperlichen Grundhygiene in ein Hallenbad gefahren (Freibäder hatten leider noch zu) .

 

Der Donnerstag war ein Ausflug in die Umgebung wert. Wir wanderten über Hohenstein zur Wolfsschlucht, welche mit dem kleinen Kuhstall und der Gaukgrotte eine einmalige und märchenhafte Landschaft bot, die erkundet werden wollte. Auch gab es viele Felsen zum Klettern. Alle waren hier eindeutig in ihrem Element. Wir konnten die Festung Hohenstein bewundern, die auf einem hohen Felsen gebaut wurde und die echt coole Natur bewundern. An diesem Tag begannen direkt im Anschluss die Vorbereitungen für den Abschlussabend. Und so war auch jener ein einmaliger Tag. Diesen ließen wir mit Gästen in der Jurtenburg ausklingen . Spontan setzte sich eine Familie aus Berlin dazu und sang einfach mit, die Stimmung war ganz oben.

Am Freitag machte sich eine Kleingruppe von 10 Personen auf, die Schrammsteine zu erkunden. Eine einmalige Felsformation, die mit Klettersteigen, Wanderwegen und Aussichtsplattformen versehen ist. Wir fuhren zum nächsten Parkplatz und machten uns zu Fuß auf in die luftigen Höhen. Nachdem wir zuerst unterhalb der Felsen vorbei mussten, um den steilen Pfad zu besteigen, konnten wir nur erahnen, was wir an Ausblick genießen werden.
Nachdem Yannick Stefans Herausforderung annahm und den Weg in 18 statt angegebenen 60 Minuten lief, kamen wir kaum hinterher.
Am ersten Gipfel erwartete er uns aber strahlend und lachend. Ausblick soweit das Auge reicht, senkrecht in die Tiefe ging es.  Und auch das Wetter war mit 25 °C echt sommerlich und wir genossen die Solarenergie. Nachdem wir 4 Stunden lang Höhenluft geatmet hatten, gingen wir wieder der Heimat entgegen. Dies war unser letzter Abend und jeder hatte sich für diesen Abend was kleines überlegt.

So sorgte die Sippe Iwain für ein lustiges Spiel während des Abendessens. Die Sippe Gareth organisierte die Singerunde. Die Meute Schneehase führte einen Cup-Song auf. Das Küchenteam hat Rotkäppchen neu aufgelegt und mit Hexe im Fleischwolf präsentiert. Die Sippe Excalibur sorgte für zwei lustige Spiele während der Feuerrunde. Auch die Meute Fledermaus hatte sich selbstständig ein Rollenspiel einfallen lassen und aufgeführt. Erstmals gab es auch eine Käseplatte, die zu später Stunde noch gereicht wurde. Ein lustiger Abend wurde von einer kleinen Ansprache des Stammesführers, die alle ein kleines bisschen nachdenklich stimmte, beendet.

Eine wunderschöne Fahrt nahm nun ihr Ende. Ein richtig großer Dank gilt dem Platzbetreiber der Entenfarm zu Hohenstein. Egal ob es Holzstangen für den Zeltaufbau waren, das Feuerholz für´s Lagerfeuer oder die sofortige Bereitschaft eine ganze Wiese für andere Camper zu sperren, zeichnet diesen Platz aus. So zivilisiert hatten wir selten gezeltet und waren doch ungestört. Besucht unbedingt mal diese Seite ENTENFARM/HOHENSTEIN. Und wer weiß, vielleicht fahrt ihr auch einmal in diese Richtung. Wir haben uns den Platz auf jeden Fall gemerkt.

grossfahrt16

DANKE auch dem Vorbereitungsteam für ihre Arbeit:

 

 

PROGRAMM:  Stefan und Lorenz

MATERIAL: Yannick, Peter und Bierla

ABENDPROGRAMM: Felix, Lukas

ABRECHNUNG: Stefan und Lukas

KÜCHENTEAM: Willi, Ramona, Sammy und Chris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZAM geht’s

Jedes Jahr ziehen wir aus, die Spielplätze auf Vordermann zu halten. Unter anderem wird auch Müll gesammelt. Mit der Gemeinde Marktrodach abgestimmt, wussten wir, welcher Verein wo genau sammelt. Diese Aktion unterstützt die Firma Bad Brambacher und Mönchshof mit Getränken und Werbung.

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Am 16. April zogen wir aus. Die B173 von Großvichtach bis Losau war unser Ziel. Leider schüttete es aus Eimern und schnell waren alle Kleidungsstücke, die man an hatte, komplett durch. Von Flaschen über Haftnotizblöcken, von Kleidungsstücken über Kaffeebecher nicht zu vergessen Fast Food-Verpackungen – alles mögliche fanden wir. So ein Straßengraben ist eine spannende Angelegenheit. Nach 2,5 Stunden war alles komplett nass, das Ziel war geschafft und Respekt: Wir haben 9 Müllsäcke voll Müll gesammelt.

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Natürlich gab es im Anschluss an die Aktion an der warmen Heizung noch was deftiges zum Essen. Wir danken der Gemeinde Marktrodach und der Kulmbacher Brauereien AG für die geniale Unterstützung. Danke auch den 5 fleißigen Helfern (einer musste das Bild machen. 🙂   )

 

Bericht zur Geschichtsnacht 2016

Am vergangenen Wochenende trafen sich 10 Pfadis an einer Blockhütte in Steinwiesen. Jeder war auf der Suche. Viele nach ihren Grenzen, einige nach Zettelbotschaften und alle waren zu dieser Nacht erschienen, um einen tiefen Einblick in das Leben von Baden Powell zu bekommen.

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Die Fragen „Wie kam unserem Gründer vor über 100 Jahren die Pfadfinderidee?“, „Wer trug die Idee weiter?“ und „Warum tragen wir heute Khakihemden und Halstücher?“ sind nun mit Antworten und Begründungen versehen.
20 Stationen in BiPis Leben wurden erkundet. Einige Fragen dienten als Orientierung, die Antworten fand jeder ganz einfach heraus, und stolperte dabei über noch so einige interessante Tatsachen aus dem Leben von Baden Powell.
Auch die Pfadfinderregeln wurden genau unter die Lupe..ähm den Zettel genommen. Nachdem wir alle gefunden hatten, mussten wir sie nur noch zusammensetzen.

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Was auch noch etwas fraglich war: „Was ist DPV?“ Was haben wir mit dem Weltverband der Pfadfinder zu tun?“, “ Wie stehen die unterschiedlichen Bünde zueinander?“ mit Hilfe eines großen Plakates wurde alles übersichtlich aufgemalt. 
Am Abend kam unser grauer Wolf zum Heim. Er hatte einige interessante Tatsachen zu unserer Stammesgeschichte und Konrad Hofmayer im Gepäck. Die Artussage wurde diskutiert und natürlich ging auch eine kleine Diskussionsrunde hin und her.

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Eines sei gesagt: Es ist extrem interessant, aufzuklären, wo wir herkommen und warum die Pfadfinder so sind, wie wir sie heute kennen. Jeder, der ebenso auf der Suche ist: Nächstes Jahr müssen wir das unbedingt wiederholen. 🙂

mfg Felix

Bericht Guppenführerschulung

Irgendwann im Leben eines Pfadfinders kann es sein, dass die Stammesführung an Einen heran tritt und die Frage stellt: „Möchtest du in die Gruppenführung?“. Gruppenführer zu sein bedeutet nicht nur viel Spaß, sondern auch die Kontrolle über eine Sippe/Meute zu haben und für deren Tun verantwortlich zu sein. Das Ganze ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und fordert – wenn man es richtig macht – einiges an Eigeninitiative und Stunden.
Eine Aufgabe, die nicht immer einfach ist und eine große Herausforderung birgt.

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Wer diese Frage mit Ja beantwortet, sollte auf die Sippen/Meutenführerschulung des Ringes gehen. Dort bekommt jeder individuell viele Werkzeuge an die Hand, die er nutzen kann. Es wird die Körpersprache trainiert, vieles über die Art der Gruppenführung, die Herangehensweise bei der Planung eines Lagers und auch wie genau eine Gruppenstunde aussehen sollte, bzw. warum wir Anfangs- und Abschlusskreise machen getan. Es geht weit in das Rechtliche hinein, wo Grenzen erreicht werden und auch Pädagogik hat eine große Bedeutung.
Eine Schulung dauert 10 Tage. Das Team setzt sich zusammen aus Gruppenführern, die ihre Erfahrung und ihr Wissen gern weitergeben möchten, Stammesführer aus den Stämmen des Ringes und auch die Ringführung ist meistens vertreten.
Im Team der SiFü 2016 waren neben mir auch Christoph Scheller und Yannick Yasar, die einige Referate vorbereiteten und die Schulung wesentlich auch in der Küche etc. unterstützten. Vielen Dank an diese beiden.

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Ein noch größerer Dank gilt den beiden, die die Herausforderung annehmen, in die Gruppenführung zu gehen! Sie ließen sich 10 Tage lang alles mitgeben, was man braucht und wissen sollte. Meinen Respekt an diese beiden, denn eines ist gewiss:
Nur durch erfahrene, kreative und selbstaktive Gruppenführer kann unser Stamm auch in Zukunft die Qualität weitergeben, die er sich in den vergangenen 62 Jahren angeeignet hat.

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Lorenz Vitz und Peter Lindenberger

VIELEN DANK

Bericht Stammesrat 2016

Nachdem Denis im Oktober 2015 aus privaten Gründen zurückgetreten ist, fehlte dem Stamm ein weiterer Stellvertreter.

Aus diesem Grund fand am 13. Februar 2016 ein Stammesrat statt, um dieses Amt neu zu wählen.
Es trafen sich 30 Stammesmitglieder im Pfadfinderheim.  Nachdem ich alle begrüßt hatte, wurde zuerst was gegessen – man soll ja seine Entscheidungen nicht vorschnell treffen, nur um danach etwas Essen zu können. 🙂

Gegen 19 Uhr ging der Rat dann los. Zusammen sangen wir das Stammeslied. Nach kurzer Eröffnung von mir und Selma kamen wir auch schon zum Wichtigsten. Ich bat die Versammlung Vorschläge für die Wahl eines weiteren Stellvertreters zu machen.

Es gab schnell einige Vorschläge und es ging direkt zur Wahl. Wir wählten offen durch Handzeichen. Nach vielen Händen stand das Ergebnis fest: Zusammen mit Selma ist nun Christoph Scheller stellvertretender Stammesführer.

Mit seiner Wahl gab Chris sein bisheriges Rüstkammeramt frei. Dieses musste nun neu besetzt werden. Hier gab es zwei Vorschläge. Nachdem Lorenz die Wahl ablehnte ist nun Alexander Holzmann der neue Verwalter der Rüstkammer. Ihm obliegt es nun, den Stamm mit allem zu versorgen, was die Mitglieder so brauchen. Abzeichen, Hemden und vieles mehr kann jederzeit über die Stammeshomepage bestellt werden.

Natürlich gab es noch einige weitere Punkte, die ich hier nicht publizieren möchte. 🙂

Ich danke der Versammlung für die Entscheidungen, die gefallen sind.

Ich denke, dass wir auch weiterhin gut aufgestellt sind um erfolgreich die Zukunft auf uns zukommen zu lassen. 🙂

HIER noch das Protokoll

Stafü neu 2016

Bericht Skilager 2016

Eine richtige Spontanaktion war erstmalig im Stamm unser Skilager 2016. Nachdem nach dem Jahresabschluss die Idee in den Köpfen flammte, mal gemeinsam Ski fahren zu gehen, konnten wir diese Idee in den Faschingsferien umsetzen.

Am späten Nachmittag des 6. Februar trafen wir uns am Heim. Nachdem alle Ski und Snowboards inkl. Schuhen, Helmen und Gepäck in die beiden Autos gepackt wurden, ging es auch schon direkt los. 4 Stunden später trafen wir in der Jugendherberge Schliersee ein.

Dort angekommen nahmen wir unsere Zimmerschlüssel aus dem Tresor und freuten uns über ein Zimmer mit 14 Betten (wir waren zu 9.) Nach einigen Kartenspielen und einer Brotzeit gingen wir auch schon ins Bett.

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Am Tag darauf war um 7 Uhr die Nacht vorbei. Ab 8 Uhr gab es Frühstücksbuffet. Das war richtig cool und „all you can eat“. Schneehose und Anorak an und auf ging’s zum Sudelfeld.

Das Wetter war etwas trüb und der Wind blies ganz schön heftig, einige Lifte hatten aufgrund dessen geschlossen, aber das macht uns ja nix aus. Nach dem Stefan mit einer plötzlichen Bestellung von 9 2-Tagesskipässen den Computer und zwei Kassen in der Talstation lahmgelegt hat konnten wir auch schon losdüsen.

Der Schnee war „sudelig“ und schwer. Das Fahren machte aber trotzdem riesen Spaß. Wir hatten Funkgeräte dabei und so waren auch die Liftauffahrten und die Verständigung im Skigebiet, wenn wir uns getrennt hatten nicht so schwer. Jeder ist mal stecken geblieben oder  Kopf voraus den Hang hinunter gerutscht. Spaß inklusive. Nach dem ersten anstrengenden Tag gingen wir noch in die Therme Schliersee.
Naja Therme ist gut gesagt, es gab ein Dampfbad für 4 Leute und einen Whirlpool für 5. Der Rest der Becken war kühl und ohne Bewegung wurde es schnell kalt. Erholen und Einweichen konnten wir uns aber trotzdem. 

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Am Tag darauf ging es – nachdem wir über das Schneetelefon herausgefunden hatten, dass richtig viel Schnee lag – zum Brauneck. Dieses lag auf 1500 – 1700 m. Mit einer Gondel ging es steil bergauf, über ein Tal hinweg und hoch auf den Gipfel. Ein Skigebiet mit herausfordernden Pisten meist rot und schwarz. 
Aber nach dem Motto keine Piste zu steil stürmten wir die Hänge. Der Schnee war echt klasse, die Sonne schien und die Gute Laune war nie weg.

Aber wir mussten trotzdem zugeben, dass das ganze ziemlich auf die Knochen ging und wir mit einer letzten Pistenabfahrt das Skifahren beendeten. Es ging nun nach Fürstenfeldbruck wo meine Oma wohnt, bei ihr haben wir die letzte Nacht verbracht. Spielplatzbesuch nachts um 22 Uhr inklusive.

Richtig schöne vier Tage nahmen mit der Heimfahrt am darauffolgenden Tag ihr Ende. Eine gute Truppe von 9 Pfadfindern kehrte erschöpft, aber glücklich zurück nach Marktrodach.

Bericht Felix Bär

Bericht Kinderfasching 2016

 

 

Ein verschneiter und eiskalter Samstag. Ein paar Autos, viel Material, helfende Hände und ein paar Ideen. Mehr braucht es nicht, um einen Kinderfasching aufzubauen. Wir trafen uns an diesem Abend, aktivierten das Gasgebläse und schon ging es los. Tische aufstellen, dekorieren, Material ordnen und viel Technik musste aufgebaut werden. DSC_0062DSC_0060
 DSC_0095  Parallel traf sich die Sippe Gareth am Samstag Abend zum Schokofrüchte machen. Sie schnitten kiloweise Obst und sorgten dann mit Kuvertüre für eine ansprechende Deko dieser. Jeder war mit Eifer dahinter. Ein Aufwand, der unserem Fasching zu gute kam.
  Alles drehte sich um Ranger alias Tim Bauer. Dieser traf seinen alten Schulfreund Abahachi alias Christoph Scheller. Er ist auf der Suche nach dem Schuh des Manitu. Unsere beiden Animatoren gaben alles, um die Lachmuskeln zu reizen. Am Anfang nur Sketch und am Ende Mittelpunkt für alle Kids. Chris und Bierla hatten alle voll im Griff. So wurde auch unser Bürgermeister zum Mohrenkopf-Blindfüttern eingeladen. DSC_0092 DSC_0076
 DSC_0071 Im Saloon konnte jeder an einem großen Würfelspiel teilnehmen. Mit einer Chance von 8 zu 2 gewann fast jedes Los. Außerdem gab es Schokofrüchte, belegte Snacks, Slushi und Kuchen. Um die flüssige Verpflegung kümmerte sich der Freundeskreis der Pfadfinder.
  Umrahmt wurde das ganze von dem Duo „Flash for Fun“. „DJ Schorsch“ stellte uns dankenswerterweise die Lichttechnik zur Verfügung. Es wurde fleißig aufgespielt, mitgesungen und getanzt.  DSC_0096

   WIR DANKEN ALLEN BESUCHERN DIESES KINDERFASCHINGS!

   Flyer Kinderfasching 16 -Vorderseite
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Bericht Weihnachtsmarkt 2015

Unser Weihnachtsmarkt in Seibelsdorf ist ein Highlight – jedes Jahr auf’s Neue wird unsere Kuscheljurte aufgebaut, am Feuer gesessen und wärmende Köstlichkeiten durchprobiert. Obgleich wir in diesem Jahr alles ein wenig kompakter gestaltet haben, war um 16 Uhr die Jurte voll mit Gästen.

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Einen besonderen Dank an die Sippe Iwain, die den Aufbau am Freitag organisierte. Das „Barteam“ um Sammy, Ramona, Chris, Lukas und Bierla hatte alles zu jeder Zeit voll im Griff.
Stolz gemacht hat es mich, dass keiner zur gleichen Zeit „Felix?“ gerufen hat, sondern alles vom Aufbau bis zur Umsetzung ohne mein Zutun funktioniert hat. Was nicht bedeutet, dass mich keiner mehr braucht, sondern dass man durchaus so zurecht kam. Dafür allen, die dabei mitgeholfen haben, ein herzliches DANKESCHÖN.

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Bericht Geländeaktion 2015

Am 2. Oktober 2015 um 15 Uhr trafen sich 18 Pfadfinder in Großvichtach an der Bushaltestelle. Wir wanderten den fischbacher Berg hinauf vorbei an Feldern und einer großen Holzsammelstelle hinein in den nahen Wald. Nach circa 500 Metern hatten wir das Spielgebiet erreicht. Wir teilten uns in 2 gleich starke Gruppen auf. Jede Gruppe bekam ein Gebiet zugewiesen, in dem sie ihr Lager aufschlug. Nach kurzer Zeit gab es in der Mitte des Spielgebiets Lebensmittel für das Abendessen.

Geländeaktion (1) Geländeaktion (2)
Geländeaktion (3)

Als wir mit dem Abendessen fertig waren, trafen wir uns in einem anderen Waldgebiet zu einem Capture the Flag Spiel. Aufgabe war die Fahne der anderen Gruppe zu finden und zu erobern. Die Sippe Iwain arbeitete taktisch einwandfrei zusammen und gewann fast jede Runde (einmal unentschieden). Danach zogen wir uns ans Lagerfeuer und ins Zelt zurück.

Am nächsten Tag weckten wir uns selber und trafen uns pünktlich um 9 Uhr in der Mitte. France erklärte das Spiel Stratego und die Spielregeln. Danach schauten wir uns die Grenze vom Gelände an, die Karten mit den Charakteren wurden verteilt und es ging direkt los. In den Runden vor dem Mittagessen dominierten die Älteren, erst als jeder begriffen hatte, dass es nicht aufs Alter sondern auf die Stärke auf des jeweiligen Charakters ankam, wurden auch die Jüngsten mutig. 😉 Nach einer kleinen Mittagspause trafen wir uns erneut in der Mitte und die Spielregeln wurden geändert. Während am Vormittag das Spiel mit dem Finden der Fahne vorbei war, gab es nun Punkte auf jeden Charakter. Auch kam es, vor dass manche Charaktere häufiger im Spiel waren. Je länger das Spiel ging, desto schwerer wurde es. Alle Punkte konnten in der Mitte bei France in Lebensmitteln und Steine eingetauscht werden. Als das Spiel am späten Sonntagnachmittag endete, konnte sich jeder aus den getauschten Lebensmitteln was Kochen. Abends trafen sich alle am Lagerfeuer zur Singerunde.

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Danke an alle, die dabei waren: Stefan kümmerte sich um die Küche, France war für die Koordination der Sippenführer und die Idee verantwortlich, Dank an alle Sipplinge, die an dieser Aktion teilnahmen. Durch ein faires Miteinander entstand ein Spiel, das seinen Spaßfaktor nie verloren hat. Danke auch an die beiden Grundstücksbesitzer Michael Bär und die Familie Böhner aus Großvichtach, die uns ihre Waldgrundstücke zur kostenlosen Verfügung stellten.

 

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Bericht Kerwa Seibelsdorf 2015

Kirchweihsamstag, 19.09.

Für uns begann die Kerwa in Seibelsdorf dieses Jahr am Kirchweihsamstag, den 19. September mit den Vereinsspielen. An diesen nahmen die sechs Vereine FC Seibelsdorf, Musikverein Seibelsdorf, Gartenbauverein, FC Bayern Fanclub, Feuerwehr Seibelsdorf und natürlich wir Pfadfinder teil 🙂  .

Für uns traten Moritz, Felix, Stefan und Selma um 16.30 Uhr beim Ausschank an, um gemeinsam diesen kleinen Wettkampf zu bestreiten. Das erste Spiel, bei dem wir Bierkästen horizontal stapeln mussten, reichte Moritz die Kästen hin, welche Felix und Stefan horizontal zwischen ihnen stapelten. Wir gewannen mit stolzen 14 Kästen.  Als nächstes trank Felix den Maßkrug bis zu einer bestimmten Markierung leer, wobei die Entfernung von der Markierung zählte. Gar nicht so leicht wie’s aussah, wie sich später herstellte.

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 Für das dritte Spiel trat Moritz beim Maßkrugstämmen an. Er setzte sich souverän gegen 2 Erwachsene durch.
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  Zuletzt folgte eine kleine Wurf- und Fangübung. Zwei aus jedem Verein stellten sich an die durch je einen Bierkasten markierte Stelle gegenüber. Sie mussten nun die Wasserbombe zum anderen hinwerfen, dieser musste sie wieder auffangen und zurückwerfen. Kam diese nun wieder heil und ohne den Boden zu berühren an, musste man einen Bierkasten weiter zurück. So lange, bis die Entfernung nicht geschafft wurde. Hier traten Stefan und Selma an. Die beste Wahl für diese Übung: Stefan meinte, er könne nicht fangen und Selma betonte nicht werfen zu können 😀 . Trotzdem landeten wir im goldenen Mittelfeld. Eine Mannschaft war darin sehr gut und schaffte eine beachtliche Entfernung (leider weiß ich nicht mehr wer).
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 Nun waren alle vier Disziplinen gemeistert und es konnte zur Siegerehrung gehen. Organisator Jens betonte, dass es dieses Jahr äußerst eng war, sodass es zwei fünfte Platze gab. Lediglich der erste Platz hatte einen etwas größeren Vorsprung. Wir erzielten den dritten Platz.
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Kirchweihsonntag, 20.09.

Wir trafen uns um 9 Uhr, um alles für das Bierkasten klettern vorzubereiten. Wir brachten den Kran, den uns Ralf Oßmann dankenswerterweise zur Verfügung stellte, in Position und spannten ein Seil durch den Kran und ein zweites, um später auch bei mehr als 10 Bierkästen noch die Kästen hoch zu bringen. Schließlich bauten wir noch den Pavillon auf und richteten die restlichen paar Kleinigkeiten. Da kamen auch schon pünktlich um 10 Uhr die Leute aus der Kirche. Somit begann Selma den Klettergurt anzulegen und mal probe zu klettern. Felix sicherte am anderen Ende. Test erfolgreich! Viele schauten begeistert zu. Da die letzten beiden Jahre die seibelsdorfer Kerwa wortwörtlich in´s Wasser fiel, bauten wir sicherheitshalber mal den Pavillon, leider sollten wir diesen noch brauchen, denn es regnete auch diesmal wieder in Strömen. Gott sei Dank war nach einer guten Stunde Schluss damit. Gegen Mittag wurde es dann wieder leerer, doch circa gegen halb zwei füllte es sich langsam wieder. Somit kamen bis  17.30 Uhr dann doch noch die ein oder anderen vorbei und auch die Zuschauer fieberten richtig mit. Um 17.30 Uhr gab es dann die Siegerehrung. Am Festzelt wurden jeweils die ersten drei Plätze der 10 bis 17-Jährigen und der Erwachsenen aufgerufen. Der Erste unter den Kindern/Jugendlichen erreichte stolze 20 Kästen. Bei den Erwachsenen gewann eigentlich Jens mit 22 Kästen, er nahm jedoch außer Konkurrenz teil, sodass der erste Platz 21 Kästen erreichte.

Wir bauten nun noch alles wieder ab. Nun ging auch schon eine Kerwa mit ausnahmsweise meist sagen wir mal nicht verregnetem Wetter zu Ende.

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Bericht Höhlenhaijk 2.0 Sippe Camelot

Wir starteten um 15:30 Uhr in Kronach. Nachdem wir das Material verstaut hatten, stiegen wir in den 16:00 Uhr-Zug nach Bamberg. In Bamberg mussten wir ca. 1 Stunde auf den Anschlusszug warten. Nach weiterem hin und her kamen wir um 19:00 Uhr in Muggendorf an. Sofort machten wir uns auf in die nahe gelegene Höhle. Dort verbrachten wir die erste Nacht. (Chris)

Morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, packten wir unsere Sachen und es gab Müsli zum Frühstück. Danach sattelten wir auf und haijkten durch die Höhle weiter. Kurz danach machten wir bei einem Aussichtsturm Pause. Als wir unsere Wasserflaschen bei einem Bauernhof aufgefüllt hatten, gingen wir in Richtung Riesenburg Versturzhöhle weiter. Als wir im Tal angekommen waren bemerkten wir, dass wir die Höhle verpasst hatten. Wir suchten ohne Rucksack weiter oben, fanden aber nichts außer einen Riss in Bezos Hose. Querfeldein den Berg hinunter über den Talfluss und gegen die Flussrichtung 6 Km ging es Richtung Rabeneck.  Kurz vor Rabeneck fanden wir eine Stelle im Fluss, die zum baden einlud. Das Wasser war tief aber mit 9 °C eisig kalt. Ich und Felix wagten den Sprung und schwammen eine Runde. Allen anderen genügte die Abkühlung mit den Füßen im Wasser. Auf einer nahe gelegenen Wiese setzten wir uns zum trocknen hin.
Wir haijkten einen engen Pfad hinauf zur Burg, schauten uns die Räume an, und machten Mittagessen. Danach entschieden wir uns, zur Ludwigshöhle zu laufen. Nachdem wir nach 4 km da waren erkannten wir, dass die Höhle privatisiert war. Es war zwar eine andere Höhle nahe gelegen, aber die Busse fuhren nur in eine Richtung, und zwar in die falsche. Also liefen wir zurück und zur Försterhöhle. Nach 2 km und der Feststellung, dass es hier einfach keine gescheiten Busanbindungen gibt, sattelten wir ab, und suchten die Höhle, ohne Erfolg. Total fertig und müde spannten wir uns aus Ponchos im Wald ein Dach. Zum Abendessen gab es Käsespätzle – Sau lecker. Nur noch schnell die Teller im Bach sauber machen der unterhalb entlang floss und dann gingen wir endlich schlafen. 🙂 (Lukas)

Am nächsten Tag standen wir um halb sieben auf, aßen unser Frühstück und liefen dann pünktlich los. An der Bushaltestelle stellte Felix jedoch fest, dass man noch eine Stunde warten müsse, ehe der Bus käme.  1 1/4 Stunden und 17 € später waren wir in Glashütten. Dort warteten wir erneut. Wir erwischten den zu spät kommenden Bus und fuhren zum Bahnhof. Dort angekommen kam dann auch schon PÜNKTLICH der Zug und wir fuhren problemlos nach Stadtsteinach wo die Eltern warteten. (Fredi)

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Bericht Haijk durch den Frankenwald

Freitag:

Am Freitag, den 28. August 2015 begann der Schnupperhaijk in Waldbuch im Pfadfinderheim. Dort packten wir unsere noch nicht ganz gefüllten Rucksäcke mit Essen, Wasser, Töpfen, Zeltplanen und Heringen voll. Dann liefen wir los.

Zuerst bis zum Gipfel der Radspitze und dann den Turm hoch, wo Selma versucht hat, den Turm zum Einstürzen zu bringen (er hat es aber nicht geschafft ;(  ). Schließlich sind wir weiter gelaufen (abwärts) und haben uns einen „Zeltplatz“ gesucht (im „Waldgrundstück von Bierlas Opa“ 😉 ) und auch gefunden.

Zum Abendessen gab´s Käsespätzle (war lecker!). Nachdem wir noch ein bisschen am Lagerfeuer saßen, musste Felix schließlich begleitet von Selma gehen, da er am nächsten Morgen zur Arbeit musste. Als Selma wiederkam, versteckte er sich im Gebüsch, räusperte sich und leuchtete mit der Taschenlampe auf uns, sodass jeder dachte, es wäre ein Jäger oder Förster, aber es war Selma.

Wir saßen anschließend noch eine ganze Weile am Feuer und gingen dann schlafen.

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Samstag:

Am nächsten Morgen standen wir schon um 7.30 auf. Wir packten unsere Sachen und frühstückten. Felix wollte zwischen 9 Uhr und 9.30 wieder zurück sein. Also nahmen wir uns um 8.45 Uhr unser Gepäck und ließen Felix´Sachen liegen. Dazu legten wir noch einen Zettel, auf dem stand, dass uns langweilig war und wir schon mal voraus gelaufen sind. Wir hatten außerdem keine Zeit mehr, die Zeltplane zusammenzulegen. Danach versteckten wir uns. Paula, Bierla und Elia krochen unter einen Poncho in der Nähe unserer alten Lagerfeuerstelle. Selma und Salome wollten sich bei einem Weg im Wald verstecken, da kamen Felix und Stefan entgegen. Sie stürzten in den Wald und hofften, dass sie noch nicht gesehen wurden. In einem einigermaßen guten Versteck nahm Selma sein Handy und teilte Bierla folgendes mit: „Er kommt!“ – „Okay 😀“ kam zurück. Dann folgte Stille. Felix packte sodann seine Sachen ein und sagte dabei zu Stefan: „Das zeigt wenigstens, dass sie fit sind.“ Felix ging den Weg zurück und meinte „Dann müssen wir sie halt mit dem Auto suchen 🙂 “ Er kam an die Stelle, an der wir uns im Wald versteckten. Wir sprangen auf und schrien „Spielende!“ woraufhin Felix erwiderte „Nix Spielende, ich spiele euch jetzt auch einen Streich! 😉“ und damit war er verschwunden. Wir holten unsere Rucksäcke und liefen ohne Karte los (hatte Felix 😀 ). Es wurde eine schöne Wanderung. Irgendwann sahen wir Felix hinter uns laufen. Daraufhin liefen wir noch schneller. Kurz vor Geuser sahen wir Felix im Gras liegen, doch wir ignorierten ihn. Einige Meter später machten wir eine Pause. Wir aßen ein leckeres Mittagessen. Danach liefen wir nach Geuser, wo wir unsere Flaschen auffüllten und eine Packung Butterkekse gegen vier kalte Flaschen Kola tauschten. Nachdem wir ausgetrunken hatten, liefen wir weiter einen ziemlich steilen Hang hinunter nach Wallenfels. Unten angekommen war auch der Campingplatz schon in Sicht. Dort wartete auch schon Felix auf uns. Wir aßen noch was zusammen und danach gingen wir in´s Schwimmbad. Als wir wiederhinausgingen, begaben wir uns auf die Suche nach Feuerholz. Ein netter Mann schenkte uns 30 Holzlatten. Sogleich kochte uns Bierla Schinkennudeln, Paula und Salome füllten die Wasserflaschen wieder voll, Felix und Selma bauten eine neue und interessante Zeltkonstruktion auf und Elia kümmerte sich um´s Feuer. Als das Essen fertig war, tauchte plötzlich Stefan auf. Nach diesem guten Essen setzten wir uns ans Feuer und sangen ein paar Lieder. Nun machten wir noch Stockbrot und Wiener und sangen anschließend noch etwas. Anschließend verkrochen wir uns ins Zelt.

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Sonntag:

Am Sonntag sind wir um 10 Uhr aufgestanden und haben uns fertig gemacht, danach gefrühstückt und dann war Zusammenpacken und Zeltplanen zusammenlegen angesagt. Selma und Paula haben Töpfe abgewaschen und die anderen haben alles in Felix´Auto getan. Gleich machen wir noch einen Abschlusskreis und werden dann abgeholt. Es war richtig schön!!!!!!!!!!!!
!!!!!!! DANKE!!

—————————-

Danke an Paula und Salome, die sich bereit erklärt haben, diesen Bericht zu schreiben.

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Bilder Tagebuch Großfahrt Montenegro 2015

Tagebuch

Großfahrt 2015

Wir haben zwei Tagebücher über die Großfahrt, da wir sehr viel unterschiedliches Programm geboten haben und von so viel wie möglich berichten wollen. Natürlich überschneiden sich die Berichte teilweise, dafür habt ihr aber auch die Chance, noch mehr über die 14 Tage in Montenegro zu erfahren.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchlesen.

 Ein Tagebuch steht oben, das zweite darunter. 

Ganz unten könnt ihr zu jedem Tag ein paar Bilder sehen.

 

Samstag, 1.8. bis Sonntag, 2.8.

Tagebuch 1

Voller Vorfreude trafen wir uns am Samstag, den 1. August um 13 Uhr am Heim. Nachdem wir alles, was mir mitnehmen wollten, auf einen Haufen gelegt hatten, kam sodann pünktlich um 14 Uhr unser Doppeldecker-Bus.

Nach einer Verabschiedung von den Eltern fand alles seinen Platz:

Wir saßen oben vorne und auch unsere vier (statt einer) Kisten kamen unter. Also auf nach Montenegro!

Unterwegs nahmen wir die Silberfüchse mit und dann ging´s noch zu den Schwarzen Löwen nach München. Einer der Schwarzen Löwen hatte keine deutsche Staatsangehörigkeit – wie auf der Einreisebeglaubigung stand – sondern polnische. Der Busfahrer prophezeite uns mögliche Schwierigkeiten an den Grenzen, womit er noch Recht behalten sollte, nichtsdestotrotz fuhr er selbstverständlich mit. Keine fünf Minuten nachdem wir wieder losfuhren standen wir dann über eine Stunde im Stau. Das war aber der einzige Stau, abgesehen von den Wartezeiten an den Grenzen. In Österreich brach dann langsam die Nacht herein, doch dank den drei Busfahrern mussten wir Gott sei Dank immer nur kurze Pausen machen. An einer Raststätte gab es dann ein „kleines“ 5kg-Nutella zu kaufen, was wir für Haijks mitnehmen wollten, doch die 30€ waren uns dann doch zu teuer. Uns kam es so vor, als ob die Schwarzen Löwen von 20 Uhr bis 8 Uhr durchschliefen, gefolgt von den Silberfüchsen. Um 21 Uhr waren wir dann anscheinend die Einzigen im Bus 😉 . Am frühen Morgen erreichten wir dann Slowenien.

Im Nu erreichten wir auch Kroatien. Ab jetzt ging es mit Meerblick weiter nach Bosnien. Da die Straße entlang den Staatsgrenzen verlief, kamen wir noch ziemlich häufig an welchen vorbei. Wir wussten dann selbst nicht mehr an welcher und machten dann immer ein Ratespiel. Zwischen Bosnien und Montenegro wurden wir dann ein bisschen Geld und drei Kästen Kola los, doch nach 2 Stunden für 2 km erreichten wir nach 27 Stunden unser Ziel direkt hinter der montenegrinischen Grenze.

Alles wieder ausgeladen wurden die vier Kisten mit Ramona und Marlene zum Zeltplatz gefahren. Wir haijkten nach einem kurzen Stopp an einer Wiese (Ja, es gab dort auch noch Wiesen 😉 ), auf der wir begrüßt wurden und Wasser auffüllen durften, ebenfalls dorthin. Nachdem wir schon nach wenigen Metern ein offenes Knie verarzten durften, kamen wir dann doch kurz vor Sonnenuntergang an, aßen und beschlossen unter freiem Himmel zu schlafen.

Eine gute, erste Nacht in Montenegro unter sternenklarem Himmel!

Selma

 Tagebuch 2

Pünktlich um 13 Uhr kam unser Bus um uns abzuholen. Es war ein Doppeldecker-Reisebus mit ca. 70 Sitzplätzen und – Gott sei Dank! – einer Klimaanlage. Nachdem unser Gepäck eingeladen und der Kampf um die besten Plätze (oberes Stockwerk, ganz vorne) entschieden war, konnten wir gegen halb zwei aufbrechen. Zuerst fuhren wir nach Erlangen, wo 19 Silberfüchse zustiegen. Danach ging es nach München zu den Schwarzen Löwen. Hier machten wir vermutlich die längste Pause der ganzen Fahrt. Zum einen lag es sicherlich daran, dass die Busfahrer das Gepäck der 30 Schwarzen Löwen noch unterbringen mussten. (Wir hatten natürlich auch statt einer erlaubten Gepäckkiste, vier Kisten mitgeschmuggelt:) ), zum anderen stellte sich heraus, dass einer von ihnen keine deutsche Staatsangehörigkeit besaß, obwohl in Montenegro alle als Deutsche angemeldet waren. Obwohl die Busfahrer davor warnten, dass dies evtl. zu Komplikationen an der Grenze führen könnte, durfte derjenige trotzdem mitfahren. Als wir uns schließlich wieder auf den Weg machten, standen wir schon nach wenigen Metern im Stau, sodass wir uns nur im Schritttempo vorwärts bewegen konnten. Nach einer gefühlten Stunde hatten wir es endlich durch den Stau geschafft, der wie sich herausstellte, ausschließlich durch eine einzige schlecht eingestellte Ampelanlage verursacht wurde. So freuten wir uns, als es endlich wieder zügig voran ging. Auch hatten wir Glück, dass wir trotz Ferienbeginn in keinen weiteren Stau auf der Autobahn gerieten. Als wir nach Österreich gelangten, wurde es auch schon allmählich dunkel, sodass wir nicht mehr viel von der Landschaft sehen konnten. Die Busfahrer machten Ihre Arbeit gut, sodass man auch mehr oder weniger bequem in den Sitzen schlafen konnte. Die weitere Reise führte uns nach Slowenien, wo wir etwa eine halbe Stunde an der Grenze warteten, dann aber ohne Kontrolle passieren durften. Als die meisten am nächsten Morgen wach wurden, befanden wir uns schon mitten in Kroatien und man konnte bald einen Blick auf die blaue Adria werfen. Schließlich waren wir so weit gekommen, dass die Autobahn zu Ende war und wir uns auf einer engen Straße die Küste entlang schlängelten. Bei der Einreise nach Bosnien-Herzegowina, gab es zum ersten Mal ein Problem. Der Busfahrer hatte dem Grenzbeamten gesagt, dass wir nach Dolovi in Montenegro möchten. Der Beamte behauptete jedoch felsenfest, dass Dolovi in Bosnien-Herzegowina liegt und nicht etwa in Montenegro. Schließlich ließ er uns jedoch entnervt weiterfahren. Zum Glück hatten wir an der letzten Tankstelle eine Landkarte gekauft, sodass wir die Ortschaft suchen konnten. Dabei stellte sich heraus, dass es tatsächlich sowohl in Bosnien als auch ein paar Kilometer weiter in Montenegro eine Ortschaft gab, die Dolovi hieß. Bei der Ausreise aus Bosnien-Herzegowina lief dann nicht mehr alles so gut. Zuerst standen wir lange im Stau und bei der anschließenden Passkontrolle wurde herausgefunden, dass nicht alle die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen. Letztendlich mussten wir die Ausreise mit einem Kasten Cola beschleunigen:). Ein paar hundert Meter weiter bei der Einreise nach Montenegro wiederholte sich das Spiel noch einmal, da sich die Beamten anscheinend gut verständigt hatten. Nachdem wir gegen 15 Uhr direkt hinter der Grenze aus dem Bus aussteigen konnten, liefen wir zu einer schattigen Wiese, wo bereits andere Pfadfindergruppen warteten. Dort gab es dann die ersten Informationen zum Lager und dem Weg dorthin. Anschließend machten wir uns mit unserem Gepäck auf den Weg, die ersten sechs Kilometer hinter uns zu lassen. Es war sehr heiß und es waren nicht alle begeistert, nach der langen Busfahrt auch noch laufen zu müssen, sodass es nur schleppend voran ging. Andere hatten anscheinend noch zu viel Energie übrig, sodass sie an einem Erdhügel das Klettern üben mussten. Das Ergebnis war dann ein aufgeschlagenes Knie und blutüberströmtes Bein, was zum Glück schlimmer aussah, als es letztendlich war und durch ein Pflaster geklebt werden konnte. Der Weg war steinig und von Büschen und Hecken umgeben und führte nur leicht bergauf und bergab. Schließlich kamen wir gegen 20 Uhr auf einer Wiese an, wo die anderen Pfadfinder bereits ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Eigentlich war geplant Stockbrot zu machen, doch wir waren alle so erschöpft, dass wir beschlossen nur eine kleine Brotzeit zu uns zu nehmen. Auch hatten wir keine Lust mehr unsere Zelte aufzubauen, sodass wir uns entschieden, unter freiem Himmel zu schlafen, was wir dann auch ziemlich bald taten.

Stefan

Montag, 3.8.

 Tagebuch 1

Früh von einem Regenschauer geweckt, packten wir langsam unsere Sachen, bevor wir uns mit den anderen Stämmen zum gemeinsamen Frühstück trafen. Mit Knäckebrot im Bauch packten wir fertig und haijkten weiter in Richtung Grahovo. Nach einem Weg an der Hauptstraße ging es noch einen Berg runter und wir waren da. Wir bauten unsere Koten auf und räumten unsere Rucksäcke hinein. Ab 10 Uhr wurde es heiß und wir legten uns in den Schatten. Später rief man uns zum Mittagessen, wo es Salat und Brot mit Aufstrich gab. Man erklärte uns den Lagerplatz und die Dienste. Jede Person sollte mindestens eine Aufgabe übernehmen. Danach erklärte Felix die Verhaltensregeln. Jedoch hörten 5 Kandidaten nicht zu, die ohne einen Gruppenführer versuchten, den Berg hochzuklettern. Sie kletterten auf Steinen, daneben Klippen. Felix folgte ihnen, sie bekamen eine Strafe. Nachdem es Essen gab (Kartoffeln mit Mangold), erledigten wir unsere Dienste. Leider wurden wir nicht vor dem Marsch zur Statue fertig. Diese wurde in Gedenken an die im zweiten Weltkrieg verstorbenen Einwohner erbaut. An dieser Stelle hielt die Lagerleitung ein Rede. Danach ging ein Teil zur offenen Singerunde, der andere Teil ging schlafen.

Lukas M.

 Tagebuch 2

Unsere erste Nacht in Montenegro verbrachten wir unter freien Himmel. Die Temperaturen verführten uns dazu, auf den Aufbau von unseren Koten zu verzichten und vor dem Einschlafen den Sternenhimmel zu studieren. Die Einheimischen waren von unseren Aktivitäten begeistert und fuhren noch zu später Stunde mit ihren Autos vorbei, war ihnen sicher so ein Anblick nicht oft beschert. Ein kurzer Regenguss führte in den frühen Morgenstunden dazu, dass wir die Ponchos aus dem Rucksack holen mussten. So schnell wie es kam, war es bald vorbei. Um der Hitze zu entgehen wollten wir alle sehr zeitig den zweiten Teil des Haijks bewältigen. Nun hieß es zusammenpacken und das Frühstück einnehmen. Mit ausdauernden Schritten und frohen Mutes zogen wir hinter unserer Stammesfahne her. Führte unsere Wanderung am Anfang auf der belebten Straße entlang, ging es bald auf Nebenwegen weiter. Keine Steigung forderte uns. Stetig ging es leicht bergab durchs Tal nach Grahovo. Am Zeltplatz erfrischten wir uns an dem kühlen Trinkwasser der Trinkwasserstelle, bevor wir unseren Lagerplatz zugeteilt bekamen. Die Hitze steigerte sich und wir waren froh, als die 4 Koten standen und eingeräumt waren. Im Schatten ruhten wir uns bis zum Mittagessen aus. Das erste montenegrinische Essen bestand aus einem Salat mit frischen Zutaten. Die Mittagshitze zwang uns wieder in den Schatten. Am Abend wurde das Bundeslager offiziell eröffnet. Nach einem gemeinsamen Lied zogen alle Pfadfinder mit ihren Fahnen ins Dorf Grahovo zum Stadtpark. Hinauf zum Denkmal für die Opfer des zweiten Weltkrieges. Es wurde 1978 für die Gefallen errichtet.

In der Eröffnungsrede der Lagerleitung wurde mitgeteilt, dass der Bürgermeister von Grahovo diese Geste als lobenswert erachtet, da man hiermit ein Zeichen der Freundschaft setzt. Auch erfuhren wir vom schweren Erdbeben 1979, das vielen Menschen hier das Leben gekostet hat und aus einer einst blühenden Stadt ein kleines Dorf mit vielen verfallen Häuser machte. Im Schein der Fackeln

zogen wir zurück in´s Lager. Einige Unentwegte beschlossen diesen ersten Lagertag singend am Lagerfeuer, während der Rest müde in die Schlafsäcke kroch.

Ramona

 
 

Dienstag, 4.8.

 Tagebuch 1
Am 4.8.15 sind wir wie immer früh aufgestanden. Das Frühstück war richtig gut. Danach sollte ich mit Ramona das Dogadaj machen. Leider meldete sich niemand an. Die anderen räumten den Dorfplatz für das Dorffest am Abend auf. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich keine Lust aufzuräumen und ins Dorf zu laufen. Zum Glück brauchte Felix noch jemanden, der mit ihm und zwei anderen das Herringsspiel spielt. Das war richtig witzig. Nach vier bis fünf Spielen haben wir erst mal eine Pause gemacht. In dieser Zeit haben wir unsere Sachen gewaschen. Nach circa einer Stunde kamen sie wieder und brachten noch jemanden aus ihrem Stamm mit. Wir spielten gemütlich weiter bis jemand den Hering auf den Fuß bekam. Innerhalb einer Minute ist dieser blau angelaufen, deswegen sind sie gegangen und wir mussten zum Dorfplatz gehen und helfen. Es war zwar nicht weit, aber sau heiß und ich hab meine Mütze vergessen. Deswegen war es sehr anstrengend. Doch als wir ankamen, waren die anderen zum Glück schon fertig. Also durften wir Rumdrehen und zurück gehen. Ramona war so nett und gab uns ein Eis aus. Als wir zurück kamen, ruhten wir uns noch etwas aus und dann ging es zum Dorffest. Auf halbem Weg hat es angefangen zu regnen und jeder stellte sich irgendwo unter. Nach ungefähr 15 Minuten hat es aufgehört und es konnte los gehen. Daraufhin stellte sich jeder um die Feuerstelle, um einen guten Platz zu haben, die Sachen zu trocknen. Irgendwann kamen dann die Einwohner und es wurde richtig witzig. Nach einer Zeit gingen wir schließlich schlafen. Axel
 Tagebuch 2

Wir sind früh um 7 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Danach hatten wir Dogadaj, wo wir den Dorfplatz aufgeräumt haben. Ich fand es voll cool, das uns die Bewohner von Grahovo geholfen haben. Uns wurden auch Getränke von jungen Leute gespendet. Um 13 Uhr sind wir wieder zum Zeltplatz, haben gegessen und gechillt. Um 17 Uhr war das Dorffest. Das war echt geil. Dann sind wir also um 23 Uhr ins Bett.

Lukas G.

 

Mittwoch, 5.8.

 Tagebuch 1

Morgens wurden wir von den Sperbern geweckt. Dann gingen wir zum Dogadaj und suchten uns dort unser Tagesprogramm aus. Wir entschieden uns einstimmig für den Stausee. Nach 2 Stunden Fußmarsch kamen wir dort an und suchten uns eine schattige Liegewiese direkt am See und schwammen zum anderen Ufer. Nachdem wir noch ein bisschen im Wasser waren, gab es Mittagessen. Als es geschmeckt hatte, erforschten wir die Umgebung und fanden einen Felsen, von dem man in den See springen konnte, was wir sogleich mindestens eine Stunde taten. Danach gab es Kekse und Entschleunigung. Dann ging es wieder ins Wasser. Plötzlich zog ein Gewitter auf 🙁 . Wir packten unser Zeug zusammen und liefen los, doch es schüttete schon wie aus Eimern. Zum Glück nahm uns eine deutsche Einwohnerin Grahovos auf, bis das Gewitter sich legte. Dann gingen wir auf den Zeltplatz und verbrachten dort den Rest des Tages.

Lorenz
 Tagebuch 2

Früh, aber pünktlich um 7 Uhr wurden wir vom Stamm Sperber mit Akkordeonspiel geweckt. Da standen wir dann doch gleich auf. Im Anschluss gingen wir ins „Jurtenrund“, unsere Jurtenburg, die klassisch nach innen offen war und somit ein großes Sonnensegel bildete. Dort befand sich die Dogadajibörse, wo sich jeder sein Tagesprogramm aussuchen konnte. Interessanter Weiße entschieden sich alle für Schwimmen im See. Schade fand ich, dass fast immer jemand nicht hören konnte. Nachdem wir unsere Lunchpakete entgegengenommen hatten, packte sich jeder noch viel Wasser ein. Zuerst ging unser Weg nach Grahovo-Stadt. Dort angekommen fiel uns auf, dass es drei Leute nicht für nötig hielten, einen Hut aufzusetzen. Folglich ging zu Lasten des Taschengeldes ein Hutkauf pro Nase vonstatten. Es war heiß, der Weg ging zwei Stunden mit 6 Kilometern an einer Teerstraße entlang. Autos überholten uns. Alle hupten begeistert, wir winkten zurück. Einmal überholte uns ein Zehnjähriger am Steuer. Nach langer Strecke folgte die Ankunft am See. Ihr müsst euch das wie die Ködeltalsperre vorstellen nur ohne Betoneinfassung und Badeverbot. Die Umgebung ist mit Steinen und ein paar Bäumen eingefasst. Ein traumhafter Ort. Die Jungs waren begeistert. Wir sitzen nun hier: Sonne von oben; Wasser von unten. „Usporavanje“ heißt Entschleunigung und das genossen wir. Klippenspringen inklusive. Ich bin froh, hier zu sein! Der Rückweg gestaltete sich nass. Binnen 30 Minuten schüttete es in Strömen. Wir waren nass, verloren aber nicht unseren Spaß. Auf halber Strecke hupten Autos von hinten. „Come in“ riefen sie. Da unsere Zelte noch offen standen, schickte ich Stefan, Marlene und Luki zum Platz. Der Rest lief weiterhin dem Ziel entgegen. Am Wegesrand stand eine Einwohnerin und wir folgten ihr in die Wohnung. Dort saßen wir, wärmten uns auf und sprachen mit ihr. Sie spendierte eine Runde Bonbons. Der Regen war zu Ende und wir konnten weiter. Stefan erwartete uns, alle hatten sie bereits nasse Socken zum Trocknen aufgehangen. Wir machten zuerst „Entschleunigung“. Zu Abend gab es Zucchinigemüse mit Reis und Brot. Sehr lecker muss man sagen. Am Abend konnte man an Diskussionsrunden teilnehmen. Stefan, Ramona und ich saßen in einer mit dem Thema „Pfadfinder – Hobby oder Lebenseinstellung?“ Es nahmen circa 25 Leute aus verschiedenen Stämmen teil. Viele Meinungen wurden gespiegelt und es war interessant, zu lauschen. Die Singerunde wurde „besinnlich“ gehalten und daher schnell langweilig :-] . Ein weiterer traumhafter Tag nahm sein Ende.

Felix

 
 

Donnerstag, 6.8.

 Tagebuch 1

Wir sind um 7 aufgestanden und um neun Uhr zum Büsche pflanzen gegangen. Danach war Dogadaj angesagt und ich habe mir eine Pizza gemacht. Dann haben wir Karten gespielt. Wir spielten Arschloch. Wir sind dann nochmal runter ins Dorf gegangen und ich habe mir eine Kola gekauft. Und dann war Abschlussabend. Es gab Lamm, Schweinefleisch und montenegrinische Spezialitäten. Es war sehr schön und eine Weile später bin ich mit den anderen schlafen gegangen.

Vinzent

 Tagebuch 2

Morgens weckte Felix mich und Bierla um 6 Uhr, um uns zusammen mit anderen Meuten- und Sippenführern zu treffen. Natürlich voller Begeisterung, dass wir so früh aufstehen „dürfen“, standen wir da und warteten auf die Ansprache, während die anderen schlafen „mussten“. Was danach passierte, darf ich nicht erzählen, aber ich sage nur so viel: Das Frühstück war dort so gut, da hätte ich lieber länger geschlafen. Zurück von dem kurzen Ausflug setzten wir uns zu den anderen. Alles aufgeräumt gingen ich und Bierla zu dem von uns veranstalteten Dogadaj. Wir holten Sahne, Kräuter und Gläser, um Kräuterbutter zu machen. Es dauerte trotz den sau netten Leuten zu lange und wir hörten vorzeitig auf. Endlich konnte ich mich zur Entschleunigung hinlegen und chillen. Als dann die anderen weg waren, machten sich Bierla und ich auf in Richtung Berggipfel. Höher als jeder andere in unserem Stamm war. Wir stiegen Steine hoch und Abhänge, zusammen mit Felix´ Handy, einem Seil, Hüten und Wasser. Die Aussicht war beeindruckend – circa 100m über dem Lagerplatz machten wir ein Foto. Glücklicherweise regnete es erst, als wir schon sicher wieder unten waren. Während die anderen beim Pizza-Dogadaj waren, beschäftigten wir zwei unseren einzigen Wölfling, eine an diesem Tag sehr schwere Aufgabe. Abends kam das Fernsehen und es wurde getanzt, während Selma und ich das Essen in die Jurtenburg trugen. Eine echte scheiß Arbeit, anderen Essen zu geben, wenn man sau Hunger hat. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass alle sich bei mir anstellen, weil sie bei mir so viel bekommen haben. Nach einer langen ersten Runde wurden wir abgelöst und bekamen auch was. Den Abschlussabend besuchte ich nur kurz. So ging der letzte Tag des Bundeslagers zu Ende. Ein Tag mit sehr gemischten Gefühlen.

Lukas M.

 
 

Freitag, 7.8.

 Tagebuch 1

Auch heute wurden wir wieder um 7 Uhr geweckt. Nachdem wir uns gewaschen und zwischendurch auch mal Zähne geputzt haben:), wurden wir mit einem „Dobro Jutro!“ („Guten Morgen!“) in unserer täglichen Morgenrunde begrüßt. Zum Wachwerden spielten wir mit 440 Leuten Schere-Stein-Papier, wobei jeder Verlierer dem Gewinner folgen musste, sodass schließlich zwei Menschen im Finale „kämpften“. Schließlich gingen wir ins Jurtenrund (siehe Foto) und holten uns an einer der vier Ausgabestellen Essen. Es gab Milchreis mit Süßem und Herzhaftem und Pfirsiche. Darauf folgte eine kleine Ansprache der Fahrtenleitung und der Abbau unserer Jurten und der vier Koten. Nach einer Stunde chillen belegten wir uns noch ein paar Scheiben Weißbrot als Mittagessen. „Dobar tek!“ oder einfach „Guten Appetit!“. Kurze Zeit später fuhr ein Auto mit Anhänger zufällig am Lagerplatz vorbei. Felix hielt es kurzerhand an und fragte, ob er uns das Material zum Dorfplatz fahren könne. Wir sollten alle Kisten einfach einladen und er fuhr kurze Zeit später an unsere spätere Bushaltestelle. Ein Hoch auf die montenegrinische Gastfreundschaft,(diese bekamen wir ziemlich oft gezeigt). Es folgten Müllkette und Abschlusskreis, indem wir uns noch einmal für die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Montenegriner mit ein paar Kleinigkeiten bedankten. Wir liefen schließlich zum Bus und fuhren mit diesem circa 2 Stunden zusammen mit den Schwarzen Löwen, die in Kotor das Haijken begannen, zu unserem Zeltplatz an der Küste.

Selma

 Tagebuch 2

Am Morgen des 7.8., also des Freidachs sin mä öst mo aufgstanna. Danach haben wir unsere Rucksäcke gepackt und uns zum Frühstück gesetzt. Bei diesem gab es wie immer Brotzeit und Grießbrei. Direkt danach haben wir die Zelte abgebaut, den Abschlusskreis gehalten, die Müllkette beendet und sind dann zum Lagerplatz nach Kotor gefahren. Dort haben wir die Zelte aufgebaut, gegessen und das Wasser inspiziert. Unser “Zelt“ war eine selbstüberlegte Konstruktion mit einer Jurte und 4 Koten, in der wir selbst geschlafen haben.

Bierla

 
 

Samstag, 8.8.

 Tagebuch 1
 Sieben Uhr sind wir aufgestanden. Danach war Ramona morgens einkaufen und es gab Frühstück mit Kaba. Danach sind wir ins Wasser gesprungen und haben uns abgekühlt. Dann haben Bierla und wir geangelt und einen Paradiesfisch gefangen. Dann haben wir den Fisch ausgenommen und gegrillt und zubereitet.

Vinzent

 Tagebuch 2

Nach dem gemütlichen Ausschlafen am Morgen des 8.8. haben wir das Frühstück der örtlichen Läden verspeist und Vorbereitungen für den Badespaß getroffen. Sofort nach dem „Es hat geschmeckt“ sind alle sofort durch´s Tor über die Straße auf den Beton und ins Meer gejagt. Parallel zur Badeaktion wurden die ersten Angeln ausgeworfen, die wir aus Bambus gebaut haben. Eine halbe Stunde hat es gedauert, bis der Erste angebissen hat. Auch noch ein wenig später hat der zweite am Hacken genagt. Nach der Brotzeit am Mittag haben wir dasselbe gefangen wie am Vormittag. Bis zum Abend hin haben wir noch vier andere Fische gefangen, die wir am Ende wieder ins Wasser warfen, weil sie von einem örtlichen Angler mit dem Kommentar “Bä“ beurteilt wurden. Zum Abendessen gab es dann den Fisch, Salat und Milchreis, der von der Küchenchefin Ramona zubereitet wurde. Nach der Singerunde gingen wir in´s Bett.

Bierla

 
 

Sonntag, 9.8.

 Tagebuch 1

Heute sind wir um 7 Uhr aufgestanden. Erst mal haben wir mit Broten und Müsli gefrühstückt, was natürlich sehr lecker war. Wir hatten beschlossen, mit dem Bus eine Fahrt zum Berg Lovcen zu machen. Alle dachten, dass wir dort laufen müssen, aber dann hat sich herausgestellt, dass wir mit dem Bus dorthin fahren. Ziemlich weit oben des Berges chillten wir erst mal und machten Brotzeit. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück, aber zuerst in den Supermarkt. Dort kauften wir Eis, Mineralwasser usw. was das Herz begehrt. Als wir wieder beim Zeltplatz waren, aßen wir erst mal ein köstliches Eis mit Waffel. Endlich ans Meer! Umgezogen und gleich rein gesprungen. Herrlich kann man nur sagen. Sippe Gareth und Bierla schwammen erst zum Steg und betrachteten uns die Bote. Selma und Bierla angelten bis jetzt zwei Fische. Eins steht fest: Die Bambusangeln gehen wie sau. Nach ein paar Stunden machte die Küche ein leckeres Essen. Es gab Milchreis, Spaghetti mit Soße, Pudding und Salat. Köstlich! Bis zum Abend hieß es nur noch Baden. Am Abend gab es eine schöne Singerunde. Danach ging es in die Falle. Schlafen!

Richi

 Tagebuch 2

Am Samstag standen wir um 7 Uhr auf. Eine Stunde zu spät, aber das macht ja nix, wir haben Urlaub. Nachdem wir mit dem Bus zur Autobusstation kamen, war es bereits 9 Uhr. Wir wollten zum „Lovcen Nationalpark“, erklärten wir an der Pforte. Nur leider fuhr kein Bus dahin, da wir zu nah dran waren. Ein 14-Mann-Taxi wurde bestellt. Wir trafen einen Mann, der kaum Englisch sprach, mit dem wir uns aber gleich verstanden haben. Er kannte die Gegend und wir fuhren gen Lovcen. Bereits nach 30 Minuten Fahrt genossen wir traumhaften Ausblick auf Kotor, Tivat, Risan und in der Ferne auf den Skadarsee. Es ging immer höher und höher und die Berge, die die Bucht von Kotor säumten, waren bereits winzig geworden. Nach 1500 Höhenmetern hielten wir an und genossen den traumhaften Ausblick. Ein beeindruckendes Schauspiel bot sich uns. Direkt danach kamen wir zu einer großen Wiese, auf der wir zu Mittag aßen. Ein Kletterpark war auch da, aber die Gurte sahen sehr abenteuerlich aus. Wir genossen den Barfußpfad: Auf 200 Metern konnten wir viele Dinge erfühlen. Die Jungs hörten nun auf uns und es gab keine Reibereien mehr. Das Taxi wartete oben auf uns und so waren wir auch schon wieder nach 1,5 Stunden Fahrt um 16 Uhr zurück. Wir nutzten die Zeit, uns im Meer abzukühlen. Zu Essen gab es einen mediteranen Salat mit Schafskäse, Oliven, Tomaten, Gurken, Paprika, Kürbiskernen und Toastbrot mit Tee. Ein geiles Essen, das allen mundete. Ein weiteres beeindruckendes Erlebnis haben wir mitbekommen: Montenegro ist und bleibt ein richtig schönes Land. Von schlechten Straßen kann ich nicht berichten.

Felix

 
 

Montag, 10.8.

 Tagebuch 1

Wir sind wie immer um 7 aufgestanden. Leckeres Frühstück war angesagt! Mit leckeren Minihörnchen, Milchreis und Müsli. Danach liefen wir in die Stadt. Wir sind zum Fischmarkt um für´s Abendessen Fisch zu besorgen und fuhren mit dem Bus wieder zurück. Doch davor haben wir noch unsere neuen Abzeichen gekauft. Wieder zurück beschlossen wir nach ein paar Minuten schwimmen, einen neuen Schwimmplatz zu suchen. Wir liefen das Dorf entlang. Nach drei Kilometern haben wir einen Platz gefunden. Ein paar beschlossen, zurückzuschwimmen. Als alle da waren, machte die Küche Fisch mit Reissalat. Der Rest vom Abend war chillen oder singen. Wer wollte auch schlafen. In der Nacht haben sie alle geschlafen.

Richi

 Tagebuch 2

Wir sind um 8 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Als wir fertig gefrühstückt hatten, sind wir in`s Meer. Um 12 Uhr haben wir Mittagessen gemacht. Um 15 Uhr sind wir an der Küste entlang gelaufen und haben einen Strand gesucht aber nicht gefunden, aber es war trotzdem geil. Wir sind dann dort ins Wasser gesprungen und ich und ein paar Kolegen sind 12 Kilometer geschwommen, das war auch saugeil. Um 19 Uhr haben wir Abendessen gemacht und sind anschließend alle in´s Bett.

Lukas G.

 
 

Dienstag, 11.8.

 Tagebuch 1

Am 11.8. wurde ich um 5:45 Uhr von Ramona geweckt, weil wir Baden wollten. Nachdem wir uns abgekühlt haben, sind wir einkaufen gegangen. Danach gab es Frühstück, was wie immer saugeil war. Währenddessen kam der Busfahrer, welcher uns abholen wollte. Später ging es dann los nach Podgorica. Auf der Fahrt hab´ ich geschlafen, deswegen kann ich nicht sehr viel darüber berichten, außer dass wir einen kleinen Brand gesehen haben. Da Lukas sich ein Messer kaufen wollte, suchten wir einen Händler, aber wir fanden keinen. Also liefen wir nur in der Gegend rum. Danach fuhren wir zum Skadarsee. Dort machten wir eine Rundfahrt mit dem Boot. In dem See konnten wir trotz der vielen Seerosen noch baden. Danach fuhren wir wieder zum Zeltplatz. Zu Abend gab es armer Ritter, die saugeil geschmeckt hatten. Und als Nachspeise gab es Pudding. Der Tag war richtig geil. Das beste war – wie ich finde – das Abendessen.

Axel

 Tagebuch 2

Früh um 6 Uhr sind wir zum Frühschwimmen aufgestanden, wie jeden Morgen. Danach sind wir zum Bäcker gelaufen, um Brot und Kaba für´s Frühstück zu holen. Da der anfangs auf 10 Uhr bestellte Bus um 8 Uhr eintraf, bemühten wir uns, loszufahren. Wir fuhren zur Hauptstadt von Montenegro, wo wir bis 13 Uhr blieben. Wir fuhren Heimwärts zu einem nahegelegenen See. Dort machten wir eine Bootsfahrt über den See und schwammen dort auch. Am Land angekommen, stiegen wir wieder in den Bus, wo mir ein gewisser Mensch die Schuhe verband. Wir aßen Armer Ritter und Erdbeerpudding. Am Abend kam die Polizei, weil wir angeblich zu laut waren. Aber am Ende stellte sich heraus, dass eine Pfadfindergruppe ohne Ausweispapiere und Erwachsenen gefunden wurden und sie dachten, diese gehören zu uns.

Yannick S.

 
 

Mittwoch, 12.8.

 Tagebuch 1

In der Nacht kurz nach 12 Uhr besuchte uns die Polizei, welche die Pässe sehen wollte. Da sie kein Englisch oder Deutsch konnten, musste Felix die deutsche Botschaft anrufen. Nach einer Stunde beschlossen die Polizisten, dass Felix und Ramona am nächsten Morgen zur Polizeiwache von Kotor kommen sollten. Früh wollten Polizisten unseren Zeltplatz inspizieren, also hieß es Ordnung schaffen. Da wir den Zeltplatz nicht verlassen durften, gab es kein Frühstück. Erst als Felix „Entwarnung“ gab, konnten wir endlich einkaufen und essen. Und danach gingen wir erst mal schwimmmmeeeeeeeennnnnn!!!!!!!! Ramona kochte uns eine Nudelsuppe zum Abendessen, danach gingen wir schlafen.

Lorenz

 Tagebuch 2

Wir standen auf und mussten aufräumen, weil die Polizei zur Kontrolle kommen wollte. Felix und Ramona befanden sich während dessen in der Polizeiwache. Nachdem die Polizei doch nicht kam, konnten wir endlich Brot zum essen besorgen. Nach dem essen hab wir bis 14 Uhr nur Rumgelegen. Danach haben wir 20 Bambusstangen gefällt und aßen zu Abend.

Yannick S.

 
 

Donnerstag, 13.8.

 Tagebuch 1

Als wir am Morgen am Zeltplatz abgeholt worden sind, wurden wir in zwei Autos aufgeteilt. Nach einer Weile kamen wir am Meer an und erhielten eine kurze Einführung in´s Tauchen. Danach bekamen wir unsere Tauchausrüstung. Nachdem wir alles angelegt hatten, fuhren wir ein Stück auf´s Meer hinaus. Als wir mit den Booten über einem kleinem Riff waren, durften wir eine Weile im Wasser schwimmen. Nach einer kurzen Zeit wurden wir in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte ihren eigenen Tauchlehrer. Nun tauchte immer eine Gruppe nach unten. Nach unserem Tauchgang stiegen wir wieder ins Boot. An Land angekommen,verabschiedeten und bedankten wir uns für den schönen Tag und fuhren wieder zurück zum Zeltplatz.

Justus

 Tagebuch 2

Nach dem Aufstehen gab es das tägliche montenegrinische Frühstück: Weißbrot, Eurocreme, Tunfisch, Kaba und kleine, gefüllte Croissants. Während Felix und Stefan in´s Krankenhaus nach Kotor fuhren um Luki abzuholen, wurden wir von Ivana zum Tauchen abgeholt. An der Küste vor Budva befand sich auf einem Gelände vor dem Strand ein großes Zelt, dass als Stützpunkt des Tauchclubs genutzt wird. Wir bekamen eine ausführliche Einweisung, wie wir uns unter Wasser zu verhalten haben und lernten die Zeichensprache des Tauchens. Anschließend bekam jeder seinen Neoprenanzug, Taucherbrille und Schwimmflossen. Mit zwei Schlauchbooten mit Motor fuhren wir auf´s offene Meer hinaus. Die Motoren wurden abgestellt und die Ersten von uns wurden für den Tauchgang ausgerüstet. Die Tauchlehrer nahmen die Tauchneulinge in Obhut und mit unter Wasser. Große Begeisterung und leuchtende Augen erzählten von einem außergewöhnlichen Abenteuer. Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten uns verabschieden und wurden zurückgefahren. Im Camp angekommen, konnten wir unseren Luki wieder begrüßen. Er hatte viel von dem Krankenhaus zu berichten. Einige von uns fuhren nach Kotor, um für den Abschlussabend einzukaufen. Gemeinsam mit den Silberfüchsen aus Erlangen verwandelten sich die gekauften Zutaten in leckere Gerichte. Im großen, gemeinsamen Essenskreis ließen wir uns die Leckereien schmecken. Das Abendprogramm gestalteten die Silberfüchse mit Sketchen und Spielen. Die Unermüdlichen fanden sich zum Singekreis, während die „Taucher“ müde in die Schlafsäcke krochen.

Ramona

 
 

Freitag, 14.8. bis Samstag, 15.8.

 Tagebuch 1

Justus

 Tagebuch 2
Pünktlich um 7 Uhr standen wir auf und begannen nach dem Frühstück sogleich die Zelte abzubauen und das Küchenmaterial in den Kisten zu verstauen. Da wir bereits vorgearbeitet hatten, waren wir schon um 11 Uhr komplett fertig. Da wir bisher keine weiteren Infos von der Busvermittlung erhalten hatten, startete Felix sofort einen erneuten Versuch, die Telefonnummer der Busfahrer herauszufinden. Nach mehreren Telefonaten hatten wir schließlich die Nummer der richtigen Busfahrer und konnten diesem mitteilen, dass sie uns schon 2 Stunden eher abholen können. Da der Bus aber nicht bis zu unserem Zeltplatz fahren konnte, mussten wir unser Zelt- und Küchenmaterial mittels Taxi nach Kotor bringen, während sich der Rest zu Fuß auf den Weg machte. Der Taxifahrer war natürlich nicht davon begeistert, dass er 2m lange Bambusstangen in sein Auto laden sollte, hat es aber schließlich doch getan. Die Heimfahrt verlief schließlich zügig und ohne Staus oder Wartezeiten an den Grenzen. Leider war es von der Fahrzeit so beschaffen, dass wir in etwa dieselbe Strecke im Dunkeln fuhren, wie auch schon bei der Anreise, sodass man von der Landschaft keine neuen Eindrücke gewinnen konnte. Stattdessen hatte ich genügend Zeit, noch mal über (meine persönlichen) Highlights dieser Großfahrt nachzudenken. Diese siehst du auf der nächsten Seite.

Stefan

 
 

Meine Highlights:

Tag 1, Samstag, 01. August
  • Pünktliche Abfahrt
  • Busfahrer wissen ebenso wenig wie wir den genauen Zielort
  • Stau in München
Tag 2, Sonntag, 02.08.
  • Trotz langer Wartezeit an der Grenze planmäßige Ankunft
  • Nach ca. 1 km Fußweg erstes aufgeschlagenes Knie zu verarzten => Das fängt ja gut an!
  • Schlafen unter freiem Himmel (Aussage: Hat seit 2 Wochen kein einziges Mal geregnet)
Tag 3, Montag, 03.08.
  • Nieselregen am Morgen => Wetter will uns wohl verarschen
  • Ankunft am Lagerplatz und Jurtenburg steht wie erwartet => Auch schon anders erlebt
  • Besuch des Denkmals in Grahovo => Hin / Zurück
Tag 4, Dienstag, 04.08.
  • Regen => So nass wird die Kluft nicht mal in der Waschmaschine!
  • Dorffest in Grahovo => Super Stimmung!
Tag 5, Mittwoch, 05.08.
  • Baden an der Talsperre
  • Nicht schon wieder Regen!
  • In einen Skoda Fabia passen locker 9 Personen
Tag 6, Donnerstag, 06.08.
  • Baum pflanzen im botanischen Garten => Sehr schön!
  • Abschlussabend
Tag 7, Freitag, 07.08.
  • Busfahrer macht im Tunnel statt den Scheinwerfern lieber die Innenbeleuchtung an
Tag 8, Samstag, 08.08.
  • Besichtigung der Altstadt von Kotor
Tag 9, Sonntag, 09.08.
  • Lovcen Nationalpark => Wunderbare Aussicht
  • Lied des Tages: “What does the fox say”?

Tag 10, Montag, 10.08.
  • Einkauf auf dem (Fisch-)Markt
  • Schwimmen im Meer
Tag 11, Dienstag, 11.08.
  • Fahrt nach Podgorica => Gutes Eis, sonst nicht viel zu sehen
  • Bootsfahrt auf dem Skadarsee => Zum Glück sind wir nicht ganz stecken geblieben!
Tag 12, Mittwoch, 12.08.
  • Besuch der Polizei
Tag 13, Donnerstag, 13.08.
  • Krankenhausbesuch => Jetzt fehlt nur noch die Feuerwehr!
Tag 14, Freitag, 14.08.
  • Endlich geht es heim! – Schade eigentlich!
Tag 15, Samstag, 15.08.
  • Planmäßige Ankunft in Waldbuch

Stefan

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Bericht Kreisspielfest 2015

 

Am Samstag, den 18. Juli trafen wir uns um 9.30 Uhr, um Material für das Kreisspielfest aufzuladen. Georg fuhr mit einem Traktor mit Hänger her, auf dem wir gleich alles aufluden. Am Schulzentrum haben wir dann alles wieder abgeladen und die jeweiligen Stationen inklusive einer Jurte aufgebaut. Nach 2 Stunden stand alles und wir bauten kurzerhand noch schnell eine Großjurte in Waldbuch am Pfadfinderheim auf, da wir parallel zum Kreisspielfest um 17 Uhr die Ritterschaft Kronach bei unserem Heim zu Gast hatten. Stefan fuhr uns wieder zurück nach Kronach und sponserte uns noch ein paar Leberkäsesemmeln.

Gut gestärkt ging es dann pünktlich um 14 Uhr zur Eröffnung des Kreisspielfestes zum Sportplatz.

Die Kinder bekamen nun erklärt, dass es eine Art Laufkarte gibt, auf der alle Vereine drauf stehen. Von den 17 Stationen aller Vereine sollten die Kids mindestens 10 Stationen machen, um an einer Verlosung teilnehmen zu können.

Nachdem es anfangs nach relativ wenigen Besuchern ausschaute, kamen schließlich trotzdem noch einige vorbei.

Wir hatten folgende sechs Stationen angeboten, von denen die Kids mindestens eine machen mussten, um den Stempel für die Laufkarte zu bekommen:

Kreisspielfest (2) Bogen schießen
Kreisspielfest (1) Hufeisen werfen
Kreisspielfest (4) Schminken am Marterpfahl
Kreisspielfest (3) Sägen
Kreisspielfest (5) Brennstempel:Nach dem Sägen konntenoch ein Stempel in das Holz gebrannt werden.
Schließlich gab es da noch die Station   Glücksspiel
Auch andere Vereine waren vertreten, wie zum Beispiel:
Kreisspielfest (6)
Bund Naturschutz
Kreisspielfest (7)
Hüpfburg des KJR Kronach
Kreisspielfest (8)
Radsportverein Soli Reuth
Kreisspielfest (9)
Evangelische Landjugend
Kreisspielfest (10)
THW Kronach
Kreisspielfest (11)
DLRG Kronach
und noch viele Vereine mehr.
  Im Nu war es auch schon wieder 18 Uhr und das Kreisspielfest war aus. 😥 Wir bauten alles ab und räumten es in unseren Anhänger. Ich denke, es war für Groß und Klein etwas dabei und jeder hatte Spaß. Vielleicht findet das Kreisspielfest ja nächstes Jahr erneut statt, dann sind wir natürlich wieder gerne dabei.

 

 

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Bericht Stammeslager

 Klickt auf die Bilder um sie zu vergrößern, im Großformat könnt ihr Sie auch herunterladen!

Das Stammeslager war der jährliche Höhepunkt. Nicht nur weil man alle auf einem Haufen mal wieder trifft, sondern auch um gemeinsam etwas zu erleben. Einfach, frei und gleich sind die drei einfachen Grundsätze der Pfadfinderei. Es war ein harmonisches Stammeslager, an dem sich einiges im Stamm veränderte. Was genau, lest ihr in den nächsten Zeilen!

Wir danken allen 45 Teilnehmern, die dieses Lager besuchten!

Stamm8

Am Freitag begann unser Stammeslager. Nach fröhlichem Zeltaufbau und stärkendem Abendessen hielten wir Stammesrat.

DENIS YASAR ist stellvertretender Stammesführer

Ein Protokoll hierfür im Anhang:-) Mir bleibt nur zu sagen, dass ich mich auf die Zusammenarbeit freue!

Denis3
Fahne neu

Ein zweiter wesentlicher Punkt war die Weihe unserer neuen Stammesfahne. Jeder Pfadfinder gab nochmals auf sie sein Versprechen ab. Von nun an dient diese Fahne als Erkennungszeichen bei anderen Stämmen!

Natürlich gab es auch ein Geländespiel. Danke an Denis für die Vorbereitung des Spieles, die er im Alleingang bewältigte!  Gemeinsam mussten die Kids mit anderen Städten Rohstoffe handeln, Gaukler bestechen und Diebe bezahlen. Ein voller Erfolg, der auch unseren Mädels sichtlich viel Spaß gemacht hat.

Dann war es soweit. Im Schweigemarsch ging es zu einem Platz am See, wo ein Feuer und die Versprechensfeier auf uns wartete.

Diese begann, mit 7 jungen Menschen, die seit März aktiv sind, und zwar in der Gruppenführung.

momo pezo alex2 Linda bierla lukas chris
Momo Pezo Alex Linda Tim Lukas Chris
„Ich wünschen allen Gruppenführern eine schöne Zeit und gutes Gelingen. Der Kreis rückt auf und nun haben weitere junge Menschen das Geschick in der Hand Gruppen zu führen, zu begeistern und Lebenserfahrung zu sammeln.“ Felix

Yannick Yasar übernimmt ab sofort die Gruppenführung der Sippe Gareth. Georg wird sich einer anderen Aufgabe widmen. Welche das ist, erfahrt ihr weiter unten.

Moritz Steiner ist nun Sippenführer. Unterstützt wird er von Alexander Achtmann.
Die Sippe wurde getauft auf “Galahad“, einer der Ritter in der Tafelrunde. Er war ein treuer Gefolgsmann von König Artus.

Christoph Scheller hat die Meutenfahne der Meute Fledermaus in die Hand bekommen. Er ist Meutenführer der Meute, aus der er einst stammt.

Die Sippe Pendragon musste sich leider auflösen, und trat der Sippe Iwain bei!

sif galahad meuf neu auflösung Pendragon

Zum Jungwolf gratulieren wir: Phoebe Böttger und Ida Hochmuth

Den Sternwolf hat nun: Kenny Böttger, Cathi und Amelie Fischer

14 Proben mussten sie sich stellen. Respekt für diese Leistung!

lars justin paul Louis
Lars Justin Paul Louis

Die Sippe Galahad mit  Lars Herrmann, Justin Back, Paul Wich und Louis Trapper

legten ihr Pfadfinderversprechen ab!

stumpf vinzent alex luki richi
Stumpf Vinzent Alex Luki Richi

Die Sippe Gareth mit Yannik Stumpf, Vinzent Vitz, Alexander Holzmann, Lukas Gehring und Richard Fleischmann hat ihr Versprechen gegeben, „jederzeit und allen Menschen zu helfen“. Auch sie tragen nun Blau!

ida anna

Nachwuchs in der Meute Schneehase:

Ida Hochmuth und Anna Achtmann

legten das Wölflingsversprechen ab.

Ida Anna
leon fabi max max2

 

Leon Fabi Max Max
Leon Sigmund, Max Smettane, Fabian Rehwald und Maximilian Back von der Meute Fledermaus sind nun in den Kreis der Pfadfinder aufgenommen.

Ein frohes Stammeslager nahm sein Ende. Nachwuchs haben wir, darauf können wir richtig stolz sein! Wir hoffen sehr, dass noch mehr dazustoßen. 🙂

 

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Grillfest mit unseren Freunden aus Burgkunstadt

Am vergangenen Dienstag saßen wir mit 11 ganz besonderen Freunden zusammen. Jedes Jahr kommen sie uns aus Burgkunstadt besuchen. Bei der Familie Heil in Waldbuch sind sie unter gebracht. Seit einiger Zeit pflegen wir diesen Kontakt und auch gestern war es wieder so weit. Unsere 11 Freunde aus dem Behindertenwohnheim in Burgkunstadt kamen uns am Heim besuchen.

Zuerst wurde ausführlich gegrillt und gegessen, alles was das Herz begehrt war mit dabei. Es war ein harmonisches Treffen, begleitet durch Willi am Grill ging es ruckzuck, so schnell konnten wir gar nicht essen.

Zu späterer Runde wurden die Liederbücher ausgepackt und die Gitarren gestimmt. Wir trällerten ein Lied nach dem nächsten, jeder unserer Freunde hatte sichtlich Spaß dabei und wir erkannten, dass viele mit Liebe sangen und so gut sie es konnten.

Wir Danken euch, dass ihr gekommen seid. Ein schöner Abend ging zu Ende, leider beendet durch ein nahendes Gewitter, aber das kommt vor, bei 35 °C im Schatten.

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DPV Verbandslager

Alle 4 Jahre treffen sich alle Pfadfinder, die Mitglied im DPV sind, zu einem großen Verbandslager. Auch wir waren zusammen mit 3400 Pfadfindern dort und nahmen teil. 🙂

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Motto

 

 

Nachdem wir vom Parkplatz zum Lagerplatz gelaufen waren, erwartete uns schon unser Material in der Jurte der „Schwarzen Löwen“ aus München. Gemeinsam waren die 6 Kothen rasch aufgebaut. Auch unsere Schneehasen stellten ihr Alexzelt ruckzuck auf. Es gab Brotzeit, da sich am ersten Abend jeder Stamm selbst verpflegen musste. DPV Lager (15)
DPV Lager (24) Als das Weckhorn geblasen hat, begaben wir uns zu den Waschstellen. Diese wurden extra aus Holz und 120 Wasserhähnen gebaut. Direkt im Anschluss gab es Frühstück, dieses fand in unserem Unterlager mit ca. 600 Pfadis statt. Direkt danach ging es zur „Lagereröffnung“. Neben Innenminister Herrmann waren auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und die Lagerleitung anwesend. Feierlich eröffneten sie das Verbandslager 2015.
Direkt nach dieser Runde ging es für jede Sippe und Meute zu „Gruppen laden ein“. Online konnten sich rund 400 Sippen und Meuten finden und sich auf dem Lager verabreden. So war die Sippe Camelot z.B. mit der Sippe „Serval“ vom Stamm Edelweißpiraten verabredet. Petra traf mit den Schneehasen auf zwei Meuten der Weltenbummler. Alle Gruppen verbrachten den Vormittag gemeinsam. DPV Lager (35)
DPV Lager (47) Am Nachmittag gab es viele Geländespiele. Auch für diese konnte man sich online schon anmelden. Hier war das Meutengeländespiel etwas überbucht und die Meute genoss den Rest des Nachmittags in kreativer Erkundungstour. Die anderen Spiele waren einwandfrei und wir hatten sichtlich Spaß dabei.
Abends gab es ein „Lichtermeer“. In einer großen Feuerzeremonie führte jedes Unterlager eine Choreografie mit Kerzen, Fackeln und Feuerspuckern vor. Unser Unterlager „Südfrüchte“ tanzte den „Bananentanz“. DPV Lager (55)
DPV Lager (74) Am Sonntag gab es auf dem Platz rund 200 AGs mit den verschiedensten Themen zu Kopf, Herz, Hand.  Die Sippe Gareth unter Georg Sinkel bot den Workshop „Backen auf Fahrt“ an. Iwain und Camelot wollten Stratego spielen. Leider war kein Platz im Naturschutzgebiet und wir kehrten nach kurzer Wanderung wieder zurück und nahmen an „Erlebnispädagogische Interaktionen und Spiele“ teil. Viel Neues konnten wir kennenlernen. Die Mädels konnten kreative T-Shirts gestalten. Ein wunderschönes Ergebnis bot sich. 🙂
Der Montag stand unter dem Motto „Mitmachen“. Der Nachmittag wurde gefüllt mit einem gewaltigen Jahrmarkttreiben. Leider fing es an zu regnen und der Jahrmarkt fiel ins Wasser. Doch das konnte uns nicht entmutigen. Wir machten Feuer in den Kothen und zogen uns in die „Waldläuferjurte“ zur Singerunde zurück. DPV Lager (104)
DPV Lager (114) Der Abend wurde erhellt durch die „Flammen der Zukunft“. Seit Lagerbeginn konnten wir in der „Wünschekothe“ all unsere Wünsche für die Zukunft auf kleine Zettelchen schreiben. Nach dem „Lichterlauf“ von Fackel zu Fackel versammelten wir uns um einen großen Holzhaufen. Dieser hatte die Form einer Hand, die den Pfadfindergruß zeigte. Das Lagerlied wurde gesungen und das Feuer entzündet. Die Zettel mit den Wünschen wurden symbolisch dem Himmel entgegen geschickt, auf dass sie in Erfüllung gehen. Das Feuer brannte unter Aufsicht der Feuerwehr die ganze Nacht und erhellte den gesamten Platz.
Am Dienstag Vormittag hieß es „aufbrechen“. Wir bauten die Zelte wieder ab. Gemeinsam mit 3400 Pfadis in einem großen Kreis beendeten wir dieses großartige Lager. Eine Erfahrung reicher ging es pünktlich um 12 Uhr zum Parkplatz zurück, wo uns unsere Eltern wieder abholten. DPV Lager (85)
Hier noch einige Links zu Zeitungsarikeln, die es über das DPV Lager gibt.
Ein VIDEO Bericht „In Franken“
Die Pfadis sind los!
In Adelsdorf sind die Pfadfinder los!
Innenminister Herrmann begrüßt Pfadfinder im Aischgrund. Teil 1
Innenminister Herrmann begrüßt Pfadfinder im Aischgrund. Teil 2
Die 4000 Pfadfinder störte der Regen nicht! 4000 Pfadfinder treffen sich im Aischgrund
Pfadfinder störte der Regen nicht Pfadfinder kämpfen gegen das Ende der Welt!
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Altkleidersammlung 2015

Jedes Jahr aufs neue ziehen wir durch die Straßen und sammeln für die Kirchengemeinde Seibelsdorf alle Altkleider, die die Leute nicht mehr brauchen, ein. Alles wird in Plastiksäcken vor der jeweiligen Haustür gelagert, bis wir kommen. 

Die Säcke werden in einem Transporter zum Pfarrhaus gebracht. Auch heuer war es wieder soweit. Gemeinsam schlichteten wir die Garage voll mit Kleidersäcken. Nach der Arbeit folgte noch eine ausführliche Brotzeit und Getränke waren natürlich gratis. Wir helfen gerne bei solchen Aktionen.

Altkleidersammlung 15

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Sippe Galahad erste Sippenübernachtung

Die erste Sippenübernachtung der Sippe Galahad war am Samstag um 16 Uhr. Zum Beginn trugen wir unsere Sachen in den Sipppenraum,  wo wir unsere Sachen für die Nacht herrichteten.  Danach ging die Sippe in den Wald, wo das Geländespiel vorbereitet war.  Bei diesem Spiel mussten sie im Wald versteckte Flaggen suchen. Der Gewinner der ersten Runde musste seine Flaggen neu verstecken. Als das Spiel zuende war, gingen wir zurück zum Heim, wo wir unsere Hamburger zubereitet haben, die ein bisschen übersalzen waren.  Als wir fertig mit dem Essen waren, haben wir Marshmallows am Feuer gegessen. Am nächsten Morgen haben wir noch ein paar Spiele gespielt, bis die Sipplinge abgeholt wurden.  War ne geile Sippenaktion. :DDDDDDDDDDD

Aktion Galahad

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Gruppenstunde: Knoten

Wir haben in der Gruppenstunde Knoten geübt. Wir haben uns ein Tuch über die Augen gebunden und haben sie blind geübt. Es hat mir und den anderen richtig gut gefallen und hat richtig viel Spaß gemacht.

Danach haben wir einen Feuermachwettbewerb gemacht. Wir sollten ein Feuer in 10 Minuten machen. Dazu mussten wir Holz spalten und mit Papier anzünden. Die Hälfte von uns hat es geschafft, aber trotzdem hat es uns allen viel Spaß gemacht.  🙂 🙂

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Bericht Infoabend Montenegro

Infoabend Montenegro erfolgreich!

Noch nicht lange her da trafen sich alle Teilnehmer der Großfahrt nach Montenegro mit ihren Eltern im Nebenraum der Gastwirtschaft Gareis in Seibelsdorf.

Neben dem Punkt wie genau wir da runter fahren und was wir im Detail auf der Bundesfahrt an Programm haben, wurde auch bekannt gegeben wohin genau uns der zweite Zeltplatz führt, wo er genau liegt und wie weit er vom Meer weg ist.

Es wurden drei Fahrtengruppen gebildet, jede Gruppe für sich wird eine andere Art der Vorbereitung auf diese Fahrt durchlaufen, je nachdem ob gehaijkt wird oder man sich einfach davor kennenlernt. Es wird davor noch einige Treffen der Teilnehmer geben. Jedoch waren sich alle einig, es wird ein riesengroßes Dogadschaij (montegrinisch für: Erlebnis)! Felix

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Kinderfasching

Hi Leute, am Kinderfasching hatten wir ein Riesenkartenspiel  und gutes Essen gehabt. Am Anfang haben wir viel gesungen, dann hat uns Opa Günter und Oma Magreeeeeet beim Singen gestört, die 2 warn richtig geil drauf. Zum Schluss haben wir alle beim aufräumen geholfen.  🙂 🙂 🙂